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Website
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Weitere positive Metallurgietests auf Mt. Olympus

Auch eine zweite Reihe von durchgeführten metallurgischen Test mit Gestein der Bohrungen von der Mt.-Olympus-Lagerstätte des Ashburton Goldprojekts in Western Australia konnte Kalamazoo Resources Limited (ASX: KZR, FSE: KR1) in dieser Woche erfolgreich abschließen. Sie umfassten umfangreiche Schwerkraft- und Wiedervermahlungstests, die wertvolle Hinweise für den Aufbau einer zukünftigen Mahl- und Verarbeitungsanlage auf dem Goldprojekt lieferten.

Kalamazoo Resourses setzt auf mehrstufiges Flotationsverfahren

Nachdem bereits die Ergebnisse, der ersten Testreihen, die Kalamazoo Resources am 11. März vorgestellt hatte, auf der ganzen Linie zu überzeugen wussten, kann nun auch für den zweiten Teil der Tests ein positives Ergebnis verkündet werden, denn die Testarbeiten führten zu einer verbesserten Kieselsäureabscheidung und zu einem höheren Goldgehalt im hergestellten Konzentrat. Dieser konnte von 39 g/t deutlich auf 45 g/t gesteigert werden.

Die durchgeführten Tests deuten an, dass die Aufarbeitung der Erze mit einem einfachen Kreislauf aus Brechen, Mahlen, einer Grobflotation und einer mehrstufigen Nachreinigungsflotation am besten erfolgen kann. Am Ende dieses Prozesses wird ein verkaufsfähiges Goldkonzentrat stehen, das gut am Markt verkauft werden kann.

Kalamazoo Resourses setzt auf ein mehrstufiges Flotationsverfahren

Gleichzeitig stellt diese Lösung auch die einfachste und kostengünstigste Form der Aufarbeitung der geförderten Erze dar, denn sie ist am wenigsten kapitalintensiv und stellt zudem den am leichtesten zu implementierenden Prozess für die Verarbeitung der Erze der Mt.-Olympus-Lagerstätte dar.

Sie waren für die Testreihen ausgewählt worden, weil die Sulfidvererzung der Mt.-Olympus-Zone derzeit den größten Anteil an der aktuell 1,65 Mio. Unzen umfassenden Goldressource des Asburton Goldprojekts darstellen. Von daher lag es nahe, Erze aus den Bohrungen dieses Teils der Liegenschaft für die metallurgischen Tests zu verwenden.

Gleichzeitig waren jene Mischungen aus den Bohrungen ausgewählt worden, welche die geringsten Goldgehalte aufwiesen. Sie können nicht nur für die gesamte Lagerstätte als repräsentativ angesehen werden, sondern stellen auch eine gute Kalkulationsbasis dar, denn ein Verarbeitungsprozess, der bei geringen Goldgehalten funktioniert und eine wirtschaftliche Produktion ermöglicht, wird auch bei höheren Goldgehalten fraglos gute Ergebnisse liefern.

Eine wesentliche Frage, die mit den jetzt abgeschlossenen Testreihen beantwortet werden sollte, war die, ob eine feinere und mehrmalige Mahlung Auswirkungen auf den Reinheitsgrad des Konzentrats und seinen Gehalt an Gold hat. Daneben sollte genauer ermittelt werden, welcher Anteil des im Erz enthaltenen Golds mit einem klassischen Schwerkraftkreislauf tatsächlich zu akzeptablen Kosten zu gewinnen ist.

Mehrmaliges Mahlen erhöht den Goldgehalt

Auf die erste Frage nach den Auswirkungen einer stärkeren Mahlung erhielt Kalamazoo Resources die gewünschten Ergebnisse, denn in der Tat erhöht ein stärkeres Mahlen des Erzes, das am Ende zu einer Korngröße von 45 Mikrometer (μm) führt, zu einem höheren Goldgehalt. Er lässt sich auf diese Art und Weise von 29,3 auf 31,3 g/t steigern. Der Anteil der Verbundstoffe reduziert sich gleichzeitig von 13,6 auf 11,5 Prozent.

Die Ergebnisse zeigten auch, dass eine verbesserte Ausscheidung des Siliziumdioxids (SiO2) möglich ist. Allerdings gingen diese Verbesserungen mit einem Verlust bei der Schwefelrückgewinnung und einem Rückgang des Goldgehalts von 19,4 g/t auf nur noch 17,2 g/t einher. An dieser Stelle sind deshalb noch weitere Tests erforderlich. Sie müssen vor allem auch einen geschlossenen Kreislauf simulieren, damit besser abgeschätzt werden kann, welche Auswirkungen die einzelnen Maßnahmen in der späteren Produktion tatsächlich haben werden.

Es wurde schon vorgearbeitet: Historische Tagebaugrube auf Mt Olympus

Weitere Tests zur Verbesserung des Verarbeitungsprozesses stehen an

Die Schwerkrafttests führten zu einem durchschnittlichen Goldgehalt im Konzentrat von 26 Prozent. Die Laugungsausbeute dieses Konzentrats lag im Durchschnitt bei 23 Prozent. Diese Ergebnisse hatte auch der Vorbesitzer des Projekts, die Northern Star Resources Ltd., im Jahr 2012 bei ihren metallurgischen Tests erzielt. Insgesamt liegt die Gewinnung von auslaugbarem Gold aus dem Schwerkraftkonzentrat damit bei durchschnittlich 5,9 Prozent.

Aktuell bevorzugt Kalamazoo Resources daher einen Kreislauf, der in einem ersten Schritt eine Zerkleinerung des Materials auf 106 Mikrometer vorsieht. Die zweite Stufe wird eine Grobflotation darstellen. An sie schließt sich eine mehrstufige Nachreinigungsflotation an, in der das verkaufsfähige Konzentrat gewonnen wird. Aus den Rückständen der Flotation könnte mittels einer Laugung nochmals weiteres Gold gewonnen werden.

Es bleibt noch viel Arbeit, aber die Richtung stimmt und der Ausblick ist positiv

Diese Annahme wurde aber noch nicht durch weitere Tests überprüft. Sie stehen für die Zukunft auf dem Programm. Gleichzeitig sollen auch die jetzt durchgeführten Tests mit Erz der Lagerstätte Peake wiederholt werden. Sie stellt aktuell nach Mt. Olympus die nächst größere der insgesamt vier Lagerstätten des Ashburton-Goldprojekts dar.

Auch wenn noch viele Fragen offen bzw. nicht abschließend geklärt sind, so lassen die im März und im April vorgestellten Ergebnisse der metallurgischen Testreihen dennoch klar erkennen, dass eine Goldproduktion auf dem Ashburton-Goldprojekt aus metallurgischer Sicht kein Hexenwerk darstellt, sondern mit relativ einfachen und in der Bergbaubranche üblichen Verfahren gut zu bewerkstelligen sein wird. Für die investierten Anleger sind das sehr erfreuliche Nachrichten, die optimistisch in die Zukunft blicken lassen.

Die einzelnen Goldvorkommen auf dem Ashburton Goldprojekt