Diese redaktionelle Veröffentlichung wurde im bezahlten Auftrag von ADX Energy erstellt.
Öl- und Gasproduzent will seine Produktion vervielfachen!

Mehr Ölproduktion aus bestehenden Feldern
Nach Angaben von Ian Tchacos habe ADX die Förderung in einem bestehenden Feld von rund 150 auf etwa 210 Barrel pro Tag erhöht. Dies sei vor allem durch zusätzliche Produktion aus vorhandenen Bohrungen gelungen. Hinzu komme ein weiteres Feld in Oberösterreich nahe Linz, das zusätzliche Barrel pro Tag liefere. Insgesamt liege die Produktion damit bei rund 285 Barrel pro Tag. Für ein kleineres Energie-Unternehmen ist dieser Schritt bedeutsam, weil zusätzliche Mengen aus bestehenden Anlagen meist schneller und günstiger verfügbar sind als neue Großprojekte. In der Präsentation verweist ADX zudem auf eine europäische Ausrichtung, vorhandene Infrastruktur und hohe Gaspreise in Europa als wichtige Rahmenbedingungen.
HOCH-1 als Startpunkt des Gasprogramms
Im Zentrum steht derzeit das flache Gasprogramm in Oberösterreich. Das Management erklärte, ADX plane drei Bohrungen, die vergleichsweise flach, kostengünstig und schnell an bestehende Infrastruktur angebunden werden könnten. Ziel sei es, zur bestehenden Produktion zusätzlich etwa 1.000 Barrel Öläquivalent pro Tag zu erschließen. Die erste Bohrung, HOCH-1, sei bereits erfolgreich niedergebracht worden. Nach der Firmenpräsentation traf HOCH-1 acht potenzielle Gassande an. Davon könnten nach Einschätzung der Firma etwa vier bis fünf Zonen einen wesentlichen Beitrag zu Förderrate und Reserven leisten. Aus der ersten getesteten Zone seien rund 2,8 Millionen Kubikfuß Gas pro Tag geflossen, was etwa 450 Barrel Öläquivalent pro Tag entspricht.
Weitere Intervalle sollen getestet werden, um das Ressourcen- und Förderpotenzial sowie die Wirtschaftlichkeit eines Anschlusses an die nahe gelegene Infrastruktur zu bestimmen. Anschließend sind mit GOLD-1 und SCHOEN-1 zwei weitere flache Gasbohrungen vorgesehen.
Sizilien-Kanal als zweites Standbein
Neben Österreich hebt ADX den Sizilien-Kanal vor Italien hervor. Das Management erklärte, das Gebiet liege nahe an europäischen Märkten und an einer großen Gasleitung, die von Tunesien nach Italien führe. ADX schätzt das prospektive Ressourcenpotenzial des Gebiets auf rund 600 Milliarden Kubikfuß bis zu einer Billion Kubikfuß Gas. Die Präsentation nennt für die Genehmigung C.R150.AU im Sizilien-Kanal 619 Milliarden Kubikfuß an prospektiven Gasressourcen. Prospektive Ressourcen sind geschätzte Mengen, die erst durch weitere Exploration und Bewertung bestätigt werden müssen. ADX sieht das Gebiet als Erweiterung eines bekannten Gas-Trends, der historisch durch ältere Ölbohrungen und seismische Daten gestützt werde.

Weitere Tests und Bohrungen geplant
Für das laufende Arbeitsprogramm nannte das Management zwei Schwerpunkte. Bei HOCH-1 sollten weitere vier bis fünf Zonen getestet werden, um genügend Daten für eine mögliche Anbindung der Bohrung zu sammeln. Danach würden zwei weitere flache Gasbohrungen folgen. Für das kommende Jahr seien zusätzlich Ölbohrungen vorgesehen, bei denen Farm-out-Partner eingebunden werden könnten. Damit richtet ADX seine kurzfristige Strategie auf schnellere Produktionsbeiträge in Österreich und größere Gaschancen im Mittelmeerraum aus. Die nächsten Tests sollten zeigen, wie viel der angetroffenen Gaszonen wirtschaftlich nutzbar wäre und wie rasch zusätzliche Mengen an bestehende Infrastruktur angeschlossen werden könnten.

