Diese redaktionelle Veröffentlichung wurde im bezahlten Auftrag von Aguia Resources erstellt.
Höchste Goldwerte bisher: Mehr als vier Unzen Gold in Probe

Höchster Wert stammt aus Schacht 2
Nach Angaben des Unternehmens lieferte Schacht 2 die stärksten bisher gemessenen Kanalproben. Neben 128,5 Gramm Gold je Tonne über 16 Zentimeter seien dort 60,7 Gramm über 30 Zentimeter, 57,2 Gramm über zwölf Zentimeter und 39,61 Gramm über 22 Zentimeter festgestellt worden. Kanalproben werden direkt aus einer freigelegten Gesteinsfläche entnommen. Sie zeigen, wie viel Gold ein bestimmter Abschnitt enthält. Für die Bewertung sind neben dem Metallgehalt auch die Breite der Ader und ihre Fortsetzung im umgebenden Gestein entscheidend.

Untertägiger Ausbau schreitet voran
Aguia berichtete, dass unterhalb der Goldader Nummer 1 zwei Schächte fertiggestellt worden seien. Von dort aus habe das Team neue waagerechte Arbeitsebenen und Abbaufronten angelegt. Die Schächte 3, 4 und 5 befänden sich im Bau. Auch die Entwicklung der Goldader Nummer 2 gehe weiter. Dort seien drei Arbeitsebenen oberhalb des Hauptstollens und vier aktive Abbaufronten eingerichtet worden. Die bisherigen Proben aus diesem Bereich hätten überwiegend Werte von mehr als zehn Gramm Gold je Tonne ergeben.
Stope 1 liefert weitere hohe Gehalte
Auch aus Stope 1 meldete Aguia mehrere hochgradige Ergebnisse. Eine Stope ist ein untertägiger Abbauraum, aus dem Erz gewonnen wird. Die gemessenen Goldgehalte erreichten dort unter anderem 63,88, 53,54, 51,02, 46,22 und rund 33,1 Gramm je Tonne. Das Unternehmen erklärte, der Bereich sei inzwischen wegen der geringen Aderbreite und seiner Nähe zur Oberfläche dauerhaft geschlossen worden. Die weiteren Arbeiten sollen sich auf neue Produktionsbereiche innerhalb der Goldader Nummer 2 konzentrieren.

Auswahl des Erzes bleibt entscheidend
Die aktuellen Ergebnisse stützten nach Darstellung von Aguia die eingesetzte Abbaumethode für schmale, hochgradige Goldadern. Das Unternehmen wolle den Anteil an ROM Erz, also direkt aus der Mine kommendem Material, mit mehr als zehn Gramm Gold je Tonne erhöhen. Dabei müsse das Team das goldhaltige Gestein möglichst genau vom wertlosen Nebengestein trennen. Gelange zu viel Nebengestein in die Verarbeitung, sinke der durchschnittliche Goldgehalt. Hohe Einzelwerte seien deshalb nur dann für die Produktion nutzbar, wenn die schmalen Adern kontrolliert abgebaut würden.
Bohrprogramm soll Tiefe des Systems prüfen
Managing Director und CEO Timothy Hoskings sagte, die gleichmäßige Verteilung hoher Goldgehalte über mehrere Aderbereiche zeige, weshalb Aguia die tieferen Teile des Systems untersuchen wolle. Das Management teilte mit, im vierten Quartal 2026 solle ein Diamantbohrprogramm beginnen. Dabei würden zylinderförmige Gesteinskerne aus größerer Tiefe gewonnen und anschließend im Labor untersucht. Die Bohrungen sollten zeigen, ob sich die bekannten Goldadern in der Tiefe und entlang ihrer bisherigen Richtung fortsetzen würden. Auf dieser Grundlage ließe sich die räumliche Ausdehnung des Goldsystems genauer bestimmen.

