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Sitz
Kanada
Branche
Kupfer-Explorer
Website
www.gcxcopper.com

Ergebnisse bestätigen Bedeutung des Kupfergürtels

Auch für das Carmacks-Kupfer-Gold-Silber-Projekt von Granite Creek Copper Limited (TSX-V: GCX, FSE: GRK) ist nicht unerheblich, was auf der nahen Minto Mine geschieht, denn sie gibt nicht nur dem gesamten Bergbaudistrikt ihren Namen, sondern stellt auch für die gesamte Region und alle in ihr tätigen Unternehmen den zentralen Referenzwert dar.

Für die Kapitalmärkte standen im vergangenen Jahr bei der Minto Mine immer noch die rechtlichen Veränderungen im Vordergrund, denn die Gesellschaftsstruktur wurde auf eine neue Basis gestellt. Die dazu gegründete Minto Metals wurde inzwischen im Handelsregister eingetragen und an der TSX-Venture-Börse unter dem Kürzel MNTO etabliert. Etwas aus dem Blickfeld der Anleger geriet dadurch die organische Weiterentwicklung der Minto Mine selbst. Dies jedoch völlig zu Unrecht, denn es konnten wesentliche Entwicklungsschritte erfolgreich abgeschlossen werden.

Einer der wichtigsten Parameter war die Produktionsleistung selbst. Sie konnte im vergangenen Jahr um 46 Prozent auf 26 Millionen Pfund Kupfer gesteigert werden. Möglich wurde dies durch die beiden besonders starken Monate November und Dezember. In ihnen konnte das Unternehmen pro Tag durchschnittlich 3.000 Tonnen Gestein fördern und der Mühle zuführen, was am Ende zu einem Ausstoß von 6,1 Millionen Pfund Kupfer führte.

Wie stark kann die Produktion in diesem und im nächsten Jahr erhöht werden?

In den nächsten sechs Monaten wird angestrebt, den täglichen Durchsatz von 3.000 Tonnen Erz aufrechtzuerhalten. Im zweiten Halbjahr 2022 soll die zu verarbeitende Gesteinsmenge auf 3.250 Tonnen pro Tag gesteigert werden. Gleichzeitig soll auch die Förderung in der Minto Mine weiter angehoben werden, damit die maximale Kapazität der Mühle von 4.200 Tonnen pro Tag möglichst bald erreicht werden kann.

Aktuell ist dieses Ziel noch nicht darstellbar, denn die dazu notwendige Genehmigung für die Erweiterung des Untertagebergbaus wurde von den Behörden noch nicht erteilt. Im Jahr 2023 hofft Minto Metals jedoch, die vorhandene Kapazität der Verarbeitungsanlage vollständig auslasten zu können.

Ein weiter wichtiger Entwicklungsschritt wurde zum Jahreswechsel dadurch vollzogen, dass die Produktion des Kupfers seit wenigen Tagen nicht mehr in der Hand von fremden Auftragsarbeitern liegt, sondern nur noch von eigenen Kräften durchgeführt wird. Minto Metals gewinnt auf diese Art neben der strategischen Kontrolle auch die volle Kostenkontrolle über alle wichtigen Aspekte des Minenbetriebs.

Führt an Granite Creek Copper noch ein Weg vorbei?

An dieser Stelle kommt ein wichtiger Bestandteil der Strategie der neuen Eigentümer zum Vorschein, denn es wird ein höheres Maß an Selbständigkeit angestrebt als es in der Vergangenheit gegeben war. Früher oder später wird diese Strategie auch den entscheidenden Faktor der Reserven und Ressourcen umfassen, ja sogar umfassen müssen, denn diese stellen auf der Minto Mine derzeit einen zentralen Engpass dar, den das Management unbedingt beseitigen muss.

Vor diesem Hintergrund kann es nicht überraschen, wenn der Blick auch auf das Carmacks-Projekt von Granite Creek Copper fallen sollte, denn dieses liegt nicht nur geographisch sehr nah, sondern verfügt auch bereits über eine ausgewiesene Ressource von 23,76 Millionen Tonnen Oxid- und Sulfiderz.

Aus Sicht des Minto-Metals-Managements könnte daher eine komplette Übernahme oder auch eine Kooperation mit Granite Creek sehr naheliegend sein, wenn entweder die Größe der eigenen Reserven und Ressourcen generell gesteigert werden soll oder wenn sich die erwartete Genehmigung für die geplante Erweiterung des Untertagebergbaus auf der Minto Mine unerwartet verzögern sollte.