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Sitz
Kanada
Branche
Kupfer-Explorer
Website
www.gcxcopper.com

Diese Einschätzung zu Granite Creek sollten Sie kennen

Während Granite Creek Copper Limited (TSX-V: GCX, FSE: GRK) in diesen Tagen auf die Laborergebnisse für die Phasen 2 und 3 seines diesjährigen Bohrprogramms wartet, wird an anderer Stelle schon öffentlich über die Zukunft des Unternehmens spekuliert. Ort des Geschehens ist der amerikanische Newsletter 321 Gold. In ihm hat Bob Moriarty unlängst eine interessante Einschätzung zu Granite Creek geäußert, die auch europäische Anleger kennen sollten.

Granite Creek Copper - Einschätzung

Gegenüber seinen Lesern bezeichnet sich Bob Moriarty nicht als Kupferexperte, was nicht verwundert, denn er spricht ja zumeist über Gold und Goldminen. Außerdem bezeichnet er sich als befangen, denn er hat an der letzten Privatplatzierung von Granite Creek Copper teilgenommen und ist Aktionär des Unternehmens. Letzteres muss nicht unbedingt zum Nachteil für seine Leser sein, denn als investierter Aktionär hat er immer wieder Grund, einen kritischen Blick auf seine Beteiligung zu werfen.

Dieser Blick fällt aktuell sehr positiv aus, denn Bob Moriarty ist sich bewusst, dass bei Granite Creek im Gegensatz zu anderen Unternehmen echte Werte im Boden schlummern, denn das Carmacks-Projekt verfügt bereits über eine Ressource. Ihren Wert beziffert er bei den aktuellen Kupferpreisen auf 104,26 US-Dollar je Tonne Kupfer im Boden. In die Berechnung Eingang gefunden hat dabei allein die aktuelle Ressource von 23,76 Millionen Tonnen mit 0,85 Prozent Kupfer, 0,31 g/t Gold und 3,41 g/t Silber.


Damit basiert die Berechnung auf den geologischen Daten von 2018, denn das aktuelle Bohrprogramm ist noch nicht in die Ressourcenberechnung eingeflossen, und den Kupferpreisen von heute. Von Letzteren erwartet Bob Moriarty, dass sie in Zukunft noch weiter steigen werden, denn die Hinwendung zu grünen Antriebstechniken wird seiner Meinung nach einen erheblichen Mehrbedarf an Kupfer nach sich ziehen.

Wer auf Granite Creek Copper schaut, sollte auf die Minto-Mine schauen

Wichtiger als dieses Argument ist ihm allerdings der bevorstehende Börsengang der benachbarten Minto-Kupfermine. Auf der Minto-Mine wird derzeit eine Verarbeitungsanlage installiert. Dieser Schritt ist durchaus mutig, denn die nachgewiesenen Kupferreserven der Minto-Mine reichen bei der derzeit geplanten Jahresproduktion gerade einmal für drei Jahre. Danach muss die Mühle entweder stillgelegt werden oder mit Material aus anderen Lagerstätten befüllt werden.
Die Betreiber der Minto-Mine sind sich dieses Problems durchaus bewusst.

Sie verweisen in ihren Präsentationen zur Finanzierung der Mine auf andere Lagerstätten im Minto-Kupfer-Gürtel und sprechen ganz offen von potentiellen Übernahmeaktivitäten. Wenn man jetzt noch bedenkt, dass diese Einschätzung nicht irgendwem, sondern den das Projekt finanzierenden Banken und Investoren vorgelegt wird, dann dürften an der Aufrichtigkeit dieser Aussage relativ wenig Zweifel bestehen.

Niemand kann derzeit mit absoluter Sicherheit sagen, dass Granite Creek Copper auch wirklich gemeint ist, wenn von diesen Übernahmeaktivitäten die Rede ist. Doch schon ein flüchtiger Blick auf die Karte und damit auf die für die Lastwagen zurückzulegenden Wege von der übernommenen Lagerstätte zur Verarbeitungsanlage auf der Minto-Kupfermine zeigt, dass es durchaus Sinn macht, an dieser Stelle an Granite Creek Copper zu denken.

Für Bob Moriarty liegen die wichtigsten Punkte damit auf der Hand: Granite Creek kommt mit aktuell 22 Millionen US-Dollar auf keine besonders hohe Marktkapitalisierung hat aber bereits eine Ressource im Boden. Sie könnte zu Beginn des neuen Jahres, wenn die diesjährigen Bohrergebnisse eingearbeitet sind, noch größer ausfallen. Für die Betreiber der Minto-Mine, die selbst mit einer vergleichsweise kleinen Kupferreserve an den Start gehen, wäre das Unternehmen daher ein ideales Übernahmeziel.