Surefire stellt neue Bohrergebnisse von Yidby vor

Starke Bohrergebnisse - Gold über viele Meter verteilt
Bei den Bohrungen seien an mehreren Stellen auffällige Goldmengen gefunden worden. Besonders deutlich zeige sich das in einem Bohrloch mit einer Länge von 108 Metern, in dem durchschnittlich 0,62 Gramm Gold pro Tonne Gestein gemessen wurden. Innerhalb dieses Abschnitts fanden sich mehrere kurze Zonen mit deutlich höheren Werten, etwa 4 Meter mit 4,57 Gramm Gold pro Tonne.
Ein weiteres Bohrloch ergab 32 Meter mit durchschnittlich 1,09 Gramm Gold pro Tonne, darunter ein Abschnitt mit 4 Metern bei 2,83 Gramm. Auch an anderen Stellen - insbesondere in zwei benachbarten Bereichen - seien durchgehend gute Werte erzielt worden. Laut Surefire deute das darauf hin, dass sich das Goldvorkommen nicht nur in der Länge, sondern auch in der Tiefe fortsetzen könnte.

Gold liegt in besonderen Gesteinsschichten
Nach Angaben des Unternehmens liegt das Gold in einer bestimmten Gesteinsschicht, die sich wie ein länglicher Körper durch den Untergrund zieht. Diese Schicht sei teilweise aufgebrochen oder gefaltet - was nach Ansicht der Geologen früher dazu geführt habe, dass sich Gold dort ablagern konnte. Diese goldführende Schicht wird von härterem Gestein umgeben, das durch Druck und Hitze stark verändert wurde. Diese Kombination gilt laut Surefire als typisches Merkmal für Gegenden mit Goldvorkommen.

Analyse schwierig: Gold liegt nicht gleichmäßig verteilt
Ein weiteres Ergebnis der Untersuchung: Das Gold ist nicht fein und gleichmäßig im Gestein verteilt, sondern liegt stellenweise in größeren Stücken vor. Dadurch unterscheiden sich die Laborergebnisse je nachdem, welche Probe genau untersucht wird. In einem Fall ergab eine Einzelprobe 41 Prozent mehr Goldgehalt als eine größere Mischprobe aus dem gleichen Bereich. Um genauere Ergebnisse zu erhalten, werden nun zusätzliche Einzelproben ausgewertet.
Was passiert als Nächstes?
Das Unternehmen teilte mit, dass nun genügend Informationen vorliegen würden, um eine sogenannte Ressourcenschätzung zu erstellen. Dabei wird berechnet, wie viel Gold im Boden steckt - und ob es sich wirtschaftlich abbauen lässt. Außerdem soll ein Antrag gestellt werden, um später eine Mine zu betreiben. Das sei ein normaler Schritt bei solchen Projekten und zeige, wie ernst die weitere Entwicklung vorangetrieben werde.
Ausblick: Nächster Meilenstein in Sicht
Yidby liegt in einer Region mit mehreren bereits laufenden Goldminen. Das könne laut Surefire dabei helfen, das Projekt schneller und kostengünstiger weiterzuentwickeln. Die bisherigen Funde würden dafürsprechen, dass es sich um ein bedeutendes Vorkommen handeln könnte. Das Unternehmen betonte, man stehe nun kurz vor wichtigen Entscheidungen - darunter die offizielle Schätzung der Goldmenge und die Beantragung der Abbaugenehmigung. Damit könnte das Yidby-Projekt in eine neue Phase eintreten.
