Diese redaktionelle Veröffentlichung wurde im bezahlten Auftrag von Aguia Resources erstellt.
Starke Goldgehalte und ein neuer Produktionsrekord in Kolumbien

Selektiver Abbau hebt den Goldgehalt
Nach Angaben des Unternehmens hätten verbesserte Verfahren im Untertagebau die Verwässerung des Erzes verringert. Dabei gelangt weniger taubes Gestein ohne wirtschaftlich nutzbaren Goldgehalt in das Fördermaterial. Aguia gewinne das Erz gezielt aus Abbaukammern zwischen mehreren Schächten. Der Abschluss eines neuen Schachtausbaus habe im August zu einem durchschnittlichen Aufgabegehalt der Anlage von 15 Gramm Gold pro Tonne beigetragen. Im Juni hatte Aguia aus 100 Tonnen Material 392,2 Gramm Gold erzeugt. Der Aufgabegehalt erreichte damals 20,4 Gramm pro Tonne. Zum Vergleich hatte die Rückgewinnungsquote im März 89,6 Prozent bei einem deutlich niedrigeren Aufgabegehalt von 3,06 Gramm pro Tonne betragen. Diese Quote beschreibt, welcher Anteil des im Erz enthaltenen Goldes durch die Aufbereitung tatsächlich gewonnen wird.

Externe Anlage verarbeitet die Hälfte des Erzes
Anfang September lieferte Aguia für einen ersten Versuch 50 Tonnen Erz an die Quintana-Anlage in Remedios. Betreiber ist Colombian Mint, ein Unternehmen der Sun Valley Investments Group. Interne Analysen der Aufbereitungsanlage hätten für die Lieferung einen Goldgehalt von 15,05 Gramm pro Tonne ergeben. Aus dem Material seien 637,37 Gramm bezahlbares Gold und 1.226,8 Gramm bezahlbares Silber hervorgegangen. Den Wert des Goldes bezifferte Aguia auf rund 123.200 AUD. Nach der vereinbarten Abrechnung erhalte Aguia 90 Prozent des zurückgewonnenen Goldes, nachdem Verarbeitungskosten von 65 USD je Tonne abgezogen worden seien. Die externe Anlage könne nach Einschätzung des Unternehmens die eigene Aufbereitung vorübergehend ergänzen, während deren Rückgewinnung weiter optimiert werde.
Mehr Erz bei möglichst stabilem Gehalt
CEO und Managing Director Timothy Hoskings erklärte, der Versuch mit Colombian Mint könne kurzfristig den Mittelzufluss unterstützen. Vorrang hätten weiterhin der Ausbau der Untertageanlage, die Kontrolle der Verwässerung und der selektive Abbau hochgradiger Bereiche. Aguia wolle die Monatsmenge stufenweise über 150 Tonnen auf etwa 200 Tonnen erhöhen. Die bisher gemeldete Monatsproduktion beruht auf 100 Tonnen Material, während für die kolumbianischen Projekte noch keine Mineralressourcen-Schätzung vorliegt. Weitere Betriebsdaten und geplante Explorationsbohrungen würden deshalb zeigen, wie beständig die Gehalte bei steigender Fördermenge seien und wie weit sich das mineralisierte System erstrecke. Das Unternehmen würde die Leistung der externen Verarbeitung beobachten und anschließend die Betriebsweise der eigenen Anlage neu bewerten.
