Diese redaktionelle Veröffentlichung wurde im bezahlten Auftrag von ADX Energy erstellt.
Mehr Gaspotenzial: Expansion in Italien geht in die nächste Runde

Drei neue Flächen beantragt
Der neue Antrag trägt die Bezeichnung d 370 C.R. AU. Bereits im August hatte ADX zwei benachbarte Gebiete mit 573,3 und 213,7 Quadratkilometern beantragt. Zusammen mit der bestehenden Fläche von 346 Quadratkilometern erstrecken sich die Genehmigungen und Anträge damit über rund 1.650 Quadratkilometer. ADX hält sämtliche Anteile an der bestehenden Genehmigung. Die Anträge betreffen das italienische Geschäft von ADX, das über die vollständig zum Unternehmen gehörende Tochtergesellschaft Audax Energy geführt wird.

Historische Bohrungen lieferten Hinweise
Im Mittelpunkt der Exploration steht die Terravecchia Formation. Diese Gesteinsschicht stammt aus dem Miozän und könnte biogenes Gas enthalten, das durch die Aktivität von Mikroorganismen entstanden ist. Die unabhängige Beratungsgesellschaft RISC Advisory habe die Gaszone im Juli geprüft und als geologisch nachvollziehbares Explorationsmodell anerkannt. RISC habe sich dabei auf die regionale Geologie, historische Bohrungen und benachbarte Gasvorkommen gestützt. In Sandsteinschichten rund um das ADX Gebiet seien bei früheren Bohrungen wiederholt erhöhte Gaswerte im Bohrschlamm gemessen worden. Vergleichbare geologische Bedingungen fänden sich beim Gasfeld Lippone Mazara an Land und bei den Offshore Feldern Argo Cassiopea. Für die bestehende Genehmigung hatte ADX zuvor eine mittlere prospektive Gasressource von insgesamt 619 BCF (Milliarden Kubikfuß) angegeben. Prospektive Ressourcen beschreiben geschätzte Mengen in noch nicht entdeckten Lagerstätten. Weitere Untersuchungen und Bohrungen sind erforderlich, um tatsächlich förderbare Gasvorkommen nachzuweisen.
Behörden prüfen den Antrag
Der dritte Antrag wurde im amtlichen italienischen Kohlenwasserstoff Bulletin für August 2026 veröffentlicht. Nach der Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union könnten andere Unternehmen innerhalb von drei Monaten konkurrierende Anträge für dieselbe Fläche einreichen. Sollte es keine Mitbewerber geben, würden anschließend zwei Fachstellen des Ministeriums den Antrag beurteilen. Audax Energy müsste zudem innerhalb von 90 Tagen nach Ende der Wettbewerbsfrist eine Umweltverträglichkeitsprüfung beantragen. Bei konkurrierenden Bewerbungen würde das Ministerium unter anderem die Qualität des Arbeitsprogramms sowie die technische und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Antragsteller bewerten.
Weitere Entscheidungen stehen an
ADX würde nach eigenen Angaben über den Verlauf aller drei Genehmigungsverfahren informieren. Im weiteren Explorationsprogramm könnten zusätzliche geologische Daten und moderne dreidimensionale seismische Messungen dazu dienen, mögliche Gaslagerstätten genauer einzugrenzen und spätere Bohrziele festzulegen
