Diese redaktionelle Veröffentlichung wurde im bezahlten Auftrag von ADX Energy erstellt.
Hohe Öl- und Gaspreise sorgen für Rückenwind

Italien setzt auf heimische Energie
Tchacos verweist auf eine Maßnahme des italienischen Ministerrats, mit der Verfahren für Öl- und Gasprojekte beschleunigt werden sollen. Ministerpräsidentin Giorgia Meloni habe erklärt, Italien wolle die heimische Förderung steigern. Energieminister Gilberto Pichetto Fratin habe schnellere Verfahren mit der Versorgungssicherheit und der kontinuierlichen Energieversorgung begründet.
Nach Einschätzung von Tchacos könnte die zunehmend unterstützende Haltung Italiens die vollständig von ADX gehaltene Explorationslizenz C.R 150.AU im Sizilienkanal begünstigen. Der Schwerpunkt liege auf der Suche nach Gas. Das Gebiet befinde sich nahe bestehender Infrastruktur und biete nach Ansicht des Unternehmens aussichtsreiche Explorationsziele. Drei weitere Lizenzanträge grenzen an die bestehende Fläche. Zusammen umfassen die Gebiete rund 1.650 Quadratkilometer.
Nilde bietet zusätzliche Perspektive
Zur Lizenz gehört auch das Nilde-Ölfeld. Es wurde 1973 entdeckt und förderte in den 1980er-Jahren rund 20,5 Millionen Barrel Öl. Laut Tchacos weise eine von ADX beauftragte unabhängige Bewertung weiterhin eine beträchtliche bedingte 2C-Ressource aus. Diese Kategorie beschreibt potenziell förderbare Mengen, für die noch kein beschlossenes Entwicklungsprojekt besteht. Seit einem Moratorium aus dem Jahr 2019 dürfen die betreffenden Flächen nur auf Gas erkundet werden. Tchacos berichtet zugleich, dass das italienische Umwelt- und Energiesicherheitsministerium Nilde als möglichen Standort für die Speicherung von Kohlendioxid bezeichnet habe. Eine CO2-Injektion könnte nach seiner Einschätzung mit der Förderung des verbliebenen Öls verbunden werden und die Ausbeute erhöhen.

Europäische Gaspreise gewinnen an Bedeutung
Als besonders relevant für ADX bewertet Tchacos die Lage am europäischen Gasmarkt. Der niederländische TTF-Referenzpreis habe zuletzt etwa 80 EUR je Megawattstunde erreicht und damit rund 130 Prozent über dem Vorjahreswert gelegen. Die Gasspeicher der Europäischen Union seien zu etwa 68 Prozent gefüllt gewesen, während der Fünfjahresdurchschnitt bei 85 Prozent liege. ADX verkaufe sein Gas zu Preisen des österreichischen Handelsplatzes, die laut Tchacos über dem TTF-Niveau lägen. Zudem entfielen 82 Prozent der Ressourcenbasis des Unternehmens auf Gas innerhalb der Europäischen Union. In den Ölfeldern Gaiselberg und Zistersdorf prüfe ADX weitere Gasförderung aus bislang ungenutzten Lagerstättenzonen, die über bestehende Bohrungen erreichbar seien.

Brent-Preis beeinflusst die Erlöse
Rund 94 Prozent der Öl- und Gasumsätze von ADX seien an den Brent-Ölpreis gekoppelt, erläutert Tchacos. Für das Juniquartal 2026 habe das Unternehmen einen durchschnittlichen Verkaufspreis von 104,52 USD je Barrel erzielt. Am 23. September habe Brent bei rund 100 USD je Barrel notiert. Tchacos führt das hohe Preisniveau auf Lieferausfälle, gefährdete Transportwege im Nahen Osten und starke Entnahmen aus weltweiten Lagerbeständen zurück. Sollten die Lieferprobleme länger anhalten, könnten geringere strategische Reserven die Möglichkeiten zur Stabilisierung des Marktes einschränken.

Entscheidungen in Italien und Österreich
Die italienische Regelung würde laut Tchacos binnen etwa 60 Tagen in ein Gesetz überführt. Danach könnte ADX die Folgen für seine Lizenz im Sizilienkanal genauer beurteilen. In Österreich würde das Unternehmen zusätzliche Fördermöglichkeiten prüfen und die für das vierte Quartal 2026 geplante Gasbohrung GOLD-1 vorbereiten. Die weiteren Arbeiten würden von Genehmigungen und Finanzierung abhängen.
