Diese redaktionelle Veröffentlichung wurde im bezahlten Auftrag von ADX Energy erstellt.
Gasfund in Österreich: Erster Test zeigt, was drinsteckt

Erste Testzone liefert Gas
Der gemeldete Gasfluss stamme aus Zone 1. Dabei handele es sich um ein Sandintervall zwischen 1.464,6 und 1.466,6 Metern Tiefe. ADX Energy ordne diesen Abschnitt einem BFF (Basin Floor Fan, fächerförmiger Sandkörper am früheren Beckenboden) zu. Vereinfacht beschrieben ist das eine alte Sandablagerung, die Gas speichern kann. Entscheidend ist, ob der Sand genügend Durchlässigkeit besitzt, damit Gas zur Bohrung fließen kann.
Der Test sei auf einer kleinen 16/64-Zoll-Düse durchgeführt worden. Diese Düse begrenze den Durchfluss und ermögliche eine kontrollierte Messung von Druck und Förderverhalten. Nach Angaben des Unternehmens habe der Bohrlochkopf-Druck bei 940 psi (Pounds per Square Inch, Druckeinheit) gelegen und weiter zugenommen.

Acht mögliche Gaszonen
ADX Energy berichtete, HOCH-1 habe bis zu acht Gaszonen in der Hall-Formation und der darunterliegenden Base-Hall-Formation angetroffen. Diese Einschätzung beruhe auf Gasbeobachtungen während der Bohrarbeiten und auf Messdaten aus dem Bohrloch.
Die Hall-Formation und die Base-Hall-Formation sind Gesteinsschichten, in denen gasführende Sandsteine vorkommen können. Sandstein enthält oft kleine Hohlräume. In diesen Poren kann Gas lagern. Für eine spätere Förderung ist wichtig, dass diese Poren miteinander verbunden sind und das Gas nicht eingeschlossen bleibt. Das Testprogramm sei nach Angaben des Managements in zwei Phasen gegliedert. In der ersten Phase würden obere Bereiche der Hall-Formation geprüft. Danach würden tiefere Abschnitte der Base-Hall-Formation folgen. Für die erste Phase seien bis zu drei feste Testzonen vorgesehen. Eine vierte Zone käme abhängig von den weiteren Ergebnissen hinzu.

Druckmessung soll Volumen zeigen
Das Unternehmen erklärte, der aktuelle Wert sei ein Clean-up-Flow (Säuberungsfluss nach dem Öffnen einer Zone). Dabei werde geprüft, wie Gas nach der Perforation aus dem Gestein in das Bohrloch ströme. Dieser Schritt liefere wichtige technische Daten, ersetze aber keine endgültige Reservenschätzung. Nach Angaben von ADX Energy würden nun Druckmessgeräte in das Bohrloch eingebracht. Zone 1 würde anschließend etwa 14 Stunden mit stabiler Rate gefördert. Danach würde die Bohrung für rund zwei Wochen geschlossen, damit der Druckaufbau gemessen werden könne.
Diese Druckreaktion solle laut Management zeigen, wie weit das Gaslager reiche und welches angeschlossene Volumen hinter dem ersten Zufluss stehen könnte. Erst diese Daten würden eine genauere Einschätzung des Reservenpotenzials dieses Sandintervalls ermöglichen.
Weitere Tests im Programm
Das Management erklärte, weitere Zonen würden nach Abschluss der Druckmessung getestet. Die Reihenfolge der nächsten Perforationen und die Dauer der Flussphasen würden davon abhängen, wie stark jede einzelne Zone Gas liefere. Sollten die kommenden Messungen den ersten Zufluss bestätigen, würde ADX Energy das Ressourcenpotenzial von HOCH-1 genauer eingrenzen können. Weitere Ergebnisse würden nach Angaben des Unternehmens veröffentlicht, sobald neue Testdaten vorlägen.

