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Sitz
Australien
Branche
Diamanten-Produzent
Website
lucapa.com.au

Lieber Frühstück bei Lucapa Diamond als Frühstück bei Tiffany

Der Inflation zu entgehen und der anhaltenden Geldentwertung ein Schnippchen zu schlagen, wo es nur geht, das ist nicht nur die Aufgabe dieser Tage, sondern mit hoher Wahrscheinlichkeit die der kommenden Jahre. Fluchtwege gibt es verschiedene. Eine ihrer Gemeinsamkeiten ist, dass die staatlichen Enteignungsorganisationen bestrebt sein werden, sie zu schließen.

Deshalb macht es als Anleger Sinn, nicht nur an das Gold zu denken, sondern auch andere Sachwerte zu prüfen und zu überlegen, welchen Stellenwert sie innerhalb der eigenen Vorsorgeüberlegungen einnehmen könnten. Besonders vermögende Anleger sind deshalb schon seit Jahren auch in den Bereichen Kunst und Antiquitäten und Diamanten aufgestellt.

Beiden Bereichen ist gemeinsam, dass sie ein hohes Fachwissen erfordern, denn nicht jeder kann einen Renoir von einem van Gogh unterscheiden, obwohl das noch recht leicht ist. Aber spätestens bei der Frage nach der Echtheit, wird es auch für Fachleute schwierig. Auch bei der Investition in Diamanten stehen die Anleger vor einer großen Herausforderung, denn ihr Wert ist für einen Laien kaum verlässlich zu bestimmen. 

Viel Subjektivität bei der Bestimmung des Preises

Beim Gold ist die Sache ziemlich einfach, beim Silber ebenso. Die Münze wird mit dem Lineal gemessen und anschließend auf eine bessere Küchenwaage gelegt. Danach muss der von der Waage angezeigte Wert mit dem in der Literatur angegebenen Feingewicht übereinstimmen. Ansonsten ist etwas faul.

Wird hingegen der Wert eines Diamanten bestimmt, so geben selbst die Experten bei ihrer Schätzung eine Preisspanne an. An ihrem oberen Ende wird sich der Händler beim Verkauf und an ihrem unteren Ende beim Ankauf orientieren. Für den privaten Käufer ist das keine optimale Lösung.

Dass der Händler zum Überleben seine Spanne braucht, ist verständlich. Sie sei ihm auch gegönnt. Doch wenn zusätzlich noch ein weiterer, relativ willkürlicher Ermessensspielraum hinzukommt, kann die geplante Investition leicht unattraktiv werden. Wer dennoch in Diamanten investieren möchte und selbst kein ausgewiesener Diamantenexperte ist, dem bietet sich daher fast nur der Erwerb von Diamantenminen an. 

Lucapa\'s Diamantenmine in Angola: Förderung besonders großer Alluvial-Diamanten

Einzelne Steine erwerben oder sich in eine der Diamantenminen einkaufen?

Den Weltmarktführer De Beers hat Anglo American bereits vor Jahren vollständig geschluckt und von der Börse genommen. Die russische Alrosa-Aktie wird zwar noch gehandelt, dürfte aber derzeit für alle Nicht-Russen ebenfalls nicht das Medium ihrer Wahl sein.

Von daher verbleiben fast nur noch die kleineren Unternehmen. Unter ihnen gibt es allerdings durchaus einige interessante Unternehmen, die einen Kauf wert sein können, wenn – und das ist eine wichtige Bedingung – der Preis stimmt. Lucapa Diamond ist eines dieser Unternehmen.

Es fördert in zwei produzierenden Minen in Angola und Lesotho und besitzt noch ein weiteres sehr attraktives Explorationsprojekt in Australien. Besonders attraktiv ist das Unternehmen für Investoren derzeit aus zwei Gründen: Der erste betrifft die durchschnittliche Größe der gefundenen Diamanten. 

Erster Gewinnturbo: Der hohe Anteil an besonders großen Diamanten

Sie ist ausgesprochen groß, denn Lucapa Diamond findet immer wieder besonders große und reine Steine. Für sie werden am Weltmarkt nicht nur höhere, sondern besonders hohe Preise aufgerufen. Das liegt daran, dass die Diamantenpreise nicht linear verlaufen, sondern exponentiell ansteigen.

Will heißen: Je größer das Gewicht in Karat (1 Karat entspricht dabei 0,2 Gramm) und je reiner der Stein, umso höher ist der Preis, der für den Diamanten aufgerufen und in den großen Versteigerungen bezahlt wird. Große Diamanten zu finden, ist damit für jede Diamantenmine eine Art Lottogewinn – und Lucapa Diamond hat in den vergangenen Monaten sehr oft im Lotto gewonnen. 

Lucapa förderte 2018 Angolas bisher größten Einzeldiamanten

Zweiter Gewinnturbo: Der ausgebombte Aktienkurs

In Spitzenzeiten, als sich das Unternehmen bei den Anlegern einer besonderen Beliebtheit erfreute, lag der Aktienkurs zwischen 0,40 und 0,50 Australischen Dollar (AUD) Das Allzeithoch wurde am 6. Oktober 2015 bei 0,5825 AUD ausgebildet. Aktuell kann die Lucapa-Diamond-Aktie an der Börse in Australien für 0,042 AUD, also zu weniger als einem Zehntel der Höchstkurse erworben werden.

Selbst zum Kurs vom Jahresanfang besteht mittlerweile ein Abschlag von über 50 Prozent. Liegen die Anleger mit ihrer Kursfeststellung richtig, dann muss es dem Unternehmen gerade richtig schlecht gehen. Vielleicht droht sogar ein Konkurs, wird mancher Anleger beim Blick auf den Chart sogar befürchten.

Die Wahrheit könnte anders kaum sein, denn 2021 war für Lucapa Diamond ein ausgesprochen gutes Jahr. Sehr viele besonders große Steine konnten gefördert werden. Das spülte Millionen in die Kassen und die wurden einerseits in das neue Merlin-Projekt in Australien und andererseits in den Abbau von Schulden investiert. 

Neues Projekt und Schulden halbiert

Die Schuldenlast hat sich dadurch mehr als halbiert und mit dem Merlin-Projekt hat das Unternehmen nun ein weiteres sehr heißes Eisen im Feuer. Dennoch preist der Markt Lucapa Diamond als stünde gerade der Weltuntergang an. Geschieht das zurecht oder erleben wir hier wieder eines jener Extreme, die mutigen Investoren, die gelernt haben, antizyklisch zu agieren, immer wieder große Chancen eröffnen?

Die Antwort ist ein relativ klares und sicheres Ja. Ja, wir erleben hier gerade wieder eine Chance, wie sie zuletzt während der Corona-Panik vom Frühjahr 2020 gegeben war. Frühstück bei Tiffany war damals in den meisten Ländern nicht mehr möglich. Auch Industriediamanten wurden weniger nachgefragt und die Diamantenpreise brachen um rund 30 Prozent ein.

Das tiefe Kursniveau von damals hat die Lucapa-Diamond-Aktie inzwischen wieder erreicht. Ist es heute berechtigter als 2020? Die Antwort ist nein, denn selbst wenn die Welt in eine schlimme Rezession abdriftet und in den kommenden Monaten bei Tiffany und für den Industriebedarf wieder weniger Diamanten verkauft werden, Lucapa Diamond wird mit hoher Wahrscheinlich eines der Unternehmen sein, die sich diesem Preisdruck noch am besten entziehen können. 

Lucapa's Diamantenmine in Lesotho: Förderung Diamanten aus den Festgesteinsquellen (Kimberliten)

Widerstandsfähiger und besser aufgestellt als viele Mitbewerber

Der Grund für die Zuversicht sind erneut die besonders großen Diamanten, die Lucapa Diamond immer wieder findet. Sie werden nicht als Industriediamanten verwendet und bei selbst bei Tiffany sind sie nicht für jeden Kunden erschwinglich. Gekauft werden diese Steine von einem Publikum, das die Inflation zwar spürt, aber nicht wirklich unter ihr leidet. Das Gleiche gilt für eine möglicherweise bevorstehende Rezession. Auch sie wird die Nachfrage nach den großen Steinen nicht massiv einbrechen lassen.

Es wäre vermessen, zu behaupten, dass Lucapa Diamond durch eine Schwäche der Diamantenpreise nicht belastet wird. Doch die Chance, dass sich die Entwicklung der Jahre 2020/2021 erneut wiederholt und Lucapa Diamond besser durch die Krise kommt als viele andere Diamantenminen, ist hoch.

Entsprechend hoch ist auch das Kurspotential. Bis zum Kursniveau vom Jahresanfang sind es aktuell mehr als 100 Prozent und die Kurse von damals waren weder hoch noch eine vom spekulativen Feuer der Anleger entfachte Übertreibung. Früher oder später dürften sie wieder erreicht werden.

Wann das geschehen wird, lässt sich im Vorfeld nicht abschätzen. Deshalb benötigen die Anleger momentan Voraussetzungen, die nicht jeder Investor mitbringt. Benötigt wird zum Einen ein Gespür für antizyklisch sich bietende Chancen. Daneben werde aber auch Mut und Geduld benötigt.

Wer diese Voraussetzungen mitbringt und heutig mutig und entschlossen eine erste Position eröffnet oder bestehende Positionen weiter ausbaut, der dürfte in Zukunft reichlich belohnt werden. 

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