Diese redaktionelle Veröffentlichung wurde im bezahlten Auftrag von ADX Energy erstellt.
Übersehene Gaschance vor Europas Küste? Unabhängige Prüfer stützen das Gasmodell

RISC bestätigt geologisches Konzept
ADX teilte mit, RISC habe das geologische Modell für das Gasprojekt im Sizilien Kanal geprüft und grundsätzlich bestätigt. Im Kern gehe es um die Frage, ob die Terravecchia Formation als Zielgebiet für biogenes Gas geeignet sei. Diese Formation ist eine Gesteinsschicht im Untergrund, in der sich über sehr lange Zeiträume Sand, Schlamm und organisches Material abgelagert haben. Aus solchem organischen Material kann unter passenden Bedingungen Gas entstehen. Dieses Gas wird biogenes Gas genannt und besteht häufig überwiegend aus Methan.
Für ADX ist diese Einschätzung wichtig, weil sie die Grundidee des Projekts stütze. Das Unternehmen suche gezielt in bestimmten Sandstein Schichten innerhalb der Terravecchia Formation. Sandstein kann kleine Hohlräume enthalten. In diesen Hohlräumen kann sich Gas sammeln, wenn darüber dichtere Gesteinsschichten liegen, die das Gas am Entweichen hindern. Genau diese Kombination aus speicherfähigem Sandstein und abdichtendem Gestein ist für Gasprojekte entscheidend.

Alte Bohrdaten liefern zusätzliche Hinweise
Nach Angaben von ADX habe RISC regionale Untergrunddaten, historische Bohrungen und vergleichbare Gasfelder in der Umgebung ausgewertet. Dazu zählten das Gasfeld Lippone Mazara an Land sowie die Offshore Gasfelder Argo Cassiopea. Solche Vergleichsfelder sind wichtig, weil sie zeigen können, dass ein ähnliches geologisches System in derselben Region bereits Gas enthalten hat oder produziert.
RISC habe laut ADX außerdem Hinweise aus alten Bohrungen rund um das Lizenzgebiet betrachtet. Dort seien in Sandstein Schichten innerhalb der sonst eher tonreichen Terravecchia Formation wiederholt erhöhte Gaswerte im Bohrschlamm gemessen worden. Bohrschlamm wird während einer Bohrung nach oben gepumpt und kann Spuren von Gas aus dem durchbohrten Gestein enthalten.
619 BCF bleiben mögliche Ressourcen
ADX hatte für das Lizenzgebiet bereits Prospective Resources gemeldet. Prospective Resources sind mögliche förderbare Mengen, die noch nicht durch eine Entdeckung oder Entwicklung bestätigt sind. Sie enthalten daher sowohl ein Entdeckungsrisiko als auch ein Entwicklungsrisiko. ADX nennt für C.R 150.AU einen Mittelwert von 619 BCF. Der niedrigere P90 Wert liege bei 188 BCF, der P50 Wert bei 484 BCF und der höhere P10 Wert bei 1.265 BCF.
Das Unternehmen erklärte, RISC habe die verwendete Berechnungsmethode als nachvollziehbare Darstellung möglicher Lagerstätten Eigenschaften akzeptiert. Auch die von ADX angenommenen Flächen der Zielgebiete und die geschätzten Gesteinsmächtigkeiten seien laut RISC angemessen. Zusätzlich habe RISC darauf hingewiesen, dass Daten aus Nachbarbohrungen für den höheren Ressourcenfall teilweise größere nutzbare Sandstein Mächtigkeiten unterstützen könnten.

3D Seismik soll Risiken senken
RISC unterstütze laut ADX auch den nächsten Arbeitsplan für das Projekt. Ein wichtiger Schritt wäre dabei eine moderne 3D Seismik. Dabei werden Schallwellen in den Untergrund geschickt. Aus den zurückkommenden Signalen entsteht ein dreidimensionales Bild der Gesteinsschichten. So könne ADX genauer erkennen, wo sich mögliche Speicherbereiche für Gas befinden und welche Stellen für eine spätere Bohrung infrage kämen.
Zusätzlich wolle ADX diese Daten nach besonderen Auffälligkeiten auswerten. Fachleute suchen dabei nach Mustern, die darauf hindeuten können, dass Gas in einer Gesteinsschicht eingeschlossen ist. Solche Hinweise wären kein Beweis für einen Fund. Sie könnten ADX aber helfen, die besten Bohrziele auszuwählen und das technische Risiko vor einer Bohrentscheidung zu verringern.
Management sieht strategischen Wert
Ian Tchacos, Executive Chairman von ADX Energy, erklärte laut Mitteilung, das Board sei durch die Ergebnisse der unabhängigen Prüfung ermutigt. RISC habe die Arbeit des technischen Teams bestätigt und stimme dem geplanten Arbeitsprogramm zu. Historische Bohrdaten und seismische Daten seien nach seiner Einschätzung wichtig, um übersehene Explorations Chancen zu erkennen und technische Risiken besser einzugrenzen.
Das Management erklärte, der Sizilien Kanal sei aus Sicht des Unternehmens ein aussichtsreiches Gasgebiet und könne bei weiterem Erfolg relevante Mengen für den europäischen Gasmarkt liefern. Die Nähe zu bestehender Infrastruktur, darunter regionale Pipeline Systeme, erhöhe nach Unternehmensangaben die strategische Bedeutung des Projekts.
Weitere Prüfungen würden folgen
ADX erklärte, man würde weiter Personal und Kapital in die Vorbereitung des Lizenzgebiets investieren. Dazu würden zusätzliche Datenkäufe und moderne 3D Seismik gehören, bevor eine mögliche Bohrung vorbereitet würde. Das Unternehmen würde außerdem weitere unabhängige technische Prüfungen durchführen, während das Projekt schrittweise in Richtung Bohrreife entwickelt würde.
Nach Darstellung des Managements würde der nächste Arbeitsabschnitt darauf abzielen, die bisherigen Ressourcenschätzungen mit besseren Untergrunddaten abzusichern und mögliche Bohrziele genauer festzulegen. Die gemeldeten 619 BCF blieben dabei mögliche Ressourcen und keine Reserven. Erst weitere technische Arbeiten und spätere Bohrungen würden zeigen, ob im Lizenzgebiet wirtschaftlich förderbare Gasvorkommen vorhanden wären.
