Diese redaktionelle Veröffentlichung wurde im bezahlten Auftrag von Aguia Resources erstellt.
Starkes Quartal: Die Produktion legt nicht nur beim Gold zu

Betriebserlaubnis für Tres Estradas
Die Umweltbehörde FEPAM habe Aguia am 15. Mai 2026 die Operating Licence für das Phosphatprojekt Tres Estradas in Rio Grande do Sul erteilt. Der Abbau habe laut Unternehmen am 18. Mai begonnen, zunächst mit Oberbodenarbeiten und hochgradigen Blöcken im nordöstlichen Bereich der Grube. Das Material werde in Lavras do Sul nach niedrigen, mittleren und hohen Gehalten getrennt und anschließend gemischt, um ein Zielniveau von 12 Prozent P2O5 zu erreichen. P2O5 ist die übliche Kennzahl für den Phosphatgehalt in Düngemitteln. Nach der Homogenisierung werde das Erz im Labor von Aguia Fertilizantes geprüft und danach zur Anlage in Caçapava do Sul transportiert. Dort erfolgten Trocknung, Mahlung und Verpackung. Die Inbetriebnahme der Anlage sei im Juni abgeschlossen worden, die Leistung habe nach Angaben des Unternehmens die Erwartungen übertroffen.

Pampafós erreicht erste Käufer
Auch auf der Verkaufsseite meldete Aguia Fortschritte. Das brasilianische Landwirtschaftsministerium MAPA habe am 25. Mai eine Lizenz erteilt, mit der das Unternehmen Rechnungen für Pampafós-Verkäufe ausstellen könne. Damit sei der Weg für Marketing und kommerzielle Verträge im brasilianischen Markt frei geworden. Bis Anfang Juni hätten das Vertriebsteam und externe Vertreter das Produkt mehr als 100 potenziellen Kunden vorgestellt. Interesse sei aus mehreren Agrarregionen Brasiliens gekommen. Die Cooperativa Tritícola Caçapavana Ltda., kurz Cotrisul, habe 2.000 Tonnen Pampafós bestellt. Dieser Auftrag solle anfänglich 1,36 Millionen BRL beziehungsweise rund 380.000 AUD Umsatz bringen. Weitere 1.000 Tonnen seien an kleinere Landwirte in der Region Caçapava verkauft worden. Die Einführungskampagne habe nach Unternehmensangaben innerhalb von 14 Tagen Verkäufe von 600.000 AUD ausgelöst.

Phosphat als regionaler Dünger
Aguia stellt Pampafós als langsam freisetzende Phosphatquelle dar. In den sauren Böden vieler Regionen von Rio Grande do Sul könnten schnell lösliche Dünger wie MAP oder TSP teilweise durch Eisen- und Aluminiumoxide gebunden werden. Das Unternehmen argumentiert, Pampafós könne Phosphor länger im Boden verfügbar halten und damit für bestimmte Böden und Kulturen agronomisch sinnvoll sein. Für Aguia geht es deshalb nicht nur um Abbau, sondern um die Positionierung eines lokalen Düngemittels in einem Markt, der stark von Importen geprägt ist. Die Firma prüfe zudem Anforderungen für Verkäufe nach Uruguay, wo Vertriebspartner bereits Interesse gezeigt hätten.
Schächte wurden fertig konstruiert
In Kolumbien berichtete Aguia beim vollständig kontrollierten Santa-Barbara-Goldprojekt über Fortschritte im Untertagebau. Zwei Schächte unter Ader Nummer 1 seien fertiggestellt worden, neun Abbaufronten stünden bereit. Gleichzeitig werde Ader Nummer 2 weiterentwickelt, um Produktionsbereiche vorzubereiten.

Goldprojekt mit höheren Gehalten
Die Firma meldete, dass sich die Gehalte des Roherzes für die Anlage deutlich verbessert hätten. Während zuvor im Schnitt 3 bis 4 Gramm Gold je Tonne erreicht worden seien, habe das Material zuletzt über 10 Gramm je Tonne geliefert. In der letzten Charge seien 10,31 Gramm Gold je Tonne zurückgewonnen worden, bei einem geschätzten Kopfgehalt vor Verlusten von 12 Gramm je Tonne. Im Juni seien 100 Tonnen hochgradiges Material verarbeitet und 851,9 Gramm Gold produziert worden. Für die kolumbianischen Projekte liege derzeit keine Mineralressourcen-Schätzung vor.

Kosten und Ausblick
Aguia meldete für das Quartal operative Ausgaben von 1,453 Millionen AUD, Explorations- und Bewertungsausgaben von 784.000 AUD sowie Investitionen in Sachanlagen von 1,448 Millionen AUD. Zum Quartalsende habe das Unternehmen über 1,548 Millionen AUD an Barmitteln verfügt. Nach Quartalsende sei zudem eine Kapitalerhöhung über rund 3 Millionen AUD vor Kosten abgeschlossen worden. Im weiteren Verlauf würde Aguia in Brasilien die Pampafós-Produktion und Auslieferungen ausbauen wollen, während Gespräche über Betriebskapital mit Banco Daycoval (brasilianisches Finanzinstitut) weiterliefen. In Kolumbien sollten laut Unternehmen weitere Arbeiten an Schächten, Abbaufronten und Erzförderung die Grundlage für stabilere Goldproduktion schaffen.

