Diese redaktionelle Veröffentlichung wurde im bezahlten Auftrag von Aguia Resources erstellt.
Aktualisierte Zahlen stärken Aguia: Studie zeigt 70 % mehr Gewinnpotenzial

Phosphatpreis als Wendepunkt
Das Management gab an, dass der wichtigste Treiber für die Neubewertung der gestiegene Preis sei. Während die Analyse im Februar 2025 noch mit 150 AUD pro Tonne kalkulierte, habe die aktuelle Studie von Bergbauingenieur Honorio Lima nun 200 AUD pro Tonne angesetzt. Daraus ergebe sich ein erwartetes EBITDA von rund 440 Mio. AUD - ein Zuwachs von mehr als 70 Prozent. Der freie Cashflow vor Steuern könnte sich sogar mehr als verdoppeln und zwischen 398 Mio. und 411 Mio. AUD liegen.
Das Unternehmen stellte in Aussicht, dass für das Hauptprodukt PAMPAFOS, ein phosphathaltiger Naturdünger mit mindestens 12 Prozent P₂O₅, künftig Preise zwischen 200 und 220 AUD pro Tonne erzielt werden könnten, abhängig von Marktbedingungen und Kundenvereinbarungen.
Produktion mit höherer Kapazität
Eine technische Prüfung habe ergeben, dass die bestehende Anlage bis zu 50 Prozent mehr verarbeiten könnte als zunächst geplant. Statt 100.000 Tonnen pro Jahr wären bis zu 150.000 Tonnen möglich, ohne dass größere zusätzliche Investitionen erforderlich wären. Damit könne das Unternehmen schon zu Beginn deutlich mehr produzieren. Die operativen Kosten sollen nach Angaben des Managements trotz höherer Kapazität niedrig bleiben. Einschließlich Leasingkosten werde mit 55 bis 70 AUD pro Tonne gerechnet.

Vermarktung und erste Interessenten
Anfang September trat Aguia auf der Expointer 2025 auf, der größten Landwirtschaftsmesse Südamerikas. Dort stellte das Unternehmen PAMPAFOS vor und berichtete von positiven Rückmeldungen aus der Landwirtschaft. Vertreter von Genossenschaften, Agronomen und Regierungsstellen hätten die Bedeutung einer lokalen Versorgung hervorgehoben, da diese die Abhängigkeit von Importen verringern könne.
Laut Country Manager Tim Hosking habe es großes Interesse gegeben, nicht nur von Bauern, sondern auch von Herstellern organischer Düngemittel sowie von größeren Soja-, Rinder- und Reisanbauern. Ein Landwirt, der bislang Phosphat über 1.000 Kilometer herantransportieren müsse, sehe durch die Nähe zum Projekt deutliche Kostenvorteile.
Zeitplan bis zur Produktion
Das Unternehmen erklärte, dass die ersten Verkäufe Mitte 2026 erfolgen könnten. Für das Frühjahr 2026 sei der Produktionsbeginn vorgesehen. Die Kapazität solle schrittweise steigen: zunächst auf etwa 50.000 Tonnen pro Jahr, später auf 120.000 Tonnen. In einer weiteren Ausbaustufe könne die Anlage auf 300.000 Tonnen pro Jahr erweitert werden.
Ausblick
Executive Chairman Warwick Grigor betonte, das Projekt könne sich als außerordentlich profitabel erweisen. Der Abbau sei technisch einfach, da das Material lediglich freigelegt, getrocknet und leicht zerkleinert werde. Weil vorhandene Anlagen genutzt würden, falle der Investitionsbedarf gering aus, was die Gewinnspannen erhöhe. Sollte Aguia den Zeitplan einhalten, könnte das Unternehmen ab 2026 von hohen Phosphatpreisen profitieren und eine wichtige Rolle für die Versorgung der südbrasilianischen Landwirtschaft übernehmen.
