Diese redaktionelle Veröffentlichung wurde im bezahlten Auftrag von ADX Energy erstellt.
Stabiler Gasfluss in Österreich: Nächste Messphase soll Größe des Gasfunds klären

Stabile Werte aus erster Zone
Die getestete Zone liegt laut ADX in rund 1.465 Metern Tiefe. Das Unternehmen beschreibt sie als BFF (Basin Floor Fan), also als sandige Ablagerung, die sich früher am Boden eines Beckens gebildet hat. Solche Sandsteine können Gas speichern, wenn sie genügend Hohlräume enthalten und nach oben abgedichtet sind.
Während des Tests sei der Gasfluss wasserfrei geblieben. Der Druck am Bohrlochkopf habe stabil bei 870 psi gelegen, was etwa 60 bar entspreche. ADX erklärt, dass Messgeräte im Bohrloch den Gasfluss während des Tests eingeschränkt hätten. Dadurch könne die tatsächliche Leistungsfähigkeit der Zone höher liegen, als der Oberflächentest zeige.
Jetzt soll sich zeigen, wie groß das Gasreservoir ist
Nach dem Flusstest habe ADX die Bohrung geschlossen, um den Druckaufbau zu messen. Dieser PBU (Pressure Build-up) genannte Test solle etwa zwei Wochen dauern. Dabei werde beobachtet, wie schnell sich der Druck im Gestein erholt. Daraus wolle das Unternehmen ableiten, wie viel Gas mit dieser Zone verbunden sein könnte.
ADX teilt mit, dass die Ergebnisse dieser Messung eine erste Einschätzung der Reserven aus Zone 1 ermöglichen sollten. Danach würden weitere gasführende Sandsteinschichten getestet. Insgesamt habe HOCH-1 bis zu acht mögliche Gaszonen in der Hall-Formation und der tieferen Base-Hall-Formation angetroffen.

Management verweist auf weitere Tests
Executive Chairman Ian Tchacos erklärte, das Testprogramm liefere ermutigende Ergebnisse aus der ersten getesteten Sandsteinzone. Der wasserfreie Gasfluss aus nur einer Lage sei aus Sicht des Managements wirtschaftlich interessant, auch wegen der europäischen Gaspreise und der Nachfrage nach lokalem Methangas.
Nach Angaben des Managements könnten sich die getesteten Sandsteinlagen über eine größere Fläche erstrecken. ADX nennt dafür frühere Schätzungen von 5 bis 8 Quadratkilometern. Das Unternehmen betont jedoch, dass weitere Flusstests und Druckmessungen nötig seien, um das Reservenpotenzial der einzelnen Zonen und der gesamten Bohrung besser zu bestimmen.

Nächste Schritte
Das Management erklärte, das laufende Testprogramm würde einzelne oder mehrere Zonen prüfen und jeweils durch Schließphasen ergänzt. So solle die mögliche Gasmenge je Sandkörper und die Leistungsfähigkeit der Bohrung eingegrenzt werden. Da bis zu acht Sandintervalle vorhanden seien, dürfte das Programm mehrere Tests umfassen. ADX werde die Ergebnisse des Druckaufbaus und weiterer Flusstests in den kommenden Wochen melden. Erst danach ließe sich entscheiden, ob HOCH-1 für eine kommerzielle Produktion angebunden werden könnte.
