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Sitz
Australien
Branche
Öl-Gas-Produzent
Website
www.adx-energy.com

Diese redaktionelle Veröffentlichung wurde im bezahlten Auftrag von ADX Energy erstellt.

Gas-Bohrung steht kurz vor dem Abschluss

ADX meldet bei der Bohrung HOCH-1 (Hochfeld-1) in Oberösterreich weitere Fortschritte. Nach Angaben des Unternehmens habe die Bohrung eine gemessene Tiefe von 950 Metern erreicht. Seit dem letzten Update seien wichtige Bauarbeiten am Bohrloch abgeschlossen worden, darunter die Verrohrung, die Zementierung und die Installation von Drucksicherungssystemen.

MD-150-Bohranlage am HOCH-1-Gasbohrstandort in Oberösterreich.

Auftakt eines größeren Gasprogramms

ADX Energy hat ein neues Betriebsupdate zur Bohrung HOCH-1 vorgelegt. Das Projekt liegt in der Explorationslizenz ADX-AT-I in Oberösterreich. ADX ist nach eigenen Angaben Operator des Projekts und hält einen wirtschaftlichen Anteil von 50 Prozent an der Hochfeld-Struktur. Das Unternehmen erklärte, HOCH-1 sei die erste von drei flachen Gasbohrungen, die 2026 in Oberösterreich umgesetzt würden. Zwei weitere Gasziele seien bereits für Bohrungen genehmigt. Damit ordnet ADX die laufende Bohrung als Startpunkt eines breiteren Explorationsprogramms ein.

Bohrung erreicht 950 Meter

ADX teilte mit, die Bohrung HOCH-1 habe am 16. April 2026 begonnen. Am 3. Mai 2026 sei mit der Bohranlage MD-150 von MND Drilling & Services bei einer gemessenen Tiefe von 950 Metern weitergebohrt worden. Seit dem vorherigen Bericht habe das Unternehmen den oberen Abschnitt bis 431 Meter gebohrt. Danach seien eine 7-Zoll-Verrohrung eingebracht, die Verrohrung zementiert und Drucksicherungssysteme installiert worden. Anschließend habe ADX in einem kleineren Bohrloch bis auf 950 Meter weitergebohrt. Diese Arbeitsschritte dienen dazu, das Bohrloch zu stabilisieren und den sicheren Weiterbetrieb zu ermöglichen.

Die geplante Endtiefe liege laut Unternehmen bei rund 1.430 Metern gemessener Tiefe. Die tatsächliche vertikale Tiefe, also die senkrechte Tiefe unter der Oberfläche, betrage rund 1.145 Meter. Das Management rechne damit, die Endtiefe in etwa drei Tagen zu erreichen. Danach würden Wireline-Logs (Bohrlochmessungen mit Kabelsonden) durchgeführt. Dabei würden Messgeräte in das Bohrloch gelassen, um Gesteinsschichten, Flüssigkeiten und mögliche Gaszonen genauer zu untersuchen. Die Messungen würden nach Einschätzung der Firma etwa ein bis zwei Tage dauern.

Ziel sind flache Gaslagerstätten

Die Bohrung HOCH-1 zielt auf flache Gaslagerstätten in Sandsteinen der Hall-Formation. ADX nennt dafür ein mittleres potenzielles Ressourcenvolumen von 8,0 BCF (Milliarden Kubikfuß Gas), im höheren Schätzfall 17,3 BCF. Vergleichbare Bohrungen hätten laut Unternehmen anfängliche Produktionsraten von bis zu 9 Millionen Kubikfuß Gas pro Tag erreicht. Diese Angaben bleiben jedoch vorläufig und müssen noch geprüft werden.

3D-Seismik zeigt Hall-Reservoir und HOCH-1-Zielhorizont.

Messdaten würden entscheidend werden

Sollte die Bohrung erfolgreich sein, würde ADX das Bohrloch verrohren und für Produktionstests vorbereiten. Bei solchen Tests würde geprüft, ob Gas tatsächlich in ausreichender Menge und mit stabiler Rate aus der Lagerstätte fließen könnte. Erst diese Ergebnisse würden mehr Klarheit über ein mögliches wirtschaftliches Potenzial geben. Für ADX dürfte HOCH-1 ein wichtiger Test des flachen Gasprogramms in Oberösterreich bleiben. In den kommenden Tagen würden die Endtiefe, die Wireline-Logs und mögliche Hinweise auf Gas im Zielbereich im Mittelpunkt stehen. ADX habe angekündigt, weiterhin regelmäßig über den operativen Fortschritt und über Ergebnisse zu berichten, sobald diese verfügbar seien.

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