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Geht die Party an den Aktienmärkten in den nächsten Wochen weiter?

Nicht nur an der Wall Street war das Börsenjahr 2024 bislang ein sehr guter Jahrgang. Aber noch sind neun weitere Monate zu absolvieren.

In die im DAX gelisteten 40 größten börsennotierten deutschen Unternehmen zu investieren, erschien den meisten Anlegern im späten Dezember und frühen Januar keine gute Idee zu sein, denn der deutsche Leitindex schleppte sich mühsam seitwärts und konsolidierte den kräftigen Anstieg seit Ende Oktober. Wer dennoch einstieg, sitzt heute auf einem ordentlichen Gewinn denn der DAX verließ in der zweiten Januarhälfte den Bereich von 16.500 bis 16.750 Punkten und startete einen steilen Anstieg.

Er setzte sich auch in dieser Woche weiter fort, führte zu zahlreichen neuen Allzeithochs und ließ den Index auch die Marke von 18.000 Punkten erreichen und zumindest kurzzeitig überwinden. Eine wesentliche treibende Kraft war dabei der Optionsmarkt. Stillhalter, die Puts auf den Index geschrieben hatten, wurden von den Bullen gegrillt und regelrecht vor sich hergetrieben.

Am Ende waren sich alle mehr oder weniger einig und kauften, egal, wann und auf welchem Niveau. Inzwischen liegt der große Verfallstag hinter uns und der DAX wurde am Freitag um 13.00 Uhr zu 18.012 Punkten abgerechnet. Für die Anleger, die in den vergangenen drei Monaten auf einen fallenden Index gesetzt hatten, ging damit eine ziemlich unerfreuliche, weil verlustreiche Zeit zu Ende. Auf der Seite der Käufer dürfte hingegen zum Abrechnungszeitraum große Freude geherrscht haben, denn der DAX wurde nahe dem Allzeithoch abgerechnet.

Party ohne Ende oder folgt nun der Kater?

Nun ist die spannende Frage, wie es in den kommenden Wochen weitergehen wird. Der Trend ist klar aufwärts gerichtet und vollkommen intakt und doch gibt es für die Käufer nur wenig Grund, allzu optimistisch in die Zukunft zu blicken. Zwei Aspekte sind dabei entscheidend. Der Erste ist der Verfallstag. Bis zum Verfall war es einfach, die Verkäufer zu grillen, denn es gab kaum Widerstand und der Kurs musste nur immer höher getrieben werden.

Zudem lockte die runde Marke von 18.000 Punkten. Sie wirkte wie ein Magnet und ist in der Zwischenzeit erreicht worden. Mit ihr ist der zweite Aspekt, der nun wichtig wird, benannt, denn dadurch, dass die Marke von 18.000 Punkten erreicht wurde, hat diese Zone ihre magnetische Wirkung nicht verloren.

Bis zum Erreichen der 18.000 Punkte zog diese Marke, ab jetzt bremst sie die Bullen, denn erfahrungsgemäß gelingt es Aktien oder Indizes in etwa 90 Prozent aller Fälle nicht, eine runde Marke sogleich im ersten Anlauf zu überwinden. Denken Sie in diesem Zusammenhang daran, wie lange das Gold benötigt hat, um die runde 2.000-US-Dollar-Marke dauerhaft zu überwinden.

Beim Gold sieht es jetzt so aus, als wäre der Sprung über die Hürde endlich gelungen, Aber eine Gewähr dafür gibt es nicht. Dem DAX dürfte es bei 18.000 ähnlich ergehen. Deshalb sollten Sie jetzt nicht blind auf eine Fortsetzung der Rallye setzen, sondern vorsichtig sein und mit der Möglichkeit einer ernsthaften Korrektur rechnen.

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