Diese redaktionelle Veröffentlichung wurde im bezahlten Auftrag von ADX Energy erstellt.
Gas aus Italien: Werden jetzt neue Lizenzen vergeben?

Zwei neue Gebiete vor der Küste Siziliens
Die beiden beantragten Flächen tragen die Bezeichnungen d 368 C.R.-AU und d 369 C.R.-AU. Zusammen sind sie rund 787 Quadratkilometer groß. ADX hält über seine italienische Tochtergesellschaft Audax Energy das angrenzende Explorationsgebiet CR 150.AU. Mit den neuen Anträgen könnte das Unternehmen sein Suchgebiet im Sizilienkanal deutlich erweitern. Der Grund dafür: ADX geht davon aus, dass sich in dieser Region weitere Erdgasvorkommen befinden könnten.

Hinweise auf Erdgas in der Region
Für ADX ist das Gebiet vor allem deshalb interessant, weil frühere Bohrungen in der Umgebung bereits Hinweise auf Gas geliefert haben. Im Fokus steht eine Gesteinsschicht, die als Terravecchia-Formation bezeichnet wird. Vereinfacht gesagt handelt es sich dabei um eine geologische Schicht, in der sich Erdgas gesammelt haben könnte. Nach Angaben des Unternehmens sprechen mehrere geologische Hinweise dafür, dass die Terravecchia-Formation in dieser Region ein aussichtsreiches Erdgas-Play bildet. Auch bereits bekannte Gasfelder in der Nähe spielen bei dieser Einschätzung eine Rolle. Eine unabhängige Untersuchung durch das Beratungsunternehmen RISC Advisory stufte die Terravecchia-Formation im Juli 2026 ebenfalls als valides biogenes Gas-Play ein.“
ADX sieht großes Potenzial
Für sein bereits bestehendes Gebiet CR 150.AU hatte ADX zuvor ein mögliches Gasvolumen von insgesamt 619 Milliarden Kubikfuß genannt. Dabei handelt es sich allerdings noch nicht um nachgewiesene Reserven. Die Zahl beschreibt vielmehr die Menge an Erdgas, die nach bisherigen geologischen Erkenntnissen vorhanden sein könnte. Ob tatsächlich entsprechend große Gasvorkommen existieren und ob sie später wirtschaftlich gefördert werden können, muss erst durch weitere Untersuchungen und mögliche Probebohrungen geklärt werden.
Die Genehmigung steht noch aus
Mit der Einreichung der Anträge ist noch nicht entschieden, ob ADX die beiden neuen Gebiete tatsächlich erhält. Ab der Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union können andere Unternehmen drei Monate lang konkurrierende Anträge für dieselben Flächen einreichen. Anschließend prüfen die zuständigen italienischen Behörden die Anträge. Dabei geht es unter anderem darum, welche Pläne die Unternehmen für die Suche nach Erdgas haben und ob sie technisch und finanziell in der Lage sind, diese umzusetzen. Auch eine Umweltverträglichkeitsprüfung gehört zum weiteren Verfahren.
Was passiert als Nächstes?
Für ADX beginnt nun vor allem ein behördlicher Prozess. Erst wenn die notwendigen Genehmigungen vorliegen, kann das Unternehmen die zusätzlichen Flächen weitergehend explorieren. Zu möglichen späteren Explorationsschritten könnten weitere geologische Untersuchungen und seismische Messungen gehören. Mit solchen Messungen lässt sich vereinfacht gesagt ein Bild der Gesteinsschichten unter dem Meeresboden erstellen. Auf dieser Grundlage könnten anschließend mögliche Standorte für Explorationsbohrungen näher untersucht werden. Für Anleger bleibt damit vor allem entscheidend, ob ADX die zusätzlichen Flächen erhält und ob sich die bisherigen Hinweise auf Erdgas bei weiteren Untersuchungen bestätigen.
