Diese redaktionelle Veröffentlichung wurde im bezahlten Auftrag von Aguia Resources erstellt.
Der Staat macht Ernst: Milliarden sollen die heimische Produktion beschleunigen

Profert soll heimische Produktion fördern
Profert (Fertiliser Industry Development Program) geht auf den Gesetzentwurf Nr. 699/2023 zurück. Das Programm würde geeignete Vorhaben mit Garantien, Zinszuschüssen, Finanzierungsinstrumenten und Forschungsanreizen unterstützen. Bei der Auswahl würden unter anderem Wettbewerbsfähigkeit, Projektfortschritt, Umsetzungskapazität, regionale Wirkung, Einbindung in Lieferketten und eine geringere CO2-Intensität berücksichtigt.
Zusätzlich sieht die Initiative Mindestanteile für Düngemittel aus brasilianischer Produktion vor. Diese Quote würde zunächst 2 Prozent betragen und bis 2037 auf 10 Prozent steigen. Profert würde die Ziele überwachen und bei Bedarf anpassen. Zudem würde das Programm untersuchen, wie sich die Vorgaben auf Investitionen, Kapazitäten, Produktion und Versorgungssicherheit auswirkten.
Brasilien hängt stark von Importen ab
Nach Angaben von Aguia bezieht Brasilien mehr als 80 Prozent seines Düngemittelbedarfs aus dem Ausland. Für einen bedeutenden Agrarproduzenten bedeutet dies eine hohe Abhängigkeit von internationalen Transportwegen, Rohstoffpreisen und geopolitischen Entwicklungen. Der Krieg in der Ukraine und weitere Angebotsengpässe im Jahr 2026 hätten Knappheit und Preisschwankungen verschärft.
Phosphat liefert Pflanzen den Nährstoff Phosphor und ist damit ein wichtiger Bestandteil vieler Düngemittel. Eine stärkere Produktion im eigenen Land könne nach Einschätzung des Unternehmens Lieferwege verkürzen und die Versorgung der Landwirtschaft stabilisieren. Aguia erklärte zudem, die Nutzung lokaler Rohstoffe könne Beschäftigung und Innovation fördern sowie die Verfügbarkeit von Düngemitteln verbessern.
Pampafos bereits am Markt
Im Zentrum von Aguias Phosphatgeschäft steht die Anlage Caçapava do Sul im Süden Brasiliens. Dort wird das natürliche Phosphatprodukt Pampafos hergestellt. Laut einer früheren Unternehmensmitteilung überschritten die abgeschlossenen Verkäufe bis Mitte Juli 2026 einen Wert von 2,3 Millionen AUD. Die ersten kommerziellen Lieferungen seien im selben Monat erfolgt. Nach Abschluss der Inbetriebnahme könne die Anlage nach damaligen Angaben eine Jahreskapazität von mehr als 200.000 Tonnen unterstützen.
Managing Director und CEO Timothy Hosking erklärte, die Regierungsinitiative treffe auf den laufenden Ausbau der Produktion. Aguias angekündigte Wachstumspläne passten nach seiner Einschätzung zum Ziel, mehr Düngemittel in Brasilien herzustellen und eine heimische Alternative zu importierten, chemisch verarbeiteten Phosphatprodukten anzubieten.
Entscheidung über Unterstützung folgt
Das vom Senat gebilligte Gesetz liege dem brasilianischen Präsidenten zur Unterzeichnung vor. Anschließend würde Aguia nach Angaben von Hosking mit den zuständigen Behörden klären, welche Unterstützung für weitere Vorhaben im Projektportfolio verfügbar wäre. Die konkrete Förderung würde von der Ausgestaltung des Programms und der Einstufung der einzelnen Projekte abhängen.
