Diese redaktionelle Veröffentlichung wurde im bezahlten Auftrag von Aguia Resources erstellt.
Brasilien braucht Dünger – neues Phosphatprojekt startet Verkauf

Lizenz öffnet den Weg zum Verkauf
Das Unternehmen teilte mit, MAPA (Ministério da Agricultura, Pecuária e Abastecimento, das brasilianische Landwirtschaftsministerium) habe die Lizenz für Pampafos erteilt. Diese Genehmigung ermögliche es Aguia, Marketing und Verkaufsaktivitäten aufzunehmen sowie Nota-Fiscal-Rechnungen unter Verkaufsverträgen auszustellen. Eine Nota Fiscal ist in Brasilien ein offizielles Rechnungs- und Steuerdokument. Nach Angaben des Unternehmens ist diese Freigabe ein wichtiger Schritt, um Pampafos in den Markt zu bringen. Das Produkt solle als regionale Phosphatquelle dazu beitragen, die Abhängigkeit von importierten Düngemitteln zu verringern und die Versorgungssicherheit für Landwirte im Süden Brasiliens zu stärken.
Bergbau und Verarbeitung laufen an
Aguia erklärte, nach der FEPAM (Fundação Estadual de Proteção Ambiental, die staatliche Umweltbehörde) Betriebslizenz hätten Bergbau und Transport begonnen. Der Ablauf sei klar strukturiert: Zunächst werde Mutterboden entfernt und auf eine dafür vorgesehene Fläche gebracht. Danach werde die Abbaufläche vermessen und in Bereiche mit kontrollierten Gehalten eingeteilt. Ausgewählte Materialblöcke würden abgebaut, verladen und vom Tagebau zum Lagerplatz transportiert. Dort werde das Material gemischt, um einen Zielgehalt von 12 % P₂O₅ (Phosphorpentoxid) zu erreichen. P₂O₅ ist eine gängige Kennzahl, mit der der Phosphatgehalt eines Düngemittels beschrieben wird. Anschließend werde das Material zur Anlage gebracht, wo es getrocknet, gemahlen und verpackt werde.

Lagerbestand wächst in Lavras do Sul
Nach Unternehmensangaben lagerten bereits rund 445 Tonnen Material auf dem Gelände in Lavras do Sul. Dieses Lager diene dazu, das Material gleichmäßiger zu vermischen, bevor es zur Verarbeitungsanlage in Caçapava do Sul transportiert werde. Die erste Materiallieferung sei bereits an der Anlage eingetroffen. Die Inbetriebnahme der Anlage habe mit einer Rate von 24 Tonnen pro Stunde begonnen. Dieser Wert ist für die frühe Betriebsphase wichtig, weil er zeigt, dass die technische Verarbeitung nicht mehr nur geplant, sondern praktisch getestet wird.
CEO sieht wichtigen Meilenstein
Managing Director und CEO Timothy Hosking erklärte, die Genehmigung zur Vermarktung von Pampafos in Rio Grande do Sul sei ein weiterer wichtiger Meilenstein für Aguia. Sie ermögliche dem Vertriebsteam, das Produkt für Lieferungen in der zweiten Jahreshälfte 2026 zu vermarkten. Hosking sagte außerdem, Aguia werde eine Verkaufskampagne starten, bei der Zahlungen bis zum 8. Juli 2026 fällig würden und Lieferungen bis zum 31. Dezember 2026 garantiert seien. Diese Kampagne solle den freien Cashflow bis Juli 2026 beschleunigen. Freier Cashflow bezeichnet Geld, das nach laufenden Ausgaben und notwendigen Investitionen im Unternehmen verbleiben kann.
Pampafos soll Importdruck mindern
Aguia teilte mit, das Vertriebsteam bereite ein Vorbestellangebot mit Preisnachlässen von bis zu 15 % vor. Voraussetzung dafür sei eine Zahlung bis zum 8. Juli 2026. Für Pampafos mit 12 % P₂O₅ nannte das Unternehmen einen Barpreis von 222 australischen Dollar je Tonne. Das Management erklärte, der Zugang zu mehreren Phosphatquellen über den Hafen Rio Grande sei seit Januar 2026 eingeschränkt. Dadurch könne ein regional verfügbares Produkt wie Pampafos für landwirtschaftliche Abnehmer an Bedeutung gewinnen. Nach Darstellung des Unternehmens biete Pampafos auf Basis des P₂O₅-Gehalts einen Kostenvorteil gegenüber mehreren importierten Alternativen.
Aus Sicht des Managements würde der nächste Schritt darin bestehen, Lagerbestände weiter aufzubauen, das Material auf den Zielgehalt von 12 % P₂O₅ zu mischen und die Lieferplanung mit Kunden voranzutreiben. Entscheidend wäre nun, ob Aguia die angekündigten Verkaufsabschlüsse, Zahlungseingänge und Lieferungen im geplanten Zeitraum umsetzen könnte.
