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Sitz
Australien
Branche
Öl-Gas-Produzent
Website
www.adx-energy.com

Diese redaktionelle Veröffentlichung wurde im bezahlten Auftrag von ADX Energy erstellt.

Fortschritte bei Gas-Bohrung trotz Herausforderungen in Österreich

ADX Energy hat bei der Bohrung HOCH-1 wichtige Fortschritte gemeldet, kämpft jedoch mit technischen Problemen. Trotz Verzögerungen treibt das Unternehmen das Projekt weiter voran und sieht weiterhin Potenzial im erschlossenen Gasvorkommen.

Verzögerungen durch technische Probleme

Die Firma teilte mit, dass die Bohrung HOCH-1 planmäßig gestartet sei und inzwischen eine Tiefe von 398 Metern erreicht habe. Gleichzeitig berichtete das Unternehmen, dass es zu erheblichen Schwierigkeiten gekommen sei. In rund 100 Metern Tiefe habe die Bohrung in einer Kies- beziehungsweise Schotterschicht große Mengen an Bohrflüssigkeit verloren. Diese Bohrflüssigkeit stabilisiert das Bohrloch und transportiert gelöstes Gesteinsmaterial nach oben. Das Management erklärte, dass Versuche, das Problem mit Zement zu beheben, erfolglos geblieben seien. Daher habe das Unternehmen entschieden, das Bohrloch mit größerem Durchmesser neu zu bohren und eine zusätzliche Stahlverrohrung einzubauen, um die problematische Gesteinsschicht zu isolieren. Diese Maßnahme habe die Arbeiten verzögert, gelte jedoch als übliche Lösung in vergleichbaren Situationen.

Bohrturm HOCH-1 Erdgasexploration Oberösterreich

Fokus auf flache Gasvorkommen

Das Unternehmen erläuterte, dass es sich bei HOCH-1 um die erste von drei geplanten Gasbohrungen im Jahr 2026 handle. ADX halte einen wirtschaftlichen Anteil von 50 % an dem Projekt. Ziel der Bohrung sei die Erschließung sogenannter flacher Gasvorkommen. Dabei handle es sich um Erdgaslagerstätten in relativ geringer Tiefe, die im Vergleich zu tieferen Projekten kostengünstiger entwickelt werden könnten. Nach Angaben des Managements richte sich die Bohrung auf Sandstein-Schichten aus einer geologischen Phase vor mehreren Millionen Jahren. Solche Gesteine könnten Gas gut speichern. Vergleichbare Bohrungen hätten laut Unternehmen bereits Förderraten von bis zu 9 Millionen Kubikfuß Gas pro Tag erreicht, was etwa 1.500 Barrel Öläquivalent entspreche.

Ressourcenpotenzial im Fokus

Die Firma meldete, dass das HOCH-Projekt über ein durchschnittliches Ressourcenpotenzial von 8,0 Milliarden Kubikfuß Gas verfüge. Im optimistischen Szenario könne das Volumen auf bis zu 17,3 Milliarden Kubikfuß steigen. Das Management betonte, dass es sich hierbei um sogenannte Prospective Resources handele. Diese Mengen seien noch nicht nachgewiesen und müssten durch weitere Untersuchungen bestätigt werden. Ob eine wirtschaftliche Förderung möglich sei, hänge von den Ergebnissen der laufenden Arbeiten ab. Die technischen Angaben und Ressourcenschätzungen seien laut Mitteilung von Paul Fink, Technical Director von ADX Energy, geprüft worden. Fink sei Geophysiker und verfüge über rund 30 Jahre Erfahrung in der Exploration sowie Entwicklung von Öl- und Gasressourcen.

Tabelle Gasressourcen HOCH und SCHOE Prospekte BCF

Nächste Schritte geplant

Für den weiteren Verlauf erklärte das Management, dass die Bohrung zunächst auf etwa 430 Meter fortgeführt werden solle. Anschließend werde eine Verrohrung eingebracht, bevor die Bohrung auf eine Gesamttiefe von rund 1.430 Metern erweitert werde. Nach Erreichen der Zieltiefe würden Messinstrumente in das Bohrloch eingebracht, um die Eigenschaften der durchbohrten Gesteinsschichten detailliert zu analysieren. Diese Untersuchungen seien entscheidend, um das tatsächliche Gasvorkommen zu bewerten. ADX Energy kündigte an, den Fortschritt der Arbeiten weiterhin regelmäßig zu kommunizieren.

Bohrplan HOCH-1 Gasexploration Tiefenprofil und Formationen
Karte Bohrstandorte und Pipeline Gasinfrastruktur Oberösterreich

Weitere Entwicklungsperspektiven

Das Management führte aus, dass HOCH-1 Teil eines umfassenderen Programms zur Erschließung mehrerer Gasvorkommen sei. Bei Erfolg könnten zusätzliche Bohrungen folgen und die Gasproduktion deutlich ausgeweitet werden. Sollte sich das Projekt positiv entwickeln, könnten mehrere Lagerstätten gemeinsam erschlossen werden, um Kosten zu senken und die Produktion effizient zu steigern. Gleichzeitig würde das Unternehmen darauf hinweisen, dass die tatsächlichen Ergebnisse erst nach Abschluss der Bohr- und Testarbeiten feststehen würden. Aus Sicht des Managements könnte das Projekt langfristig eine wichtige Rolle im Ausbau der regionalen Gasproduktion spielen.

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