Aguia bestätigt hochgradige Goldfunde

Bohrungen zeigen beständige Werte
Im Rahmen des aktuellen Programms wurden sieben zusätzliche Diamantbohrungen über insgesamt 1.660 Meter abgeschlossen. Nach Angaben des Unternehmens seien fünf Bohrungen bereits ausgewertet, während die Resultate von zwei weiteren Bohrungen noch ausstünden. Hervorgehoben wurden unter anderem folgende Abschnitte:
Bohrloch SB-25-11: 18,9 Gramm Gold & 22,5 Gramm Silber pro Tonne über 0,35 Meter
Bohrloch SB-25-06: 14,62 Gramm Gold & 12,2 Gramm Silber pro Tonne über 0,31 Meter
Bohrloch SB-25-12: 10,3 Gramm Gold & 16,9 Gramm Silber pro Tonne über 0,65 Meter
Bohrloch SB-25-07: 7,5 Gramm Gold & 12,1 Gramm Silber pro Tonne über 0,2 Meter
Die Ergebnisse würden nach Angaben des Unternehmens die im Juli gemeldeten Bohrungen bestätigen, bei denen Spitzenwerte von bis zu 25,43 Gramm Gold und 78,3 Gramm Silber pro Tonne über 0,6 Meter festgestellt worden seien.

Unterirdische Proben bestätigen Erzadern
Zusätzlich zu den Bohrungen seien unterirdische Kanäle über 275 Meter Länge beprobt worden. Auf Ader Nummer 1 habe Aguia hohe Durchschnittsgehalte festgestellt:
54,8 Meter mit 33,52 Gramm Gold pro Tonne
58,9 Meter mit 19,65 Gramm Gold pro Tonne
46,9 Meter mit 16,99 Gramm Gold pro Tonne
Auch auf Ader Nummer 2 seien durchgehende Goldzonen von bis zu 31,5 Metern Länge identifiziert worden. Einzelproben hätten sogar Werte von über 85 Gramm Gold pro Tonne ergeben.

Einschätzung des Managements
Executive Chairman Warwick Grigor erklärte, die Resultate zeigten, dass Santa Barbara ein klassisches schmaler-Zonen-System sei. Die Adern würden sich zwar verjüngen und verbreitern, doch die Gehalte blieben über weite Strecken konstant. Dies unterscheide Santa Barbara von anderen Vorkommen, die laut Management unter stark schwankenden Resultaten litten. Für die Minenplanung sei diese Vorhersagbarkeit ein entscheidender Vorteil.
Das Unternehmen betonte zudem, man konzentriere sich darauf, die Ausdehnung der Santa Barbara- und Mariana-Systeme genauer zu erfassen. Allein Santa Barbara verfüge über ein potenzielles Streckungsvolumen von mehr als 7 Kilometern, was die Größe des Projekts verdeutliche.
Ausblick
Nach Angaben des Managements würden die neuen Daten in die laufende Planung einfließen, um die unterirdischen Arbeiten auszuweiten und eine nachhaltige Förderung vorzubereiten. Mit weiterem Ausbau der Infrastruktur und zusätzlichen Bohrungen könne Aguia langfristig eine Ressourcengrundlage schaffen, die mittelfristig den Übergang in die Produktion ermöglichen würde.
