Diese redaktionelle Veröffentlichung wurde im bezahlten Auftrag von ADX Energy erstellt.
Gasfund in Österreich gewinnt an Fahrt: Vier Zonen liefern Gas

Drei weitere Zonen liefern Gas
Für den zweiten Test der ersten Programmphase ließ ADX die Zonen 3, 4 und 5 perforieren. Dabei werden kleine Öffnungen in die Verrohrung der Bohrung eingebracht, damit Gas aus dem umgebenden Gestein in das Bohrloch gelangen kann. Nach Angaben des Unternehmens bestätigten alle drei Zonen beim Säubern der Bohrung wasserfreie Gasflüsse. Anschließend wurden sie zusammen mit der bereits geprüften Zone 2 getestet.
Die einzelnen Förderbeiträge der Zonen 4 und 5 ließen sich laut ADX nicht eindeutig bestimmen, da die durchlässigere Zone 2 den gemeinsamen Gasstrom vermutlich dominierte. Für Zone 3 sei dagegen ein zusätzlicher Zufluss bestätigt worden. Der Sammeltest zeige damit, dass mehrere übereinanderliegende Gasschichten zur Förderleistung beitragen könnten.

Erster Test liefert Vergleichswert
Zone 2 hatte zuvor während eines elfstündigen Tests stabil durchschnittlich 2,7 Millionen Kubikfuß Gas pro Tag geliefert, umgerechnet rund 450 Barrel Öläquivalent. Die anschließende Druckanalyse habe für diese Zone ein Potenzial von 3,5 Millionen Kubikfuß pro Tag ergeben. Zudem reiche der untersuchte Sandkörper mindestens 600 Meter vom Bohrloch weg.
HOCH-1 wurde im Mai 2026 fertiggestellt und traf laut ADX auf bis zu acht Vorkommen von biogenem Gas. Dieses entsteht durch den Abbau organischen Materials in vergleichsweise geringer Tiefe. Die Bohrung liegt in der Explorationslizenz ADX-AT-I. ADX führt die Arbeiten und hält am HOCH-Projekt einen wirtschaftlichen Anteil von 50 Prozent.
Seismik deutet größere Ausdehnung an
Neu ausgewertete dreidimensionale seismische Daten und der Vergleich mit älteren Bohrungen deuten nach Unternehmensangaben darauf hin, dass mehrere sandige Speichergesteine seitlich weit ausgedehnt sein könnten. Eine Verbindung reiche demnach mindestens 2,5 Kilometer in südöstlicher Richtung bis zur früheren Bohrung M-001. Für eine tiefere Zone stützten Messdaten einer rund 2,8 Kilometer östlich gelegenen historischen Bohrung diese Interpretation.
Executive Chairman Ian Tchacos erklärte, die Ergebnisse aus allen bislang getesteten Zonen seien für die Ermittlung wirtschaftlich förderbarer Reserven ermutigend. Sie würden zugleich die Annahme stützen, dass auch die tieferen Zonen 6 bis 8 Gas enthalten könnten. Belastbare Angaben zu Reserven setzen jedoch die laufende Druckauswertung sowie die getrennte Prüfung weiterer Zonen voraus.

Druckmessung und tiefere Tests folgen
ADX hat HOCH-1 vorübergehend verschlossen und Messgeräte im Bohrloch platziert. Der Druckaufbau soll zeigen, wie leistungsfähig und groß die angeschlossenen Gasbereiche sind. Nach Angaben des Unternehmens würden Ergebnisse dieser Untersuchung innerhalb von etwa zwei Wochen erwartet.
In der zweiten Testphase würden mindestens zwei tiefere Zonen der Hall-Channel-Formation geprüft. Dafür müsste eine Service-Bohranlage einen Zementstopfen ausbohren. Die Verfügbarkeit der Anlage würde in den kommenden Wochen geklärt. HOCH-1 sei die erste von drei vorgesehenen flachen Gasbohrungen in Oberösterreich, zwei weitere Ziele seien für Bohrungen im Jahr 2026 bereits genehmigt.

