Diese redaktionelle Veröffentlichung wurde im bezahlten Auftrag von Aguia Resources erstellt.
Gold und Dünger: Jetzt zählt die Umsetzung

Tres Estradas wartet auf Betriebsgenehmigung
Das Unternehmen teilte mit, die ANM (Agência Nacional de Mineração, nationale Bergbaubehörde) habe die Bergbaukonzessionen für Aguia Fertilizantes S.A. genehmigt. Damit sei ein wichtiger Schritt zur Förderung von Phosphat in Lavras do Sul im Bundesstaat Rio Grande do Sul erreicht worden. Der Beginn des Abbaus hänge jedoch weiter von der Betriebsgenehmigung durch FEPAM (Fundação Estadual de Proteção Ambiental, Umweltbehörde des Bundesstaats Rio Grande do Sul) ab. Laut Management werde diese Genehmigung im Mai erwartet.
Phosphat ist ein wichtiger Pflanzennährstoff und wird für Düngemittel genutzt. Aguia habe sein Produkt PAMPAFOS® auf der Agrarmesse EXPODIRETO vorgestellt. Die Anlage zur Aufbereitung des Materials sei nach Unternehmensangaben Ende April in Betrieb genommen worden. Auch zentrale Arbeiten am Standort seien abgeschlossen, darunter Entwässerung, Stromversorgung, Büroflächen, Zufahrtswege, Sicherheitsanlagen und Teile der Verarbeitungstechnik.

Erweitertes Phosphat-Potenzial durch Passo Feio
Beim zweiten Phosphatprojekt Passo Feio habe Aguia 283 Schneckenbohrungen über insgesamt 2.200 Meter abgeschlossen. Erste Analysen hätten P₂O₅ (Phosphorpentoxid, Kennzahl für den Phosphatgehalt) von bis zu 18,49 Prozent ergeben. Der Durchschnitt habe bei 5,03 Prozent gelegen.
Das Unternehmen erklärte, die bisherigen Daten deuteten auf weiteres Explorationspotenzial hin. Eine Ressourcenschätzung nach JORC (Australasian Joint Ore Reserves Committee, Standard für Rohstoffberichte) werde laut Management zur Jahresmitte erwartet.
Santa Barbara verbessert Goldgewinnung
Beim Goldprojekt Santa Barbara habe Aguia im Februar rund 470 Gramm Gold produziert. Der durchschnittliche Gehalt habe bei 4 Gramm Gold je Tonne gelegen. Nach Angaben des Unternehmens hätten die Goldausbeuten pro verarbeiteter Tonne im Quartal neue Monatswerte erreicht und die Ergebnisse der sechs Monate vor der Restrukturierung übertroffen. Die metallurgische Optimierung, also die technische Verbesserung der Goldgewinnung aus dem Erz, sei abgeschlossen. Die Gewinnungsraten in einzelnen Verarbeitungsdurchgängen hätten laut Unternehmen konstant über 85 Prozent gelegen. Zudem sei die Kugelmühle Nummer 2 so kalibriert worden, dass ein sehr hoher Anteil des Materials fein genug für die weitere Goldgewinnung gemahlen werde. Der Bericht nennt dafür eine Zielgröße von 90 Prozent bei 325 Mesh beziehungsweise 325 Mikron.

Finanzierung und nächster Schritt
Finanziell meldete Aguia für das Quartal eine Kapitalaufnahme von 4,9 Millionen AUD vor Kosten. Zusätzlich seien Mittel aus dem Verkauf des nicht zum Kerngeschäft gehörenden Atocha-Silberprojekts zugeflossen. Zum Quartalsende habe der Kassenbestand bei 5,269 Millionen AUD gelegen.
Für die kommenden Monate stünden laut Unternehmen zwei Punkte im Mittelpunkt. In Rio Grande do Sul würde die FEPAM-Genehmigung den Weg für den Start von Tres Estradas freimachen. Bei Santa Barbara würde entscheidend sein, ob die verbesserten Goldausbeuten in einen stabilen positiven Cashflow überführt werden könnten.

