Verborgene Kupferquelle? Surefire entdeckt Leitfähigkeitssignal im Boden von Copper Hill

Ergebnisse der MLEM-Messung: Auffällige Leitfähigkeit erkannt
Das Unternehmen ließ das MLEM-Programm durch Southern Geoscience Consultants durchführen, um potenziell leitfähige Strukturen im Untergrund zu identifizieren. Auf der Messlinie 530.050mE sei laut Surefire ein Doppelsignal in den sogenannten „Late-Time-Channels" festgestellt worden. Dieses sei als nordost-streichender, steil einfallender Leiter modelliert worden. Die geophysikalische Struktur passe zu den bekannten tektonischen Merkmalen der Region.
Die Lage der Anomalie gilt als besonders aussagekräftig, da sie in direkter Nähe zu früheren Bohrungen liegt, in denen laut dem Unternehmen bereits native Kupfermineralisation beobachtet worden sei. Aus Unternehmenssicht erhöhe dies die Wahrscheinlichkeit, dass die neu entdeckte Leitstruktur mit sulfidischer Kupfermineralisation in Verbindung stehe.

Geologisches Umfeld ähnelt bekannter VMS-Lagerstätte
Das Projektgebiet Copper Hill befindet sich rund 3 Kilometer vom Yidby-Goldprojekt entfernt und liegt in einem geologischen Umfeld, das laut Unternehmensangaben Parallelen zur bekannten Lagerstätte Golden Grove aufweise. Golden Grove ist eine sogenannte VMS-Lagerstätte (Volcanogenic Massive Sulphide) und enthält wirtschaftlich relevante Konzentrationen von Kupfer, Zink und Gold.
Frühere geochemische Untersuchungen bei Copper Hill hatten bereits anomale Konzentrationen von Kupfer, Zink und weiteren Metallen in Bodenproben aufgezeigt. Das Unternehmen verweist darauf, dass auch petrographische Analysen auf eine mögliche vulkanogene Entstehung der Sulfide hindeuteten.

Zusätzliche Vermessung zur Zielverfeinerung geplant
Zusätzlich zur MLEM-Messung wurde ein kleineres FLTEM-Programm (Fixed Loop Time Domain Electromagnetics) durchgeführt, um die Leitstruktur detaillierter zu modellieren. Diese ergänzende Messung habe jedoch keine weiteren geophysikalischen Klarheiten gebracht. Laut Interpretation der Geologen sei daher ein größeres Vermessungsprogramm notwendig, um die Zieldefinition für eine spätere Bohrung zu präzisieren.
Für die nächsten Schritte erwäge das Unternehmen ein sogenanntes Resistivity-Mapping. Dabei handelt es sich um eine geophysikalische Technik, mit der widerständige Strukturen im Untergrund erkannt werden können. Die Methode könne - so das Unternehmen - potenziell zwischen massiver und disseminierter Sulfidmineralisation unterscheiden und solle die geophysikalische Charakterisierung weiter verbessern.
Weitere Schritte: Bohrziele könnten definiert werden
Laut Managing Director Paul Burton sei die Entdeckung eines solchen Leiters in der ersten Messphase als ermutigendes Ergebnis zu werten. Er habe betont, dass sich der Erfolg in einem „Proof-of-Concept"-Stadium zeige, in dem ursprünglich keine sicheren Erwartungen an die Mineralisationsform gestellt worden seien.
Das Unternehmen teilte mit, dass weitere Messungen erforderlich seien, bevor eine abschließende Interpretation vorgenommen und konkrete Bohrziele definiert werden könnten. Das geophysikalische Signal deute jedoch auf eine mögliche mineralisierte Struktur hin, die bei Bestätigung durch nachfolgende Exploration von wirtschaftlichem Interesse sein könnte.
