Diese redaktionelle Veröffentlichung wurde im bezahlten Auftrag von Aguia Resources erstellt.
Goldproduktion auf Rekordniveau: Jetzt soll sich der Ausstoß verdoppeln

Rekord bei weiterhin kleinen Mengen
Das geförderte Erz enthielt nach Angaben von Aguia durchschnittlich 10,88 Gramm Gold je Tonne. Ein zuletzt untersuchtes Los habe sogar 12,75 Gramm je Tonne erreicht. Solche Werte gelten im Goldbergbau als hoch, allerdings arbeitet Santa Barbara bislang in kleinem Maßstab. CEO Timothy Hosking erklärte, die rund 37 Unzen seien noch ein bescheidenes Volumen. Die erreichten Gehalte und Gewinnungsraten zeigten nach seiner Einschätzung jedoch, welchen Beitrag ein größerer Betrieb leisten könnte.
Der September setzt die Verbesserung der vergangenen Monate fort. Im Juni hatte Aguia aus 100 Tonnen Erz 392,2 Gramm beziehungsweise rund 12,6 Feinunzen Gold gewonnen. Im September waren es 1.143,07 Gramm beziehungsweise 36,75 Feinunzen. Zusätzlich fielen 2.124 Gramm zahlbares Silber an.

Externe Anlage verarbeitet das gesamte Erz
Aguia ließ die komplette Septemberförderung in der Quintana-Anlage in Remedios im Departamento Antioquia verarbeiten. Eigentümerin der Anlage ist Colombian Mint, die zur Sun Valley Investment Group gehört. Die Zusammenarbeit soll nach Angaben des Unternehmens fortgesetzt werden.
Laut Vereinbarung erhält Aguia 90 Prozent des erzeugten Goldes. Davon werden Verarbeitungskosten von 65 USD je Tonne abgezogen. Die Auslagerung erlaubt es dem eigenen Team, sich auf den Erzabbau zu konzentrieren und die Technik eines spezialisierten Partners zu nutzen. Der genannte Bruttoerlös beruht auf einem Goldpreis von 4.135 USD je Feinunze.
Ausbau unter Tage nimmt Tempo auf
Für die schrittweise Steigerung der Förderung habe Aguia zusätzliche Bergbaugeräte gekauft. Das Unternehmen entwickle drei Schächte unterhalb der Hauptsohlen der Goldgänge 1 und 2 weiter. Neue Absaugventilatoren sollten zudem nach Sprengungen die Bewetterung verbessern, also verbrauchte Luft und Sprenggase aus den unterirdischen Arbeitsbereichen abführen.
Parallel habe Aguia die Belegschaft der Mine im September um 15 Prozent verkleinert, um die laufenden Kosten zu senken. Der höhere Ausstoß trifft damit auf ein gestrafftes Kostenmodell. Gegenüber Juni, als Aguia bereits deutliche Einsparungen gemeldet hatte, markiert die erstmalige Deckung der kolumbianischen Kosten einen weiteren betrieblichen Schritt.
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Mehr als 200 Tonnen pro Monat geplant
Das Management will die Förderung von derzeit rund 100 Tonnen auf mehr als 200 Tonnen Erz pro Monat bis Ende 2026 erhöhen. Hosking zufolge will das Team zugleich die Explorationsarbeiten wieder aufnehmen, um die Grundlage für eine erste Mineralressourcenschätzung zu schaffen. Eine solche Schätzung liegt für Santa Barbara bislang nicht vor und würde Umfang, Gehalt und geologische Sicherheit der Goldvorkommen systematisch erfassen.
Aguia prüft außerdem, externes Verarbeitungswissen stärker zu nutzen, während sich die eigenen Beschäftigten auf die Steigerung der Fördermenge konzentrieren. Für die brasilianischen Phosphatprojekte erwartet das Unternehmen in der folgenden Woche ein weiteres Update. Dort kommen laut Aguia Verkäufe aus gelagertem Material in Gang, während der Betrieb weiterläuft.

