Millionen für Santa Barbara: US-Investor steigt bei Aguia ein

Zweistufiges Finanzierungsmodell geplant
Nach Angaben des Unternehmens sei die erste Tranche des Investments mit einem Volumen von 1 Mio. AUD verbindlich zugesagt. Die Auszahlung werde in Kürze erwartet. Eine zweite Tranche in Höhe von bis zu 2 Mio. AUD könne optional durch beiderseitiges Einverständnis erfolgen.
Das Investment erfolgt durch ein sogenanntes Prepaid-Placement. Dabei handelt es sich um eine Vorauszahlung auf zukünftige Aktien, die zu einem definierten Preis an den Investor ausgegeben werden sollen. Der anfängliche Bezugspreis liege bei 0,03 AUD pro Aktie und damit etwa 15 Prozent über dem Schlusskurs vom 8. September 2025. Für künftige Tranchen könne sich dieser Preis dynamisch an die durchschnittlichen gewichteten Handelskurse anpassen - jedoch nicht unter den festgelegten Mindestpreis von 0,02 AUD je Aktie.
Rückzahlungsoption in bar möglich
Aguia betonte, dass das Unternehmen das Recht habe, den vorausgezahlten Betrag anstelle einer Aktienausgabe in bar zurückzuzahlen. In diesem Fall würde der Rückzahlungsbetrag mit einer Prämie von 8 Prozent versehen. Der Investor hätte alternativ das Recht, auf einer Zuteilung von Aktien zum Mindestpreis zu bestehen. Zum Zeitpunkt der ersten Auszahlung sollen zunächst 6,7 Mio. Aktien als Teil der Gesamtzuteilung emittiert werden. Darüber hinaus sei die Ausgabe von weiteren 5.526.316 Aktien als Gebühr für die erste Tranche vereinbart worden.
Kapital soll Produktionssteigerung ermöglichen
Laut Angaben des Managements soll das frische Kapital insbesondere dem Santa Barbara Projekt zugutekommen. Dieses befindet sich nach Unternehmensangaben in der Phase der Produktionsausweitung. Die derzeitige Pilotanlage mit einer Kapazität von 30 Tonnen pro Tag werde schrittweise auf 50 Tonnen pro Tag ausgebaut. Parallel dazu sei die Exploration zur Erweiterung der bekannten Goldvererzung angelaufen.
Executive Chairman Warwick Grigor erklärte, dass man mit der Precious Metals Capital Group bereits in anderen Projekten kooperiert habe. Diese Finanzierungsstruktur ermögliche es dem Unternehmen, auf stark rabattierte Kapitalmaßnahmen am öffentlichen Markt zu verzichten. Die Vereinbarung sei daher ein wichtiger Schritt zur Sicherung der mittel- und langfristigen Unternehmensentwicklung.
Ausblick: Ressourcenmodell und Vollbetrieb in Vorbereitung
Nach Einschätzung des Unternehmens werde das Kapital auch für geologische Bohrungen verwendet, die Voraussetzung für eine JORC-konforme Ressourcenschätzung seien. Diese bilde wiederum die Grundlage für zukünftige Produktionsprognosen und Wirtschaftlichkeitsberechnungen. Aguia Resources plant, im Laufe der kommenden Quartale weitere Fortschritte im Untertagebau zu erzielen und gleichzeitig die Explorationsaktivitäten auf angrenzenden Strukturen auszuweiten. Die bisherigen Bohrergebnisse hätten laut Unternehmensangaben Goldgehalte von über 25 g/t auf einzelnen Abschnitten bestätigt.

