Diese redaktionelle Veröffentlichung wurde im bezahlten Auftrag von ADX Energy erstellt.
Gasfund in Österreich: Produzent stößt bei erster Bohrung auf Methan

Gas in der Hall-Formation
ADX Energy berichtet, dass die Bohrung Hochfeld-1, kurz HOCH-1, in der Explorationslizenz ADX-AT-I in Oberösterreich gasführende Sandsteine angetroffen habe. Das Unternehmen ist Betreiber des Projekts und hält am HOCH-Prospekt einen wirtschaftlichen Anteil von 50 Prozent. Nach Unternehmensangaben wurden bei rund 1.350 Metern Tiefe erstmals gasführende Sandsteine in der Hall-Formation erreicht. Am 6. Mai 2026 lag die Bohrung bei 1.367 Metern. Weil beim Weiterbohren weitere Gasanzeichen festgestellt worden seien, solle die Bohrung nun auf mindestens 1.550 Meter vertieft werden. Die Hall-Formation besteht aus Sandsteinen. Solche Gesteine können Erdgas speichern, wenn sie genügend kleine Hohlräume besitzen und das Gas später durch das Gestein fließen kann.

Seismik stützt das Modell
Für ADX ist besonders wichtig, dass die gefundenen Gasschichten nahezu dort liegen, wo sie vor der Bohrung mithilfe von 3D (dreidimensionaler) Seismik erwartet wurden. 3D-Seismik ist ein Verfahren, mit dem der Untergrund räumlich abgebildet wird. Executive Chairman Ian Tchacos habe erklärt, die ersten Ergebnisse deuteten darauf hin, dass HOCH-1 eine Gasentdeckung im Rahmen der Erwartungen sei. Die gute Übereinstimmung mit der 3D-Seismik stärke zudem das Vertrauen des Managements in weitere flache Gasziele des Unternehmens.
ADX geht auf Basis von Bohrklein, Gasanalysen und hohen Gaskonzentrationen davon aus, dass es sich um biogenes Gas handelt. Das bedeutet, dass das Gas durch natürliche biologische Prozesse entstanden ist. Nach bisherigen Angaben bestehe es aus Methan. Der Fund ist jedoch noch keine bestätigte Reserve. Dafür muss ADX nachweisen, wie dick die gasführenden Schichten sind, wie viel Gas sie enthalten und ob das Gas mit ausreichender Rate gefördert werden kann.
Messungen und Produktionstest
Als nächsten Schritt plane ADX Messungen im Bohrloch. Dabei sollen die Qualität des Speichergesteins, die Mächtigkeit der gasführenden Bereiche und die Gassättigung geprüft werden. Sollten diese Messungen die bisherigen Ergebnisse bestätigen, wolle das Unternehmen HOCH-1 verrohren und für einen Produktionstest vorbereiten. Bei einem Produktionstest wird geprüft, wie viel Gas tatsächlich an die Oberfläche fließen kann. Erst danach wären belastbarere Aussagen zur möglichen Förderleistung und zum Reservenpotenzial möglich. Für den HOCH-Prospekt nennt ADX ein mittleres potenzielles Ressourcenvolumen von 8,0 Milliarden Kubikfuß Gas. Im optimistischen Fall liege das Potenzial laut Unternehmen bei 17,3 Milliarden Kubikfuß. Diese Werte sind potenzielle Ressourcen und noch keine nachgewiesenen Reserven.
HOCH-1 ist die erste von drei flachen Gasbohrungen, die ADX 2026 in Oberösterreich durchführen will. Die weiteren Ziele heißen GOLD und SCHOEN und seien bereits genehmigt. Der aktuelle Fund könnte aus Sicht des Unternehmens zeigen, dass das geologische Modell auch für ähnliche Gasziele funktionieren würde. Ob daraus ein wirtschaftlicher Erfolg würde, hinge nun von den kommenden Messdaten und dem Produktionstest ab.

