Diese redaktionelle Veröffentlichung wurde im bezahlten Auftrag von ADX Energy erstellt.
35 Prozent mehr Produktion: Öl- und Gasproduzent dreht in Österreich auf

Produktion steigt um 35 Prozent
ADX Energy hat nach eigenen Angaben die tägliche Netto-Produktion in Österreich um rund 35 Prozent auf etwa 285 Barrel Öläquivalent pro Tag erhöht. Grundlage dafür sei ein Arbeitsprogramm an bestehenden Bohrungen in den Vienna Basin Fields gewesen. Diese Felder liegen rund 70 Kilometer nordöstlich von Wien und gehören vollständig dem Unternehmen.
Die Arbeiten betrafen die Bohrungen GA-10A und GA-93. Dort seien zusätzliche öl- und gasführende Bereiche geöffnet worden, die bereits durchbohrt, aber bisher nicht an die Förderung angeschlossen gewesen seien. Dadurch seien rund 24 Barrel Öl pro Tag sowie 52 Barrel Öläquivalent pro Tag aus Gas hinzugekommen.
Bestehende Anlagen senken Aufwand
Laut Unternehmen stieg die Produktion der Vienna Basin Fields von etwa 150 auf 220 Barrel Öläquivalent pro Tag. Zusammen mit dem Anshof-Feld in Oberösterreich ergebe sich die neue Gesamtförderung von rund 285 Barrel Öläquivalent pro Tag.
ADX betont, dass zusätzliche Mengen aus bestehenden Feldern besonders wertvoll seien. Die Betriebskosten für weitere Produktion seien gering, die Förderabgaben lägen unter einem Prozent. Das Öl werde zu Preisen verkauft, die sich am Brent-Preis orientierten. Gas werde über den CEGH (Central European Gas Hub) bewertet. Der Preis habe zuletzt bei rund 48 Euro je Megawattstunde gelegen, entsprechend etwa 16,5 US-Dollar je MMBtu (Million British Thermal Units).
Management prüft weitere Chancen
Executive Chairman Ian Tchacos habe erklärt, die Produktionssteigerung sei ein positives Ergebnis der jüngsten Arbeiten. Das lokale Technik- und Betriebsteam prüfe weitere Möglichkeiten, die Förderung zu erhöhen. Dazu gehörten zusätzliche Eingriffe an bestehenden Bohrungen und neue Infill-Bohrungen. Dabei werden neue Bohrungen innerhalb eines bekannten Feldes gesetzt, um noch nicht optimal geförderte Bereiche besser zu erreichen.
Das Management plane außerdem ein mögliches neues Entwicklungsbohrloch und eine Bewertungsbohrung für 2027. Neue Bohrungen könnten nach Unternehmensangaben schnell an vorhandene Leitungen und Anlagen angeschlossen werden. Dadurch würden sich Kosten verringern, während zusätzliche Mengen schneller in die Produktion überführt werden könnten.
Infrastruktur als Vorteil
Die Felder Zistersdorf und Gaiselberg verfügen laut ADX über 18 aktive Bohrungen. Die Anlagen könnten mehr als 4.000 Barrel Flüssigkeiten pro Tag verarbeiten. Zudem seien die Felder an eine Raffinerie nahe Wien und an das lokale Gasnetz angeschlossen. Das Unternehmen verweist außerdem auf 13,7 Hektar eigene Flächen, die künftig auch für einen Solarpark genutzt werden könnten. Das Management erklärte, die laufende Auswertung weiterer Produktionsmöglichkeiten solle zeigen, welche zusätzlichen Reserven aus den bestehenden Feldern erschlossen werden könnten.
Weitere Arbeiten geplant
Für 2027 würden nach Angaben des Managements weitere Bohrungen vorbereitet. Diese Maßnahmen könnten die Produktion und die Reserven im Wiener Becken erhöhen. Zudem würden zusätzliche Arbeiten an bestehenden Bohrungen geprüft, um weitere bislang nicht genutzte Öl- und Gaszonen zu erschließen.
