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Sitz
Australien
Branche
Gold-Developer
Website
www.novaminerals.com.au

Nova Minerals nimmt die Bohrungen auf der RPM-Zone wieder auf

Im vergangenen September ließ ein spektakulärer Bohrerfolg die Anleger aufhorchen, denn Nova Minerals Limited (ASX: NVA, FSE: QM3) hatte im nördlichen Teil der RPM-Zone des Estelle Goldprojekts in Alaska eine Erkundungsbohrung niedergebracht und war dabei auf einen Abschnitt von 132 Meter Länge mit einem Goldgehalt von 10,1 g/t gestoßen. Westlich dieses Bohrlochs werden nun weitere Bohrungen durchgeführt werden. Sie dienen dazu, die RPM-Zone weiter aufzuwerten und die hier bereits definierte Ressource deutlich zu erhöhen.

Bohrungen auf der RPM-Zone - Nova Minerals

Auf diese Meldung haben viele der Nova-Minerals-Aktionäre schon lange gewartet, denn seit dem spektakulären Fund vom vergangenen September ist klar, was für ein enormes Potential die RPM-Zone bereithält. Kann Nova Minerals dieses heben, und liegen die zukünftigen Ergebnisse in einem ähnlichen Rahmen wie die vom vergangenen September, besteht die Chance, das Unternehmen von Grund auf zu verändern.

Ein weiterer Erfolg auf der RPM-Zone in der gleichen Größenordnung wird das Unternehmen auf eine neue Ebene hieven und damit zu einem Gamechanger erster Ordnung avancieren. Auch das Management von Nova Minerals ist sich dieser Bedeutung nur zu bewusst. Deshalb wird auf der RPM-Zone nun nicht nur einfach weiter gebohrt, sondern es wird hier ein neuer Schwerpunkt gesetzt werden. 

Nova Minerals mobilisiert weitere Bohrgeräte auf die RPM-Zone

Zwei neue Bohrgeräte werden in Kürze auf der Lagerstätte erwartet. Das Erste soll bereits in der nächsten Woche damit beginnen, in den Boden einzudringen. Vom zweiten Bohrgerät wird derzeit erwartet, dass es Ende Juni seine Arbeit auf der RPM-Zone aufnehmen kann. Dass in diesem Bereich des Estelle-Goldprojekts derzeit so viele Bohrgeräte konzentriert werden, ist auch ein Ausdruck des Vertrauens, das Nova Minerals in diesen Teil des insgesamt 35 Kilometer langen Estelle-Distrikts hat.

 Das Team um CEO Christopher Gerteisen sieht hier die Chance, schnell und mit einer hohen Wahrscheinlichkeit nicht nur weitere Treffer zu landen, sondern auch die Größe der Lagerstätte und das Vertrauen in sie mit einem verhältnismäßig kleinen Aufwand signifikant steigern zu können. Weil das Chance-Risiko-Verhältnis hier so gut ist, heißt das Motto in diesen Tagen: Klotzen und nicht kleckern.

Gleichzeitig geht man dabei sehr strategisch vor, denn die neuen Bohrungen werden zunächst westlich des spektakulären Funds vom September 2021 angesetzt. Das liegt nahe, denn seinerzeit war das Bohrloch RPM-005, das den langen Abschnitt mit den Bonanzagraden durchschnitt, das westlichste Bohrloch gewesen, das man in diesem Teil der RPM-Zone angesetzt hatte.

Damit liegt die Vermutung nahe, dass sich die Vererzung von hier aus gesehen in westlicher Richtung noch weiter fortsetzen wird.   

Bonanzagrade auf einer Streichlänge von 1,4 Kilometer?

Derzeit wird angenommen, dass sich die Goldvererzung in diesem Teil der RPM-Zone über eine Streichlänge von 1,4 Kilometer erstrecken könnte. In den vergangenen Wochen wurden deshalb die möglichen Bohrziele ermittelt und gemäß ihrer Priorität kategorisiert.

Dabei wird mit drei Prioritätsstufen gearbeitet, wobei die Ziele mit der höchsten Priorität nicht nur den im vergangenen Jahr durchgeführten Erkundungsbohrungen am nächsten liegen, sondern selbstverständlich nun auch als erste niedergebracht werden. Zwischen den damaligen Bohrungen sollen in diesem Jahr auch Infill-Bohrungen durchgeführt werden.

Sie dienen dazu, das Vertrauen in die Lagerstätte zu erhöhen und die aktuelle Ressource, die sich auf der RPM-Zone momentan auf 1,5 Millionen Unzen beläuft, von der abgeleiteten in die nächst höhere Kategorie der angezeigten Ressourcen zu überführen. Die vergangenen Wochen hat Nova Minerals dazu genutzt, die Bohrplätze für die anstehenden Bohrungen vorzubereiten.

Ein Blick auf die vom Unternehmen zur Verfügung gestellten Bilder zeigt, das dies nicht immer das einfachste Unterfangen war, denn auf den Bergen im Hintergrund liegt teilweise noch Schnee und an den geplanten Bohrstellen fällt das Gelände zum Teil steil ab, sodass zunächst Holzkonstruktionen errichtet werden mussten, von denen aus die Bohrungen nun niedergebracht werden können.   

Im zweiten Halbjahr möchte Nova Minerals die Scopingstudie aktualisieren

Während sich die Bohrer in den kommenden Wochen auf der Korbel- und der RPM-Zone drehen werden, werden die Kollegen in den Büros damit beschäftigt sein, die Minenpläne zu überarbeiten. Konkret stehen Studien zur Prozessoptimierung und zum Materialtransport an, aber auch Umweltstudien sehen auf dem Programm.

Das ehrgeizige Ziel ist hier, im weiteren Verlauf des Jahres eine überarbeitete Fassung der Scopingstudie aus dem vergangenen Jahr vorlegen zu können. In sie sollen auch möglichst viele der nun anstehenden Bohrungen mit einfließen, denn es ist das Ziel von Nova Minerals, dem Markt zu zeigen, dass eine Goldproduktion auf der Korbel- und der RPM-Zone kein Hexenwerk ist, sondern mit einem relativ überschaubaren Aufwand möglich ist. Aus den Gewinnen, die sie abwerfen wird, sollte anschließend auch die weitere Erschließung des restlichen Estelle-Goldprojekts möglich sein, sodass am Ende dieser Entwicklung ein komplett neuer Minendistrikt in Alaska stehen könnte.

 Bislang liegen die Arbeiten sowohl zeitlich wie finanziell alle im Plan. Die investierten Anleger dürfen sich deshalb auf einen spannenden Sommer freuen, in dem Nova Minerals hoffentlich nicht nur viel zu berichten haben wird, sondern in dem es dem Unternehmen auch endlich gelingt, den noch immer etwas störrischen Markt von der herausragenden Qualität seines Projekts vollkommen zu überzeugen.

Ein erster Anfang ist dazu gemacht, denn die Nachricht vom Beginn der Bohrungen auf der RPM-Zone wurde in der Nacht vom Mittwoch auf den Donnerstag von den australischen Anlegern mit einem Kursplus von über fünf Prozent honoriert.