Diese redaktionelle Veröffentlichung wurde im bezahlten Auftrag von ADX Energy erstellt.
Acht mögliche Gaszonen: Österreich-Gasziel vor entscheidendem Test

Acht Gaszonen rücken in den Fokus
ADX erklärte, HOCH-1 sei gebohrt, verrohrt und für Tests vorbereitet worden. Während der Bohrung habe das Unternehmen bis zu acht mögliche Gasreservoire erkannt. Grundlage seien Gasanzeichen während des Bohrens und Messdaten aus dem Bohrloch. Solche Hinweise zeigen, dass Gas in den Gesteinsschichten vorhanden sein kann. Ob es in nutzbarer Menge und mit ausreichendem Druck strömt, zeigt erst ein Produktionstest. Die Zielschichten bestehen aus Sandstein. Für eine Förderung müssen kleine Hohlräume im Gestein verbunden sein, damit Gas zur Bohrung fließen kann.

Testprogramm prüft mehrere Zielschichten
Das Unternehmen teilte mit, das Testprogramm werde in zwei Phasen gegliedert. In der ersten Phase wolle ADX die obere Hall-Formation prüfen. In der zweiten Phase würden die tiefer liegenden Base-Hall-Zonen folgen. Die erste Phase umfasse bis zu drei feste Testzonen. Eine vierte Zone könne dazukommen, falls der Zufluss dies rechtfertige.
Die Perforation solle laut Unternehmen in der kommenden Woche beginnen. Dabei werden kleine Öffnungen in die Stahlverrohrung eingebracht, damit Gas aus dem umliegenden Sandstein in das Bohrloch eintreten kann. ADX erklärte, die Sandintervalle würden nacheinander geöffnet und kurz gereinigt. Diese Reinigung solle Bohrflüssigkeit und Rückstände entfernen. Aus dem Testplan gehe hervor, dass die erste Phase Zonen bei rund 1.465 Metern, 1.498 Metern und 1.550 Metern umfasse. Eine zusätzliche Zone bei rund 1.364 Metern könne einbezogen werden. Für eine zweite Phase seien drei tiefere Base-Hall-Zonen vorgesehen. Dabei handelt es sich um schmale Sandkörper, die Gas enthalten könnten.

3D-Seismik stützt Zielauswahl
Die 3D-Seismik (dreidimensionale Messung des Untergrunds mit Schallwellen) ordne die Zielzonen den beim Bohren gemessenen Gasanzeichen zu. ADX leite daraus ab, dass die Bohrung mehrere mögliche Gasbereiche getroffen habe. Die Messungen ersetzen jedoch keinen Fließtest, weil erst dieser die Förderfähigkeit zeigt.
HOCH-1 liege in ADX-AT-I (Explorationslizenz in Oberösterreich). ADX sei Operator des Projekts und halte eine wirtschaftliche Beteiligung von 50 % am Zielgebiet. Nach Angaben des Unternehmens sei HOCH-1 die erste von drei flachen Gasbohrungen in Oberösterreich. Zwei weitere Gasziele seien für Bohrungen im Jahr 2026 genehmigt. Die Programmkarte nenne GOLD-1 und SCHOE-1.
Testergebnisse sollen Ressourcen bewerten
Nach Angaben des Managements sollen zunächst Aufbau und Druckprüfung der Testanlagen abgeschlossen werden. Anschließend sind Perforation und Produktionstests vorgesehen. Die Ergebnisse sollen veröffentlicht werden, sobald sie vorliegen. Die Tests sollen zeigen, welche Sandstein-Schichten stabil Gas liefern können und welche Rückschlüsse daraus auf mögliche Reserven gezogen werden können. Sollten einzelne Zonen ausreichende Zuflüsse zeigen, könnten die Daten als Grundlage für weitere technische Bewertungen dienen. Für ADX ist entscheidend, ob die Tests die bisherigen Interpretationen der Gaszonen bestätigen und welche Bedeutung HOCH-1 künftig im Gasprogramm des Unternehmens haben könnte.

