Diese redaktionelle Veröffentlichung wurde im bezahlten Auftrag von Aguia Resources erstellt.
Noch vor der Hauptsaison: Bauern sichern sich Tausende Tonnen Phosphat

Großauftrag von Cotrisul
Aguia berichtet, Cotrisul habe 2.000 Tonnen Pampafós bestellt. Der Auftrag solle anfängliche Erlöse von 1,36 Millionen Real bringen, umgerechnet rund 380.000 AUD. Eine Vorauszahlung von 10 Prozent unterstütze die Vereinbarung. Die Abholung des Produkts solle nach einem festen Plan erfolgen, der sich an der Leistung des Verarbeitungswerks orientiere.
Cotrisul gilt laut Aguia als wichtige Agrargenossenschaft in Rio Grande do Sul. Die Organisation unterstütze Landwirte unter anderem bei Getreidehandel, Betriebsmitteln, technischer Beratung, Lagerung und landwirtschaftlichen Dienstleistungen. Nach Unternehmensangaben hatte Cotrisul im Jahr 2025 mehr als 2.500 aktive Mitglieder und erzielte Bruttoerlöse von mehr als 2 Milliarden Real.

Weitere Verkäufe an Landwirte
Das Unternehmen erklärt, das Vertriebsteam habe zusätzlich 1.000 Tonnen Pampafós an kleinere landwirtschaftliche Betriebe in der Region Caçapava verkauft. Davon seien 500 Tonnen für einen Frühzahlerrabatt vorgesehen. Die Verkaufspreise für diese Gruppe lägen laut Aguia bei 190 bis 200 AUD je Tonne.
Managing Director und CEO (Chief Executive Officer) Timothy Hoskings sagte, die ersten Verkäufe würden die Strategie von Aguia Fertilizantes geschäftlich bestätigen. Die direkte Einigung mit einer anerkannten Agrargenossenschaft und mit regionalen Landwirten stärke aus Sicht des Managements das Vertrauen in Pampafós als regionale Phosphorquelle. Der zweijährige Vertrag könne zudem die Planbarkeit verbessern und bei steigender Produktionskapazität eine Grundlage für höhere Mengen schaffen.
Warum Pampafós für Böden relevant ist
Aguia beschreibt Pampafós nicht nur als Rohstoff, sondern als Lösung für bestimmte Bodenbedingungen. Phosphor ist ein wichtiger Nährstoff für Pflanzen. Er unterstützt vor allem Wurzeln und Ertrag. Entscheidend ist jedoch, wie gut der Nährstoff im Boden verfügbar bleibt.
In vielen Böden von Rio Grande do Sul sei der pH-Wert niedrig. Diese Böden sind also eher sauer. Laut Unternehmen könnten sehr leicht lösliche Phosphatdünger dort schneller von Bestandteilen im Boden gebunden werden. Dann stehe weniger Phosphor langfristig für die Pflanzen bereit. Pampafós solle den Nährstoff langsamer freisetzen und dadurch besser zu bestimmten Anbausystemen passen. Welche Phosphorquelle geeignet sei, hänge laut Aguia von Kulturpflanze, Feldgeschichte, Wasserversorgung und Bodenchemie ab.
Nachfrage und weitere Finanzierung
Seit Erhalt der Betriebsgenehmigungen habe das Vertriebsteam Pampafós mehr als 100 möglichen Kunden vorgestellt. Anfragen seien nach Unternehmensangaben aus mehreren Regionen eingegangen, darunter Bahia, Pernambuco, Paraíba, Mato Grosso do Sul, Minas Gerais, São Paulo, Paraná und Santa Catarina.
Aguia teilte zudem mit, rund 5.000 weitere Tonnen würden für kurzfristige Lieferungen vor der wichtigen Ausbringungszeit im vierten Quartal 2026 verhandelt. Abschließende Bestelldokumente würden in den kommenden Wochen erwartet. Parallel befinde sich das Unternehmen laut Management in fortgeschrittenen Gesprächen mit Banco Daycoval über Betriebsmittel-Finanzierung. Diese Mittel könnten für laufende Kosten wie Produktion, Lagerung und Logistik genutzt werden.

