Goldprojekt mit Momentum: Santa Barbara geht in Phase zwei

Umfassende Analyse durch externen Experten
Im Auftrag des Vorstands hat der unabhängige Mineningenieur Ken Nipius eine technische und operative Überprüfung der Mine vorgenommen. Der Ingenieur mit über drei Jahrzehnten Branchenerfahrung kam zu dem Ergebnis, dass der Standort voll funktionsfähig sei und mit gezielten Maßnahmen modernisiert werden könne. Bereits mit moderatem Kapitalaufwand lasse sich demnach die Verarbeitungskapazität verbessern, der Materialfluss optimieren und die Wirtschaftlichkeit der Mine deutlich steigern.
Reduzierung von Personal und Strukturwandel
Nach dem Rücktritt des früheren Managing Directors sei die ursprünglich geplante Betriebsausweitung abrupt gestoppt worden. Stattdessen habe Aguia die Mitarbeiterzahl um mehr als die Hälfte gesenkt und den Betrieb auf eine Tagesschicht umgestellt. Die aktuelle Belegschaft besteht laut Unternehmen aus 25 Personen. Gleichzeitig sei die bisherige Verarbeitungstechnik wieder eingeführt worden, da der beauftragte Dienstleister mit alternativen Verfahren nicht die erwarteten Rückgewinnungsraten erreicht habe. Im Zuge dieser strukturellen Änderungen sei der bisherige Country Manager in Kolumbien am 16. Dezember 2025 freigestellt worden.
Rückkehr zur bewährten Technik erhöht Goldausbeute
Die Anwendung des früheren Aufbereitungsverfahrens sowie gezielte Anpassungen in der Batch-Verarbeitung hätten laut Unternehmen eine Goldrückgewinnung von 70 Prozent ermöglicht. Die durchschnittlichen Werte der fünf Vormonate lagen spürbar darunter. Die Unternehmensleitung gehe davon aus, dass in den kommenden Monaten Rückgewinnungsraten von über 80 Prozent erreichbar seien. Zudem solle die Metallurgie im Betrieb weiter angepasst werden, um die chemischen und physikalischen Prozesse effizienter zu gestalten.
Für den Monat Dezember rechnet das Unternehmen mit Erlösen in Höhe von rund 120.000 AUD. Diese basieren auf einem durchschnittlichen Verkaufspreis von 5.949 AUD pro Unze. Auch wenn die produzierte Menge noch gering sei, betone das Management, dass der entscheidende Schritt zur Produktionsverbesserung erreicht worden sei. Die konsequente Fortführung der nun etablierten Prozesse solle mittelfristig zu einem stabilen Produktionsbetrieb führen, der eine wirtschaftliche Rentabilität ermögliche.

Nächste Schritte
Die Unternehmensführung habe angekündigt, im Jahr 2026 ein umfassendes Explorations- und Bohrprogramm durchzuführen. Ziel sei es, auf Grundlage der bisherigen Fortschritte eine erste Mineralressourcenschätzung (Mineral Resource Estimate) zu erstellen. Diese werde benötigt, um das Projekt auf wirtschaftlicher Ebene bewerten zu können. Künftige Investitionen und Förderstrategien sollen auf diesen Daten basieren.
Chief Executive Officer Tim Hosking habe die jüngsten Fortschritte als entscheidenden Meilenstein bezeichnet. Der neue Führungskreis habe laut seiner Einschätzung mit den eingeleiteten Maßnahmen nicht nur die Betriebseffizienz gesteigert, sondern zugleich bestätigt, dass das Projekt über ein gut mineralisiertes und qualitativ hochwertiges Goldsystem verfüge. Die operativen Ergebnisse stützten demnach die geologischen Erwartungen.

