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Sitz
Kanada
Branche
Kupfer-Explorer
Website
www.gcxcopper.com

Die Gelegenheit könnte gerade günstig sein

Verwundert dürfte der eine oder andere Rohstoffinvestor in den vergangenen beiden Wochen auf den Kupferpreis geschaut haben, denn das rote Metall, das im Juli kurzzeitig auf einen Preis von 7.000 US-Dollar je Tonne zurückgefallen war, hat sich deutlich erholt, sodass sich der Kurs Anfang August anschickt, wieder die Marke von 8.000 US-Dollar zu überwinden.

Wie passt das zur allgemeinen Marktsituation, die bis vor wenigen Tagen noch davon gekennzeichnet war, dass die Mehrheit der Anleger mit einer Rezession zu rechnen schien? Diese kam dann auch tatsächlich, denn technisch sind die USA seit der vergangenen Woche in einer Rezession. In zwei Quartalen hintereinander war die Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts negativ.

Damit ist die Bedingung für eine Rezession eigentlich erfüllt. Offiziell will man den wirtschaftlichen Einbruch aber noch nicht so recht zugeben und auch die Börse hat ihn vollkommen ignoriert, denn seit der letzten Sitzung der US-Notenbank steigen auch die Aktienkurse wieder an.

Nur eine Bärenmarktrallye oder ist der Wendepunkt nahe?

Ist diese Rallye somit nachhaltig? Das ist die entscheidende Frage, die sich jeder Anleger derzeit stellen muss. Auf der Suche nach möglichen Antworten auf sie kommt zwangsläufig auch der Kupferpreis in den Blick, denn der hat sich in den letzten Tagen von seinen Tiefs gelöst und ist wieder deutlich angestiegen.

Ein steigender Kupferpreis wird von den Anlegern immer wieder mit einer steigenden Nachfrage nach dem roten Metall assoziiert. Unter normalen Umständen steigt die Kupfernachfrage allerdings weltweit nur dann an, wenn auch die wirtschaftliche Entwicklung wieder anzieht, denn da nahezu kaum ein industrielles Gut ohne Kupfer auskommt, muss auch die Nachfrage nach Kupfer zwangsläufig anziehen, wenn die Wirtschaft wieder anspringt.

Nun scheint genau eine solche Situation gegeben zu sein. Die Anleger erwarten, dass der Zinserhöhungszyklus der US-Notenbank bald an sein Ende kommen wird und die Kurse steigen seit wenigen Tagen wieder an. Gleichzeitig muss auch für eine Tonne Kupfer wieder ein deutlich höherer Preis bezahlt werden.

Die Wirtschaft bleibt angeschlagen und mahnt zur Vorsicht

Obwohl auf den ersten Blick alles harmonisch zusammenzupassen scheint, hat das schöne Bild auch seine Schattenseiten. Die laufende Berichtssaison verläuft nur mittelprächtig. Damit ist auch der aktuelle Zustand der US-Wirtschaft kaum anders einzuschätzen. Noch trüber ist die Lage in Europa, das sich einem Winter mit fehlendem Gas und hohen Herausforderungen gegenübersieht.

Kommt jetzt also die Wende? Seit dem letzten relevanten Hoch, das im März diesen Jahres ausgebildet wurde, hat der Kupferpreis mehr als ein Drittel seines Werts verloren. Der Abwärtstrend ist steil und noch nicht gebrochen. Selbst wenn der Kupferpreis in den nächsten Tagen noch einmal eine gleich große Aufwärtsstrecke wie in den vergangenen Tagen zurücklegen sollte, ist der Abwärtstrend noch lange nicht erreicht.

So erfreulich der Anstieg des Kupferpreises für die Kupfer- und Rohstoffbullen ist, so sehr muss aktuell aber immer noch mit der Möglichkeit gerechnet werden, dass es sich bei ihm nur um eine technische Gegenbewegung handelt. Die Abwärtsstrecke der letzten Monate deutet klar auf eine Rezession hin. Diese muss sich erst einmal ausbilden, damit anschließend überhaupt eine Wende vollzogen werden kann.

Sendet der Kupferpreis gerade ein Einstiegs- oder ein Fehlsignal?

Deshalb ist weiterhin Vorsicht angebracht. Im Hinterkopf sollten die Anleger jedoch halten, dass der Kupfermarkt noch vor kurzem von Angebotsengpässen geprägt war. Sie dürften schnell wieder spürbar werden, sollte die globale Nachfrage nach Kupfer dauerhaft anziehen.

Die Börse spielt derzeit das Szenario einer milden Rezession. Sobald diese beendet ist, müssten auch die Kupfernachfrage und mit ihr auch die Kurse der Kupferunternehmen wieder anziehen. Wer auf ein solches Szenario setzen möchte, sollte einen Blick auf Granite Creek Copper (TSXV: GCX, FSE: GRK) werfen, denn ungeachtet des jüngsten Preisanstiegs beim Kupfer hat sich die Aktie noch nicht sehr stark von ihren jüngst erreichten Tiefs gelöst.

Die Tiefs wurden bei 0,07 Kanadischen Dollar (CAD) ausgebildet. Aktuell notiert die Aktie mit Kursen um 0,08 CAD nur leicht darüber. Sollte der Anstieg des Kupferpreises dauerhaft sein, dürfte auch der Kurs der Granite-Creek-Copper-Aktie über kurz oder lang anziehen.

Wer Kupferaktien kaufen will, kann einen gestaffelten Einstieg mit mehreren Teilpositionen in Erwägung ziehen

Bildet der Kupferpreis hingegen ein Fehlsignal aus, ist zu befürchten, dass auch die Kupferaktien noch einmal auf ihre Tiefs zurückkommen oder sogar unter diese zurückfallen. Da kein Anleger eine verlässliche Kristallkugel zur Verfügung hat und beiden Szenarien eine gewisse Plausibilität zukommt, muss auch mit beiden Szenarien gerechnet werden.

Dass die Welt langfristig wesentlich mehr Kupfer benötigt als tatsächlich zur Verfügung steht, zeichnet sich jetzt schon ab. Auch ist zu erwarten, dass sich wie in der Vergangenheit jede weitere Knappheit in einem neuen Preisanstieg niederschlagen wird. Von ihm werden die aktuellen Produzenten ebenso profitieren, wie junge, aufstrebende Kupferexplorer wie Granite Creek Copper.

Entscheidungen an der Börse vollziehen sich immer unter Zeitdruck und Unsicherheit. Diese beiden Aspekte wird ein Investor nie beseitigen können. Ihnen begegnen kann man aber damit, dass nicht alles auf eine Karte gesetzt wird. Neben einer breiten Diversifizierung kann dies bedeuten, dass geplante Einstiege – gerade in schwierigen Situationen - nicht in einem Schritt, sondern gestaffelt in mehreren Käufen vollzogen werden.

Hat der Kupferpreis sein Tief gesehen und steigt ab jetzt dauerhaft an, ist man zumindest mit einer ersten Position dabei oder baut seine Position in den Gewinn hinein nach und nach aus. Kommen die Kupfernotierungen und die Kurse der Kupferaktien hingegen noch einmal zurück, kann die erste Position durch weitere Nachkäufe nach und nach mit günstigeren Durchschnittskursen ausgebaut werden.

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