Diese redaktionelle Veröffentlichung wurde im bezahlten Auftrag von Aguia Resources erstellt.
Brasilien wartet auf Phosphat-Nachschub: Letzte Hürde vor Produktion

Letzte Prüfung der Betriebslizenz
Aguia Resources teilte mit, die Betriebslizenz für Tres Estradas stehe im Mittelpunkt der nächsten Projektphase. Diese Genehmigung ist entscheidend, weil sie Bergbau und Verarbeitung ermöglichen würde. Nach Angaben des Unternehmens habe FEPAM vor der finalen Entscheidung zusätzliche Informationen angefordert. Dabei sei es unter anderem um den Infrastrukturplan, Änderungen im Landregister, aktualisierte Kartendaten, die Umweltüberwachung für Phase 1, Markierungen rund um den Minenbereich sowie kleinere Ergänzungen zu Unterlagen über Tiere, Wasser und Umwelt gegangen. Aguia erklärte, alle Punkte beantwortet zu haben. Die Antworten seien bei FEPAM eingereicht worden.
Managing Director und CEO Timothy Hosking sagte, Aguia befinde sich nun in der letzten Phase vor dem möglichen Beginn des Bergbaus bei Tres Estradas. Die letzten Anmerkungen der Behörde seien ausgeräumt. Das Unternehmen rechne damit, dass die Betriebslizenz kurzfristig erteilt werde. Für Aguia wäre dies ein wichtiger Schritt, weil das Projekt damit von der Vorbereitung in den operativen Betrieb wechseln könnte.
Region sucht lokale Phosphat-Quellen
Phosphat ist ein wichtiger Bestandteil vieler Düngemittel. Pflanzen benötigen Phosphor unter anderem für Wurzelwachstum, Energiehaushalt und Ertragsbildung. Für die Landwirtschaft in Südbrasilien ist eine sichere Versorgung deshalb wichtig.
Aguia erklärte, die Region leide derzeit unter einer knappen Versorgung mit importierten Phosphat-Produkten. Am Hafen Rio Grande seien nach Unternehmensangaben mehrere Produkte nicht verfügbar, darunter SSP (Single Superphosphate), Bayover-Phosphat und marokkanisches Phosphat. Dadurch steige das Interesse an lokalen Alternativen. Das Unternehmen positioniert PAMPAFOS als regionales Phosphat-Produkt. Es solle nach Angaben von Aguia dazu beitragen, die Abhängigkeit der Landwirtschaft von Importen zu verringern.
Anlage nähert sich der Inbetriebnahme
Auch bei der Anlage meldet Aguia Fortschritte. Die elektrische Infrastruktur sei fertiggestellt worden. Die Installation und Kalibrierung der elektronischen Module für die Fahrzeugwaage sei abgeschlossen. Die Montage der Brech- und Mahlanlagen laufe weiter.
Das Unternehmen erklärte außerdem, Büros, Big-Bag-Verladung, Silos sowie weitere Waagen und Kalibrierungen sollten zeitnah bereitstehen. Big Bag bezeichnet große Transportsäcke, die in der Landwirtschaft und Industrie häufig für Schüttgüter verwendet werden. Der operative Testbetrieb der Anlage sei nach Angaben des Managements ebenfalls vorbereitet. Für das Projekt ist dieser Punkt wesentlich, weil die Genehmigung allein nicht genügt. Aguia muss auch in der Lage sein, Material zu fördern, zu verarbeiten, zu wiegen, zu verpacken und an Kunden auszuliefern.
Interesse an PAMPAFOS wächst
Aguia berichtet von zunehmendem Kundeninteresse in Rio Grande do Sul. Der Marketing and Commercial Manager erhalte laut Unternehmen weiterhin Anfragen mehrerer Parteien zur Lieferung von PAMPAFOS. Derzeit verfüge Aguia über nicht bindende MOUs (Memoranda of Understanding) für die ersten 40.000 Tonnen Produkt. Solche Absichtserklärungen sind noch keine festen Kaufverträge. Sie zeigen jedoch, dass potenzielle Kunden bereits vor Produktionsbeginn Bedarf an einer lokalen Phosphat-Quelle hätten.
Ausblick auf die nächsten Schritte
Nach Angaben des Managements bleibe die Erteilung der Betriebslizenz durch FEPAM der nächste zentrale Schritt. Sollte die Genehmigung wie vom Unternehmen erwartet kurzfristig erfolgen, könnten Bergbau und Verarbeitung beginnen. Gleichzeitig dürfte Aguia versuchen, das bestehende Interesse an PAMPAFOS in verbindlichere Abnahmevereinbarungen umzuwandeln.
Das Management sieht Tres Estradas als möglichen Einstieg in einen lokalen Düngemittelmarkt, der laut Unternehmen von knappen Importen, hoher Nachfrage und steigenden Anforderungen der Landwirtschaft geprägt sei. Entscheidend blieben jedoch die finale Genehmigung, die technische Inbetriebnahme und die tatsächliche Aufnahme des Produkts durch den Markt.
