Diese redaktionelle Veröffentlichung wurde im bezahlten Auftrag von Aguia Resources erstellt.
2,3 Millionen Dollar in sechs Wochen: Phosphat-Verkäufe nehmen Fahrt auf

Drei Händler sichern sich Pampafos
Aguia erklärte, die neuen Verträge seien mit Trade Sul Agropecuária, Comercial Fraccari und Invernada Agroinsumos geschlossen worden. Die Händler versorgten wichtige Agrargebiete in Rio Grande do Sul, darunter Regionen mit Sojaanbau, Reisanbau und Rinderhaltung. Die Auslieferungen würden zwischen August und Dezember 2026 erfolgen. Die Erlöse würden laut Unternehmen jeweils bei Übergabe der Ware verbucht.
Seit Beginn der kommerziellen Produktion habe Aguia die Vermarktung ausgeweitet. Das Unternehmen berichtete von wachsendem Interesse durch Genossenschaften, Händler und große Landwirtschaftsbetriebe. Gespräche mit Kunden in Brasilien, Uruguay und Paraguay würden zudem auf Nachfrage außerhalb des ersten Zielmarktes hinweisen.
Als zusätzlichen Marktimpuls nannte das Unternehmen den brasilianischen Agrarfinanzierungsplan Plano Safra 2026/27. Über das staatliche Kreditprogramm könnten Landwirte vergünstigte Darlehen für saisonale Betriebskosten erhalten. Dazu zählten Düngemittel, Mittel zur Bodenverbesserung und weitere landwirtschaftliche Produkte. Nach Einschätzung des Managements beginne mit dem Programm die Einkaufsphase für die Sommersaison. Dadurch könnte die Nachfrage nach Phosphatdünger in den kommenden Monaten steigen.

Erste Lieferung erreicht Großbetrieb
Die erste kommerzielle Lieferung sei an die Familie Markus gegangen. Der Betrieb bewirtschafte rund 3.000 Hektar Sojafläche und halte etwa 6.000 Rinder. Vor der Auslieferung habe Aguia ungefähr einen Monat lang fertige Ware eingelagert. Die Bilder im Press Release zeigen den ersten Lastwagen an der Werkswaage, die Verladung großer Säcke sowie die Anlieferung und Entladung auf dem Hof.
Nestor Markus sagte, seine Familie habe das Projekt über Jahre begleitet. Der Betrieb habe bereits früher Naturphosphat eingesetzt, sei jedoch durch unregelmäßige Importlieferungen eingeschränkt worden. Mit der regionalen Produktion könne Naturphosphat nun wieder verlässlicher genutzt werden.

Anlage für mehr als 200.000 Tonnen
Nach Angaben von Aguia sei die Inbetriebnahme abgeschlossen. Die erwartete Kapazität liege bei mehr als 200.000 Tonnen pro Jahr. Managing Director und CEO (Chief Executive Officer) Timothy Hosking habe erklärt, die erste Lieferung und die gesicherten Verkäufe bestätigten den Übergang zur regulären Kundenbelieferung. Pampafos könne nach Einschätzung des Managements in geeigneten Anbausystemen mit herkömmlichen Phosphorquellen konkurrieren.
Der Abbau und die Verarbeitung hätten Ende Mai begonnen. Kundenlieferungen seien erst im Juli angelaufen, nachdem technische Arbeiten, Anlagenoptimierungen und Tests beendet worden seien. Überdurchschnittliche Regenfälle hätten im Juni den Abbau, das Mischen des Rohmaterials und die Trocknung zeitweise beeinträchtigt.
Aguia wolle deshalb kurzfristig die Minenproduktion erhöhen und einen strategischen Vorrat aufbauen. Dadurch solle die Aufbereitungsanlage kontinuierlich versorgt und das Risiko weiterer wetterbedingter Unterbrechungen verringert werden. Für die Hauptsaison der Düngerausbringung in August, September und Oktober stehe bereits verkaufsfähiges Pampafos bereit. Nach Abschluss der letzten Tests laufe die Anlage nach Einschätzung des Managements inzwischen besser als ursprünglich erwartet.

