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Kanada
Branche
Batteriemetall-Explorer
Website
criticalminerals.com

2,4 Mio. Unzen Palladium, Platin, Rhodium und Gold

Nun ist es offiziell: Group Ten Metals Inc. (TSX-V: PGE, FSE: 5D32) verfügt auf Stillwater West über eine Mineralressource von 2,4 Millionen Unzen Palladium, Platin, Rhodium und Gold. Hinzu kommen 1,1 Milliarden Pfund Nickel, Kupfer und Kobalt. Sie sind enthalten in 157 Millionen Tonnen Gestein mit einem durchschnittlichen Gehalt von 0,45 Prozent Nickeläquivalent. Dies entspricht einem Palladiumäquivalent von 1,2 g/t.

Stillwater West Mineralressource

Der Veröffentlichung dieser Ressourcenschätzung werden nicht wenige der investierten Anleger ungeduldig entgegengefiebert haben, denn sie stellt einen entscheidenden Wendepunkt in der allgemeinen Wahrnehmung von Stillwater West dar. Group Ten Metals steigt durch sie von einem kleinen Explorer mit einigen interessanten Bohrungen zu einem ernstzunehmenden Unternehmen mit ausgewiesener Ressource auf.

Damit hat man die Kategorie der geologischen Habenichtse, die außer ein wenig Hoffnung auf gute Bohrergebnisse noch nicht allzu viel vorzuweisen haben, mit einem Paukenschlag verlassen und sich in eine andere Liga katapultiert. Auch wenn es sich zunächst nur um eine abgeleitete Ressource handelt und die Zahl und die Qualität der nachgewiesenen Unzen in den kommenden Jahren kontinuierlich weiter ansteigen wird, so wird ab heute niemand mehr ernsthaft behaupten können, dass Stillwater West mit Blick auf die Edelmetalle der Platingruppe und die benötigten Batteriemetalle Nickel und Kobalt nicht von Interesse sei.

Im Gegenteil: Den Fachleuten dürfte schnell klar werden, dass sie hier einen noch gänzlich ungeschliffenen Rohdiamanten vor Augen haben. Die aktuelle Ressource basiert auf fünf eingehender untersuchten Lagerstätten. Damit gibt sie einen ersten Anhaltspunkt dafür, was das Projekt insgesamt bieten könnte, stellt aber noch lange nicht das gesamte Potential von Stillwater West dar.

Ein erster Schritt, dem weitere folgen werden

Dieses wird erst deutlich, wenn man sich vor Augen führt, dass die Sulfidmineralisierung über eine Streichlänge von bemerkenswerten 8,7 Km nachgewiesen werden konnte. Damit stellt der Ressourcenteil des Projekts nicht einmal ein Drittel der Gesamtlänge von Stillwater West dar. Hinzu kommt, dass eine starke Korrelation zwischen den Gebieten der Ressource und den bislang noch nicht durch Bohrungen getesteten Gebieten festgestellt werden konnte. 

Eine weitere Ausdehnung der Ressource ist somit nicht nur grundsätzlich möglich, sondern mit hoher Wahrscheinlichkeit auch deshalb zu erwarten, weil nur 83 der insgesamt 216 im Jahr 2021 auf Stillwater West niedergebrachten Bohrlöcher die neue Ressource definieren. Weitere Treffer in den noch nicht abschließend ausgewerteten 133 Bohrlöchern werden zusätzliche im Boden vorhandene Unzen nachweisen und über kurz oder lang zu einer Vergrößerung der Ressource führen. Gleiches gilt für zukünftige Bohrungen.

Rhodium als Wertkatalysator 

Besonders erwähnenswert sind die Rhodiumfunde auf drei der fünf Zielgebiete. Hier sind die Daten so aussagekräftig, dass insgesamt 61.000 Unzen Rhodium im Boden angenommen werden können. Verbunden mit dem aktuellen Spotpreis entspricht dies dem Gegenwert von 400.000 Unzen Palladium oder 750.000 Unzen Platin.

Ob diese erste Ressourcenschätzung umgehend die Ignoranz des Marktes beseitigen wird, bleibt abzuwarten. In jedem Fall haben die investierten Anleger Grund zur Freude, denn die fünf erfassten Lagerstätten weisen Mineralisierungen mit hervorragender Kontinuität und hohen Gehalten über lange Strecken auf.