Diese redaktionelle Veröffentlichung wurde im bezahlten Auftrag von ADX Energy erstellt.
Anshof-2-Bohrung erreicht Erdöllagerstätte

Mit 22 Meter ist die Bruttomächtigkeit der erdölführenden Schicht auf Anshof-2 wesentlich größer als jene von Anshof-3.
Die am 13. November 2023 um 10:00 Uhr begonnene Bohrung hatte bis zum 4. Dezember um 12.00 Uhr eine Tiefe von 2.235 Meter erreicht. Gebohrt wird an dieser Stelle weiterhin mit einem 8 ½-Zoll-Bohrkopf, wobei das Bohrloch mit einer Neigung von etwa 70° gegenüber der Vertikalen niedergebracht wird.
Nachdem eine Bohrtiefe von 1.950 Meter erreicht worden war, wurde der Bohrer aus dem Bohrloch herausgezogen, um die Bohrlochgarnitur zu überprüfen und zu erneuern. Anschließend wurde der Bohrerkopf zurück zum Boden gefahren und die Bohrung mit der neuen Bohrlochgarnitur bis zur aktuellen Bohrlochtiefe fortgesetzt.

Die vorgesehene Gesamttiefe wird ADX Energy in Kürze erreichen
Die noch anstehenden Arbeiten umfassen zunächst das Bohren des 8 ½-Zoll-Lochs bis zu einer Gesamttiefe von 2.320 Metern mit einer gerichteten Bohrstrangkonfiguration. Hier wird die geplante Endtiefe der Bohrung Anshof-2 erreicht. Anschließend wird RED Drilling & Services die Bohrung im Auftrag von ADX Energy mit elektrischen Bohrlochmessgeräten umfassend ausgewertet, um den Netto-Reservoirabschnitt innerhalb der vertikalen 22 Meter des Brutto-Reservoirabschnitts zu bestimmen.
Die von Weatherford als Subunternehmer durchgeführten Messungen werden auch zur Bestimmung der Kohlenwasserstoffsättigung und anderer Lagerstättenparameter wie beispielsweise der Porosität dienen. Es wird erwartet, dass die Vermessung innerhalb von zwei Tagen beginnen wird. Aufgrund des großen Winkels des Bohrlochs wird die Vermessung durch das Bohrgestänge erfolgen, um zu vermeiden, dass die Geräte im horizontalen Abschnitt aufgehalten werden. Dies nimmt allerdings mehr Zeit in Anspruch als bei normalen Bohrungen.
Die in der Bohrung beobachteten Gasvorkommen sind vergleichbar mit denen, die in der Entdeckungsbohrung Anshof-3 erkannt wurden. Es gibt aber allein auf der Grundlage der Bohrkleinproben bislang keine Hinweise auf einen Lagerstättenabschnitt. Erst die Wireline-Logging-Daten und die anschließende petrophysikalische Analyse werden eine besser definierte und quantifizierte Beschreibung der Bohrergebnisse in diesem Abschnitt der Bohrung zusammen mit den Eozän-Reservoirs ermöglichen.
