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Erste Ressourcenschätzung in Kürze zu erwarten

Zwei Diamantbohrgeräte hat Group Ten Metals Inc. (TSX-V: PGE, FSE: 5D32) derzeit auf dem Stillwater-West-Projekt im Einsatz und das Unternehmen ist auf dem besten Weg, möglicherweise schon bis zum Ende des Monats eine erste Schätzung über den Umfang der Mineralressource auf Stillwater West vorzulegen.

Der Veröffentlichung der Ressourcenschätzung dürften nicht wenige der investierten Anleger ungeduldig entgegensehen, denn sie könnte sich in der Rückschau als ein entscheidender Wendepunkt erweisen. Weil sich nur wenige Marktteilnehmer der Größe des Stillwater-West-Projekts bewusst sind und eine realistische Vorstellung davon haben, welches Potential hier noch weitgehend unentdeckt im Boden schlummert, kommt auch der Aktienkurs seit Monaten nicht so recht voran.

Ob eine Ressourcenschätzung umgehend die Ignoranz des Marktes beseitigen wird, bleibt abzuwarten. In jedem Fall werden sich die Investoren nach ihrer Publikation nicht mehr damit herausreden können, sie hätten vom Potential der Liegenschaft nichts gewusst. Dass dieses erheblich ist und selbst den Experten heute nur zu einem kleinen Teil bekannt ist, zeigt ein Blick auf das von Group Ten Metals schon im vergangenen Jahr vorgelegte 3D Model des Projekts.

Es umfasst nur einen 9,2 Kilometer langen Ausschnitt der Liegenschaft, deren Streichlänge sich insgesamt auf über 32 Kilometer erstreckt. Die mineralisierten Zonen sind dabei in pink, blau und gelb hervorgehoben. Bis in 800 Meter Tiefe konnte durch die geophysischen Untersuchungsmethoden eine Mineralisierung nachgewiesen werden. Sie gilt es nun, durch die laufenden Kernbohrungen exakt zu vermessen. Eine erste Kernbohrung mit einer Länge von insgesamt 842 Meter wurde kürzlich abgeschlossen. Sie wird im Labor derzeit ausgewertet.

PGE 3-D Modell

Der Blick auf das 3D-Modell zeigt insbesondere zwei Besonderheiten des Projekts: Zunächst fällt neben seiner Länge und Tief auch die Breite auf. Hinzu kommt die Durchgängigkeit der Mineralisierung. Dunkelblaue, nicht mineralisierte, Stellen zeigen sich vor allem dort, wo noch überhaupt keine Daten gesammelt wurden, etwa in der Mitte der Zone. Liegen diese Daten erst einmal vor, könnte das Modell auch an diesen Stellen sehr farbig werden.

Hervorzuheben sind auch die wenigen gelbgefärbten Zonen. Hier wurde mittels Bohrungen bereits eine Mineralisierung von mehr als 1 g/t Platinequivalent nachgewiesen. Im Vergleich zur Gesamtausdehnung des untersuchten Teilabschnitts sind die gelben Flecken eher rar gesät. Damit wird auch dem Laien sehr schnell deutlich, wie relativ unerforscht das Projekt, trotz der vielen Arbeit, die seit Jahren in es hineingesteckt wurde, immer noch ist.

Zählt man als Investor eins und eins zusammen, wird schnell klar, dass das Projekt und mit ihm auch die Aktie von Group Ten Metals vom Markt bislang vollkommen missverstanden wird, denn hier geht es nicht um ein Projekt mit Nice-to-have-Metallen, sondern um eine Liegenschaft, in der die wichtigen Batteriemetalle Nickel, Kupfer und Kobalt anzutreffen sind wie der sprichwörtliche Sand am Meer. Obendrauf, quasi als Zugabe, gibt es noch Platin, Palladium und das derzeit besonders teure Rhodium als die drei wichtigsten Edelmetalle der Platingruppe.

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