Diese redaktionelle Veröffentlichung wurde im bezahlten Auftrag von ADX Energy erstellt.
Starker Preishebel bei Öl & Gas: ADX Energy meldet Quartalszahlen

Höhere Preise stützen den Umsatz
Nach Unternehmensangaben stieg der durchschnittliche Brent-Ölpreis im Quartal um 30 Prozent auf 104,52 USD je Barrel. Der durchschnittliche Gaspreis erhöhte sich um 47 Prozent auf 48,68 EUR je Megawattstunde. Die operativen Erlöse in Österreich hätten dadurch spürbar zugelegt, obwohl die verkaufte Öl- und Gasmenge leicht zurückgegangen sei. Die liquiden freien Mittel lagen zum Quartalsende bei 2,2 Millionen AUD. Zusätzlich seien 1,2 Millionen AUD für Bürgschaften und Garantien gebunden gewesen. Nach Quartalsende meldete ADX eine Platzierung über 3,58 Millionen AUD vor Kosten. Das Geld solle unter anderem für weitere Tests der Gasentdeckung HOCH-1, zusätzliche flache Gasbohrungen in Österreich, Produktionsoptimierungen und Arbeiten im Sizilienkanal eingesetzt werden.

HOCH-1 rückt in den Mittelpunkt
Der wichtigste operative Fortschritt war nach Unternehmensangaben die flache Gasentdeckung HOCH-1 in Oberösterreich. Die erste getestete Gaszone habe 2,7 Millionen Standardkubikfuß pro Tag geliefert, was rund 450 Barrel Öläquivalent pro Tag entspreche. Executive Chairman Ian Tchacos erklärte, HOCH-1 sei der erste Schritt eines geplanten Programms mit drei flachen Gasbohrungen. Das Management teilte mit, dass bei HOCH-1 bis zu fünf weitere Zonen getestet würden. Sollten mehrere Zonen produzieren, könnte die Bohrung laut Unternehmen auf 5 bis 6 Millionen Standardkubikfuß Gas pro Tag kommen (800-1000 BOEPD). ADX Energy verweist dabei auf eine wirtschaftliche Beteiligung von 50 Prozent am HOCH-Projekt. Angaben beruhen auf weiteren Tests und technischer Auswertung der Lagerstätte.

Wiener Becken liefert zusätzlichen Hebel
In den bestehenden Feldern Zistersdorf und Gaiselberg im Wiener Becken lag die Produktion im Quartal bei 138 BOEPD nach 136 BOEPD im Vorquartal. Die Anshof-Bohrungen steuerten 58 Barrel Öl pro Tag bei, nach 64 Barrel pro Tag zuvor. ADX führte den Rückgang bei Anshof auf geplante Stillstände für Arbeiten an Anlagen zurück. Nach Quartalsende meldete das Unternehmen einen Produktionsanstieg in Österreich auf 270 BOEPD. Erreicht worden sei dies durch neue Perforationen in zwei bestehenden Bohrungen im Wiener Becken. Dabei wurden zusätzliche Förderzonen hinter der Verrohrung geöffnet. Solche Arbeiten können vorhandene Reserven mit vergleichsweise geringem Aufwand zugänglich machen, da Bohrplatz und Infrastruktur bereits bestehen.

Weitere Bohrungen in Vorbereitung
Für das nächste Quartal stellte ADX weitere Arbeiten an den Wiener-Becken-Feldern, zusätzliche Tests bei HOCH-1 sowie Vorbereitungen für die Gasziele GOLD und SCHOE in Aussicht. Für GOLD-1 und PERG-1 laufe ein Farmout-Prozess, bei dem ein Partner einen Teil der Finanzierung übernehmen könnte. Tchacos erklärte, ADX strebe für GOLD eine Vereinbarung im kommenden Quartal an. Beim Ölprojekt Anshof sei insbesondere das nahe gelegene PERG-Ziel technisch weiterentwickelt worden und befinde sich in der Genehmigungsphase. Eine Bohrung würde laut Management Anfang 2027 angestrebt. Der Vorteil liege in der Nähe zur bestehenden Anshof-Anlage, die etwa bis zu 3.000 Barrel pro Tag verarbeiten könne.

Sizilienkanal bleibt Teil der Gasstrategie
Im Sizilienkanal habe RISC Advisory Pty Ltd die Methodik der Ressourcenschätzungen geprüft und die Einschätzung des biogenen Gasplays unterstützt. ADX Energy meldet dort 619 Milliarden Kubikfuß an mittleren prospektiven Gasressourcen. Prospektive Ressourcen beschreiben mögliche, noch nicht nachgewiesene Mengen, die erst durch weitere Exploration, Bewertung und Entwicklung bestätigt werden müssten. ADX will rund 273 Kilometer ausgewählter 2D-Seismik von Eni erwerben beziehungsweise den bereits eingeleiteten Erwerb finalisieren und die Daten anschließend teilweise neu verarbeiten. Damit sollten bestehende Gasziele präzisiert und mögliche neue Ziele identifiziert werden. Parallel würden weitere Ergebnisse aus HOCH-1, Farmout-Gespräche und die Vorbereitung der nächsten flachen Gasbohrungen erwartet.

