Aguia stellt Führung neu auf: Hosking übernimmt Vorstandsposten

Vorstand neu strukturiert
Wie das Unternehmen mitteilt, sei Tim Hosking bereits im November 2025 zum CEO berufen worden. Seitdem habe er mehrere Maßnahmen beim Santa Barbara Goldprojekt in Kolumbien angestoßen, die nach Unternehmensangaben auf die nachhaltige Entwicklung und die Vorbereitung weiterer Projektinitiativen abzielten.
Warwick Grigor, bislang Executive Chairman, werde laut Aguia künftig eine nicht-exekutive Rolle im Vorstand übernehmen. Er habe erklärt, dass Hosking zum richtigen Zeitpunkt in den Vorstand berufen werde. Dieser werde weiterhin von Brasilien aus tätig sein, nahe an den Phosphatprojekten des Unternehmens. Zudem sei er regelmäßig im Austausch mit dem neu aufgestellten Management-Team in Kolumbien, das schrittweise Verbesserungen der dortigen Betriebsabläufe umsetze.
Projektfortschritte in Brasilien und Kolumbien
Die Berufung von Hosking falle laut Unternehmen in eine entscheidende Phase der Unternehmensentwicklung. Die Tres Estradas Phosphatmine in Brasilien befinde sich in der Endphase der Vorbereitung. Der Beginn der ersten Abbauaktivitäten sei für das kommende Quartal geplant, erste Lieferungen von Phosphatprodukten würden im zweiten Quartal 2026 erwartet. Zugleich sei auch das Santa Barbara Goldprojekt in Kolumbien Teil eines strategischen Neustarts. Aguia verweist hierbei auf frühere Mitteilungen aus dem Dezember 2025, ohne im aktuellen Schreiben weitere Details zu nennen.
Aussagen von Tim Hosking
Tim Hosking erklärte laut Aguia, das Unternehmen befinde sich sowohl in Brasilien als auch in Kolumbien in einer kritischen Phase. Die direkte Einbindung in beiden Ländern ermögliche dem Vorstand, die Projektentwicklungen, Marktbedingungen und politischen Rahmenbedingungen vor Ort besser einzuordnen. Er sehe erhebliches Potenzial im Projektportfolio und freue sich, zur weiteren Wertschöpfung beizutragen.
Vertragsinhalte
Tim Hosking erhalte als Managing Director und CEO ein Jahresgehalt von 200.000 AUD. Für seine Tätigkeit im Vorstand seien zusätzlich 60.000 AUD vorgesehen. Statt eines klassischen Bonusprogramms solle er ein einmaliges Paket an Aktienoptionen erhalten, über dessen Umfang der Vorstand entscheidet. Die Ausgabe stehe unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch die Aktionäre. Darüber hinaus solle ein neues Bonusmodell ausgearbeitet werden, das sowohl kurzfristige als auch langfristige Leistungsanreize beinhalte. Dieses Programm solle bis März 2026 definiert werden und könne ebenfalls Aktien oder leistungsabhängige Rechte enthalten. Auch hierfür sei eine Zustimmung der Aktionäre erforderlich.

