Diese redaktionelle Veröffentlichung wurde im bezahlten Auftrag von ADX Energy erstellt.
Öl-Gas-Produzent bereitet Bohrungen vor


Auftakt für das Flachgas-Programm
Nach Angaben des Unternehmens solle HOCH-1 in der Explorationslizenz ADX-AT-I in Oberösterreich niedergebracht werden. ADX trete dort als Betreiber auf und halte einen wirtschaftlichen Anteil von 50 Prozent an dem Zielgebiet. Die Bohrung richte sich auf flache Gaslagerstätten in Sandstein-Schichten der Hall-Formation. Gemeint seien poröse Gesteine aus dem Miozän, in denen sich Erdgas angesammelt haben könne. Das Management um Executive Chairman Ian Tchacos habe erklärt, HOCH-1 sei der Auftakt für ein Programm, das die Produktionsbasis in Österreich zügig erweitern könne. Als nächste genehmigte Bohrungen nennt die Firma die Projekte GOLD-1 und SCHOE-1.

Ressource und Förderpotenzial
Die Zielgröße falle für ein einzelnes Flachgas-Projekt beachtlich aus. ADX beziffere die mittlere prospektive Ressource auf 8,0 BCF (Billion Cubic Feet). Das entspricht Milliarden Kubikfuß Gas. Dabei handle es sich nicht um eine gesicherte Reserve, sondern um eine Schätzung für ein noch nicht entdecktes Vorkommen, das bei Erfolg technisch förderbar sein könnte. Im positiven Fall liege das Potenzial laut Unternehmen sogar bei 17,3 BCF. Auch beim möglichen Förderprofil verweist ADX auf frühere Vergleichsbohrungen in derselben Gesteins-Einheit. Ähnliche Bohrungen in der Hall-Formation hätten anfängliche Förderraten von bis zu 9 MMSCFD (Million Standard Cubic Feet per Day) erreicht. Für den Markt ist das relevant, weil das Unternehmen damit kein tiefes und langwieriges Großprojekt adressiere, sondern ein Ziel, das bei Erfolg vergleichsweise schnell entwickelt werden könnte.

Warum das Tempo wichtig ist
Gerade der enge Zeitplan dürfte für Investoren eine große Rolle spielen. ADX gehe davon aus, dass die Bohrung und die Auswertung im Erfolgsfall rund 14 Tage dauern könnten. Sollte das Ergebnis positiv ausfallen, solle das Bohrloch verrohrt und für Produktions-Tests vorbereitet werden, um das tatsächliche Reserven-Potenzial besser zu bestimmen. Die geplante Gesamttiefe liege bei rund 1.430 Metern, die senkrechte Tiefe bei etwa 1.145 Metern. Mit der begonnenen Mobilisierung des Geräts von MND Drilling & Services a.s. habe das Projekt die reine Vorbereitungsphase bereits verlassen. Der offizielle Bohrbeginn stehe damit unmittelbar bevor.
Rückenwind durch den Gasmarkt
Executive Chairman Ian Tchacos habe den Projektstart in einen größeren Zusammenhang gestellt. Nach seiner Einschätzung sei der Zugang zu neuer heimischer Gasproduktion in Europa derzeit besonders wichtig. Das Unternehmen verweise auf angespannte Flüssiggas-Ströme und auf eine europäische Politik, die den Bezug von russischem Gas weiter einschränken solle. Daraus leite ADX ein Marktumfeld ab, in dem neue regionale Gasquellen an Bedeutung gewinnen könnten. Hinzu komme aus Sicht des Unternehmens, dass sich flache Gasziele bei Erfolg in der Regel schneller bewerten und weiterentwickeln ließen als komplexe Tiefbohrungen. Genau darauf scheine ADX in Oberösterreich zu setzen: auf überschaubare Tiefe, bekannte Gesteins-Schichten und mehrere bereits definierte Folgeziele.

Jetzt zählt das Ergebnis
Die technische Prüfung der Angaben sei laut ADX von Paul Fink vorgenommen worden, dem CEO und Technical Director des Unternehmens. Er werde als Geophysiker mit rund 30 Jahren Erfahrung in Exploration, Bewertung und Entwicklung von Öl- und Gaslagerstätten beschrieben. Nach Firma habe er die enthaltenen Daten, Verfahren und Ressourcenschätzungen geprüft und als angemessen dargestellt bewertet.
Für den weiteren Verlauf werde nun das Bohrergebnis entscheidend sein. In den kommenden Tagen dürfte sich der Blick darauf richten, ob der geplante Bohrstart wie vorgesehen erfolge und ob ADX die erwarteten Gas-Sandsteine der Hall-Formation tatsächlich antreffe. Das Unternehmen habe angekündigt, regelmäßig über den operativen Fortschritt und über die Ergebnisse der Bohrung zu berichten. HOCH-1 wäre damit ein Test mit Signalwirkung. Sollte die erste Bohrung erfolgreich verlaufen, könnte sie den Weg für weitere Flachgas-Bohrungen in Oberösterreich ebnen. Deshalb würde dieser Bohrstart für den Markt mehr Gewicht bekommen, als es die vergleichsweise geringe Tiefe zunächst vermuten ließe.
