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Sitz
Australien
Branche
Öl-Gas-Produzent
Website
www.adx-energy.com

Diese redaktionelle Veröffentlichung wurde im bezahlten Auftrag von ADX Energy erstellt.

Technischer Fortschritt bei ADX: Gasfluss nach Reservoir-Stimulation

ADX Energy hat bei der Bohrung Welchau-1 nach einer Säurebehandlung erstmals Methan an die Oberfläche gefördert und damit einen technischen Fortschritt im laufenden Testprogramm erzielt. Nach Angaben des Unternehmens sei bei Reinigungsarbeiten an der Reifling-Formation Kohlenwasserstoffgas festgestellt worden. Nun solle im weiteren Verlauf geprüft werden, ob sich ein nachhaltiger Öl- oder Gasfluss einstellen könne.

Säurebehandlung aktiviert Reservoir

Im Zentrum der Arbeiten steht die 128 Meter mächtige Reifling-Formation, die als kalkhaltiges Gestein natürliche Risse aufweise, in denen sich Erdöl und Erdgas ansammeln könnten. ADX habe erklärt, sechs Kubikmeter Säure in das Bohrloch gepumpt und anschließend mit einer Salzlösung gespült, um Ablagerungen zu entfernen und die Durchlässigkeit des Gesteins zu verbessern. Solche Maßnahmen würden laut Unternehmen in Kalkstein-Reservoiren regelmäßig eingesetzt. Nach einer Einwirkzeit sei das Bohrloch durch sogenanntes Swabbing entlastet worden. Dabei seien Sole, Methan und Kohlendioxid an die Oberfläche gelangt. Das Kohlendioxid sei nach Unternehmensangaben durch die Reaktion der Säure mit dem Kalkgestein entstanden.

Regionalkarte mit Gas-Kondensat-Fairway und Leichtöl-Potenzial Welchau.

Erstes Gas aus flachster Struktur

Wie ADX weiter berichtete, sei Methan aus dem flachsten Bereich der Welchau-Antiklinale an die Oberfläche gelangt. Eine Antiklinale ist eine nach oben gewölbte Gesteinsstruktur, in der sich Kohlenwasserstoffe sammeln können. Das Management habe betont, dass bereits eine vergleichsweise geringe Säuremenge ausgereicht habe, um in einem zuvor nicht reagierenden Reservoir einen Gasfluss auszulösen. Daraus lasse sich schließen, dass das Gestein grundsätzlich durchlässig sein könnte. Gleichzeitig befinde sich das Bohrloch weiterhin in der Reinigungsphase. Von einer stabilen Produktion könne noch nicht gesprochen werden.

Weitere Tests geplant

Das Unternehmen habe angekündigt, weitere Reinigungsarbeiten vorzunehmen, um verbliebene Flüssigkeiten aus dem Bohrloch zu entfernen. Zudem sollen Proben entnommen und Druckmessungen durchgeführt werden. Falls ein kontinuierlicher Fluss erreicht werde, würden auch Fördermengen bestimmt. Die sogenannten Workover-Arbeiten fänden laut Management werktags für jeweils zwölf Stunden statt. Zwischen den Arbeitsschritten bleibe das Bohrloch vorübergehend geschlossen. Weitere Testergebnisse würden veröffentlicht, sobald neue Daten vorlägen.

Schematische Darstellung des Öl-Wasser-Kontakts in der Reifling-Formation.

Strategische Optionen bei Erfolg

ADX halte einen wirtschaftlichen Anteil von 75 Prozent an der Welchau-1-Entdeckung im Lizenzgebiet ADX-AT-II. Das Projekt sei nach Einschätzung des Unternehmens strategisch bedeutsam, da mehrere Gesteinsschichten Hinweise auf Öl und Gas geliefert hätten. Das Management habe erläutert, die aktuelle Testphase solle nicht nur die Fließeigenschaften der Reifling-Formation bewerten, sondern auch mögliche Hinweise auf eine rund 500 Meter westlich gelegene Leichtöl-Struktur liefern. Zudem bestehe die Option, das bestehende Bohrloch seitlich in Richtung einer vermuteten Ölzone abzulenken oder es zu vertiefen, um Gas-Kondensat-Zonen zu erschließen.

Ausblick

Das Management gehe davon aus, dass die laufenden Tests in den kommenden Wochen klären könnten, ob die Reifling-Formation wirtschaftlich förderbare Mengen an Öl oder Gas liefern würde. Auch eine mögliche Seitwärtsbohrung oder Vertiefung des bestehenden Bohrlochs könne bei positiven Ergebnissen in Betracht gezogen werden.

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