Diese redaktionelle Veröffentlichung wurde im bezahlten Auftrag von Aguia Resources erstellt.
55 Mio. Tonnen Phosphat: Nächstes Projekt im Fokus

55 Millionen Tonnen Phosphatgestein
Lucena liegt rund 40 Kilometer südlich von João Pessoa im Bundesstaat Paraíba. Aguia habe dort 2011 und 2012 insgesamt 49 Kernbohrungen niedergebracht. Auf dieser Grundlage habe SRK Consulting Canada eine abgeleitete Mineralressource nach dem JORC-Regelwerk und ein erstes Modell für einen möglichen Tagebau erstellt. Die Berechnung nutze einen Mindestgehalt von 3 Prozent P₂O₅, einer Vergleichsgröße für den Phosphatgehalt.
Die Ressource decke nur einen Teil des Projektgebiets ab. Laut Aguia verfüge Lucena über Straßenanbindung, Wasser und Strom. Der Hafen Cabedelo sei über rund 65 Kilometer asphaltierte Straßen erreichbar. In der Umgebung lägen Zuckerrohrflächen, Düngemittel-Mischbetriebe und Verkehrsknotenpunkte.

Genehmigungen als nächster Schlüssel
Aguia hält nach eigenen Angaben 16 Lizenzen in Paraíba. Für zwölf davon stehe die Zustimmung der nationalen Bergbau-Behörde ANM zum Übergang in eine zwölfmonatige Machbarkeitsphase aus. Die übrigen Lizenzen würden voraussichtlich in eine zweite Explorationsphase eintreten. Das Unternehmen habe die Verlängerungen rechtzeitig beantragt und wolle den Austausch mit der Behörde wieder aufnehmen.
Die bislang abgeleitete Ressource und die ausstehenden Genehmigungen bilden den Rahmen für weitere Arbeiten, die Umfang, Produktqualität und Wirtschaftlichkeit genauer bestimmen sollen.

Kalkstein erweitert das Projektbild
Zusätzlich zum Phosphat meldet Aguia eine Kalkstein-Ressource von 41,4 Millionen Tonnen, für die bereits ein vorläufiges Grubenkonzept vorliege. Das Unternehmen wolle Absatzmöglichkeiten bei nahe gelegenen Zementwerken prüfen.
Die sauren Böden und der umfangreiche Zuckerrohranbau in Paraíba könnten Nachfrage nach Phosphat und Kalkstein stützen. Phosphat liefert Pflanzen einen wichtigen Nährstoff, während Kalkstein saure Böden regulieren kann.
Brasilien setzt auf heimischen Dünger
Brasilien will seine Abhängigkeit von Düngemittel-Importen verringern. Der Senat habe das Förderprogramm Profert verabschiedet, das noch der Zustimmung des Präsidenten bedürfe. Laut einer früheren Aguia-Meldung seien über fünf Jahre 10 Milliarden BRL, rund 3 Milliarden AUD, vorgesehen. Der vorgeschriebene Anteil heimischer Düngemittel solle bis 2037 von 2 auf 10 Prozent steigen.
CEO Timothy Hosking habe Lucena als Ergänzung zum bestehenden Phosphatgeschäft bezeichnet. Aguia produziert seit Mai 2026 im Werk Caçapava do Sul das Naturphosphat Pampafos. Bis Mitte Juli habe das Unternehmen Verkäufe von mehr als 2,3 Millionen AUD gemeldet.
Bohrungen und Feldtests geplant
Nach einer Verlängerung der Lizenzen würde Aguia technische Studien und eine Machbarkeitsstudie angehen. Löslichkeitstests würden prüfen, ob sich das Material als direkt ausgebrachtes Naturphosphat eignet. Agronomische Versuche würden anschließend die Wirkung unter landwirtschaftlichen Bedingungen untersuchen. Weitere Bohrungen sollten die Grenzen der Mineralisierung genauer erfassen und eine höher eingestufte Ressourcenschätzung ermöglichen.
