Gold fällt, China greift zu – größter Zukauf seit Oktober 2023

Schwächster Monat seit 2008
Der Goldpreis sei im Juni unter 4.000 US Dollar gefallen und habe damit den stärksten monatlichen Rückgang seit der Finanzkrise 2008 verzeichnet. Nach Angaben des Rohstoffinvestors Marin Katusa seien seit Jahresbeginn fast 18 Milliarden US Dollar aus börsengehandelten Goldfonds abgeflossen. Anleger dieser Fonds hätten insgesamt rund vier Millionen Feinunzen verkauft.

China erhöht seine Reserven
Gleichzeitig habe die chinesische Zentralbank im Juni etwa 480.000 Feinunzen Gold erworben. Dies wäre der größte monatliche Zukauf seit Oktober 2023 und der zwanzigste Kaufmonat in Folge. Weltweit hätten Zentralbanken bereits im ersten Quartal mehr als 240 Tonnen Gold gekauft und ihre Nachfrage während des Preisrückgangs verstärkt.

Abverkauf trifft auf langfristige Käufer
Während einige Schlagzeilen bereits das Ende des Goldbullenmarktes verkündeten, deuteten Terminmarktdaten laut TD Securities eher auf Gewinnmitnahmen bestehender Käufer hin. Neue Wetten auf weiter fallende Preise seien dagegen weiterhin selten. Marin Katusa sieht darin keinen endgültigen Bruch des Goldzyklus. Auffällig bleibe vielmehr, dass kurzfristig orientierte Fonds verkauften, während Zentralbanken mit langfristigem Anlagehorizont ihre Käufe beschleunigten.
Goldpreis bleibt trotz Rücksetzer auf hohem Niveau
Auch wenn viele Marktteilnehmer derzeit vor allem auf den Rückgang vom jüngsten Hoch blicken, bleibt das Preisniveau außergewöhnlich hoch. Gold notiert weiterhin um die Marke von 4.000 US-Dollar je Unze – ein Niveau, von dem viele Minenbetreiber noch vor zwei Jahren nur träumen konnten. Für Produzenten bedeutet das potenziell hohe Margen und starke Cashflows. Davon können auch Explorationsunternehmen profitieren, wenn Kapital wieder stärker in neue Projekte und mögliche Übernahmekandidaten fließt.
Neue hochgradige Goldstory im Yukon
Genau in diesem Umfeld positioniert sich Blue Jay Gold. Das Unternehmen ist frisch an der Börse und will die neue Aufmerksamkeit für den Yukon nutzen – allerdings nicht mit einem völlig unerschlossenen Frühphasenprojekt. Mit dem Steller Gold Project bringt Blue Jay eine hochgradige Gold- und Silberstory in den Markt, die bereits über eine Ressource, historische Produktion, umfangreiche Bohrdaten und bestehende Infrastruktur verfügt.
Das Projekt liegt nur rund 55 Kilometer von Whitehorse entfernt und ist vollständig über Straßen erreichbar – ein seltener Vorteil in der sonst abgelegenen Region. Nach Angaben von Blue Jay umfasst Steller bereits rund 0,85 Millionen Unzen Goldäquivalent mit hohen Gehalten. Hinzu kommen ein großes Landpaket, historische Infrastruktur und mehrere bislang nur wenig getestete Zielzonen. Laut CEO Geordie Mark startet Blue Jay damit nicht mit einem völlig neuen Frühphasenprojekt, sondern baut auf einem bereits erschlossenen Brownfield-Projekt in einer der derzeit gefragtesten Goldregionen Kanadas auf.
