Diese redaktionelle Veröffentlichung wurde im bezahlten Auftrag von Aguia Resources erstellt.
Phosphat-Mine startklar - Jetzt fehlt nur noch die Genehmigung

Tres Estradas vor Produktionsbeginn
Das Management teilte mit, dass sämtliche Bauarbeiten am Standort Tres Estradas abgeschlossen seien. Dazu gehörten Entwässerungssysteme, interne Straßen, Stromversorgung, Büroinfrastruktur sowie die Vorbereitung der Haldenflächen. Auch das Sicherheitssystem sei installiert und bereits in Betrieb.
Die zuständige Umweltbehörde FEPAM habe ihre Inspektion erfolgreich abgeschlossen. Nun stehe noch die Unterzeichnung der Bergbauverordnung durch das Energieministerium aus. Erst danach könne FEPAM die Betriebslizenz offiziell erteilen. Nach Angaben des Unternehmens werde die Genehmigung im März oder Anfang April erwartet. Der Produktionsstart hänge somit vor allem von den letzten administrativen Schritten ab.

Aufbereitungsanlage technisch weit fortgeschritten
Auch bei der Verarbeitungsanlage meldete das Unternehmen substanzielle Fortschritte. Die Zufahrtsarbeiten seien abgeschlossen und das Gelände vollständig eingezäunt. Sämtliche Hauptkomponenten seien beschafft, die letzten Anlagenteile befänden sich in der Endfertigung und sollten im Februar und März installiert werden.
Der Niederspannungs-Hauptverteiler QGBT, kurz für „Quadro Geral de Baixa Tensão“, sei zu rund 75 % fertiggestellt. Die Modernisierung der Gasreinigungsanlage liege bei etwa 60 %. Der Drehrohrofen, der das Phosphatgestein trocknet, sei vollständig ausgerüstet und einsatzbereit. Nach Darstellung des Unternehmens könne der Betrieb unmittelbar nach Erhalt der Lizenz aufgenommen werden.

Passo Feio mit hohen Phosphatgehalten
Parallel zur Fertigstellung von Tres Estradas treibt Aguia die Exploration weiterer Vorkommen voran. Im Fokus steht das Projekt Passo Feio, das 11 bis 15 Kilometer von der gepachteten Verarbeitungsanlage entfernt liegt. Die seit Ende 2024 laufenden Bohrarbeiten seien abgeschlossen. Eine Mineral Resource Estimate, also eine formale Ressourcenschätzung, solle zur Jahresmitte veröffentlicht werden.
Erste Ergebnisse aus Schneckenbohrungen hätten Phosphatgehalte von bis zu 18,49 % P₂O₅ ergeben. Der Durchschnittswert liege bei 5,03 % P₂O₅ (P₂O₅ bezeichnet Phosphorpentoxid und dient als Maßstab für den wirtschaftlichen Wert einer Phosphatlagerstätte).
Das Management erklärte, dass Passo Feio in Größe und Qualität mit Tres Estradas vergleichbar sein könne. Tres Estradas verfügt über eine JORC-konforme Ressource mit 83 Millionen Tonnen in der Kategorie Measured und Indicated mit einem Durchschnittsgehalt von 4,11 % P₂O₅ sowie zusätzlichen 21,8 Millionen Tonnen in der Kategorie Inferred mit 3,6 % P₂O₅. Der JORC-Standard definiert internationale Richtlinien für die transparente Veröffentlichung von Rohstoffressourcen.
Stabiles Marktumfeld für Düngemittel
Das Unternehmen verwies zudem auf ein weiterhin starkes Marktumfeld für Phosphat. Hohe Schwefelpreise und chinesische Exportbeschränkungen würden das globale Angebot verknappen. Managing Director Timothy Hosking erklärte, die Marktbedingungen entwickelten sich weiterhin positiv. Gleichzeitig würden Exploration und agronomische Tests zur Erweiterung der Ressourcenbasis beitragen. Die Konzentration auf zwei Konzessionen im Umkreis von 15 Kilometern zur Verarbeitungsanlage solle die Logistikkosten um mehr als 60 % senken. Zudem werde langfristig geprüft, bis 2028 eine zweite eigenständige Anlage am Standort Tres Estradas zu errichten.
Nach Darstellung des Managements stehe Aguia kurz vor dem Produktionsbeginn in Tres Estradas, sofern die ausstehenden Genehmigungen wie erwartet erteilt würden. Die anstehende Ressourcenschätzung für Passo Feio könne zusätzliche Klarheit über das langfristige Wachstumspotenzial liefern.
