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Sitz
Australien
Branche
Gold- & Lithium-Explorer
Website
www.kzr.com.au

Bedeutende Partnerschaft für Lithium-Projekte

Die chilenische Sociedad Química y Minera de Chile S.A. (SQM) ist einer der größten Lithiumproduzenten der Welt und weiterhin auf der Suche nach attraktiven Projekten und Kooperationen. Eine solche wurde kürzlich mit Kalamazoo Resources Limited (ASX: KZR, FSE: KR1) unterzeichnet. Gegenstand des neuen Joint Ventures sind Kalamazoos Lithium-Projekte in der Pilbara-Region in Westaustralien. An ihnen kann SQM Eigentumsanteile gewinnen, wenn bestimmte vertraglich fixierte Leistungen für die Exploration erbracht werden.

Partnerschaft für Lithium-Projekte von KZR

Die Freude von Kalamazoos CEO, Luke Reinehr, über die neue Zusammenarbeit ist verständlich, denn es kommt nicht allzu oft vor, dass ein Schwergewicht der Lithium-Branche mit einem deutlich kleineren Goldexplorer eine Joint-Venture-Vereinbarung unterzeichnet. Wenn allerdings der kleine Gold-Entwickler mit DOM‘s Hill und Marble Bar über zwei sehr attraktive Lithium-Projekte verfügt, wird auch ein Lithium-Schwergewicht wie die Sociedad Química y Minera de Chile schnell hellhörig und ist bestrebt, einen Fuß in die Tür zu setzen.

Verwunderlich ist dies nicht, denn das Mt. Holland-Projekt, an dem man einen Anteil von 50 Prozent hält, stellt für SQM derzeit den wichtigsten Vermögenswert in Australien dar. Dass nun auch ein Joint Venture mit Kalamazoo auf den Weg gebracht wird, kann durchaus als Indiz dafür angesehen werden, dass die Chilenen sich in Down Under in Zukunft stärker engagieren möchten. 

Explorationsoption und Gewinnbeteiligung

Die frisch unterzeichnete Vereinbarung sieht vor, dass SQM eine anfängliche Beteiligung von 30 Prozent an Kalamazoos Lithium-Projekten DOM‘s Hill und Marble Bar erwerben kann, wenn in den nächsten vier Jahren auf beiden Projekten Explorations- und Erschließungsarbeiten im Gegenwert von mindestens zwölf Millionen Australischen Dollar erbracht werden.

 Langfristig besteht die Möglichkeit, dass SQMs Anteil an den beiden Projekten auf maximal 70 Prozent erhöht wird, wenn weitere Leistungen, die noch genauer zu bestimmen sind, erbracht werden. Unrealistisch ist diese Erwartung keineswegs, denn allein das DOM‘s-Hill-Projekt erstreckt sich über eine Fläche von 122 km² und weist ein ausgesprochen vielversprechendes Granit-Grünstein-Terrain auf.

Zudem liegt die Liegenschaft in der Nähe von zwei der weltweit größten Pegmatit-Lithium-Minen, die im benachbarten Pilgangoora von Pilbara Minerals und Wodgina von Albermarle betrieben werden. Vor Ort sind also nicht kleine, aufstrebende Explorer, sondern Schwergewichte der Branche tätig und ein weiteres Schwergewicht freut sich nun darauf, gemeinsam mit Kalamazoo die beiden Projekte DOM‘s Hill und Marble Bar weiterentwickeln zu dürfen.

Dabei werden die neuen Partner auf dem inzwischen abgeschlossenen und bereits zu rund 75 Prozent ausgewerteten Bodenprobenprogramm aufbauen. Die insgesamt rund 4.600 Proben wurden von Kalamazoo auf DOM‘s Hill genommen. Sie stellen nun die Grundlage für ein umfassendes Bohrprogramm dar. Es soll die Feldsaison 2022 bestimmen und einen Umfang von mindestens 5.000 Meter haben.Für Kalamazoo stellt das neue Joint Venture einen wichtigen Erfolg dar, denn einerseits ist es dem Unternehmen gelungen, einen finanzstarken Partner mit ins Boot zu nehmen. Auf der anderen Seite belegt die Unterschrift von SQM, dass man Kalamazoo als Partner ernst nimmt und den beiden Lithium-Projekten ein großes Potential attestiert.