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Branche
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Website
www.gcxcopper.com

Brauchen wir am Ende doch das Pebble-Projekt von Northern Dynasty Minerals?

Im US-Bundesstaat Alaska entwickelt Northern Dynasty Minerals das sogenannte Pebble-Projekt. Es beherbergt eine der größten Gold- und Kupferressourcen der USA, die noch nicht erschlossen sind. Ob es dazu je kommen wird, ist fraglich. Zahlreiche Nichtregierungsorganisationen (NGOs) haben dem Unternehmen in den letzten Jahren nur schwer zu überwindende Steine in den Weg gestellt.

Zeitweise hatte sich der Branchenriese Anglo American am Pebble-Projekt beteiligt und mit Northern Dynasty ein Joint Venture zur weiteren Entwicklung des Projekts gegründet. Vor rund zehn Jahren gaben die Südafrikaner jedoch entnervt von den zahlreichen Widerständen gegen das Projekt auf.

Anglo American schrieb den hohen dreistelligen Millionenbetrag, den es bereits in das Projekt investiert hatte, ab und zog sich aus dem Joint Venture wieder zurück. Seitdem entwickelt Northern Dynasty Minerals das Pebble-Projekt alleine weiter. Viele Anleger scheinen die Hoffnung jedoch aufgegeben zu haben. Der heutige Northern-Dynasty-Minerals-Kurs ist nur noch ein Schatten früherer Tage.

Northern Dynasty Minerals setzt weiterhin auf den zu erwartenden Kupfermangel

Wird das Projekt jemals in Produktion gehen? Ron Thiessen, der Präsident und CEO von Northern Dynasty ist davon überzeugt, auch wenn es aktuell nicht danach aussieht. Man könnte ihm an dieser Stelle jenen Zweckoptimismus unterstellen, den man von einem Leitenden Angestellten in seiner Position erwarten darf. Doch er hat gute Gründe für seinen Optimismus.

In einem seiner jüngsten E-Mails an seine Aktionäre erklärte der Northern-Dynasty-Vorstand: „Es ist uns klar, dass die USA und offen gesagt die ganze Welt nicht ausreichend planen, um die Rohstoffe zu liefern, die für politische Initiativen notwendig sind. Dies wird durch die Schlussfolgerungen von S&P untermauert, dass das erwartete Kupferangebot die Kupfernachfrage nicht decken kann, selbst wenn Genehmigungen und Bauvorhaben beschleunigt werden könnten. Politiker, Umweltschützer und die breite Öffentlichkeit sollten die in diesem Bericht gezogenen drastischen Schlussfolgerungen aufmerksam zur Kenntnis nehmen."

Man kann zu Northern Dynasty Minerals und zum Pebble Projekt stehen wie man will, doch Ron Thiessens Einschätzung zur zukünftigen Kupfernachfrage ist korrekt. Zutreffend dürfte auch seine Einschätzung sein, dass die westliche Politik auf die kommenden Engpässe nicht im geringsten vorbereitet ist.

Es droht ein gewaltiger Kupferengpass und niemand scheint sich für diesen zu interessieren. Direkter kann man in ein offenes Messer kaum hineinlaufen.

Die Welt ist auf die zukünftige Kupfernachfrage nicht vorbereitet

Was den meisten Politikern und Umweltaktivisten an dieser Stelle nicht bewusst zu sein scheint, ist der erhöhte Kupferverbrauch, den die geplante Umstellung auf die Elektromobilität zwangsläufig mit sich bringen wird. Sie allein stellt schon eine große Herausforderung dar.

Hinzu kommt, dass die großen Kupferminen in Chile, die aktuell noch einen großen Teil zur aktuellen Kupferproduktion beitragen, in den Jahren 2030 bis 2035 erschöpft sein werden. Projekte von der Größe eines Pebble-Projekts wären alleine schon deshalb nötig, um diese absehbare Lücke rechtzeitig schließen zu können. Wo allerdings das zusätzliche Kupfer für die Elektromobilität herkommen soll, ist eine andere Frage. Sie ist noch überhaupt nicht im öffentlichen Bewusstsein angekommen, geschweige denn geklärt.

Das Pebble-Projekt wird nun schon seit über 25 Jahren entwickelt. In Produktion ist es aber noch immer nicht. Das verdeutlicht den zeitlichen und finanziellen Aufwand, der nötig ist, um Projekte dieser Größenordnung zu entwickeln. Ihn zu unterschätzen, ist gefährlich und könnte den Erfolg der Elektromobilität letztlich sogar gefährden.

Auf Kupfer setzen und nach Alternativen Ausschau halten

Ob man als Anleger darauf setzten will, dass Northern Dynasty das Pebble-Projekt doch noch in Produktion bringen wird, sei einmal dahingestellt. Außer Frage stehen dürfte jedoch, dass große Kupferprojekte in den nächsten Jahren entwickelt werden müssen. Geschieht das nicht, droht die Welt bald still zu stehen.

Das Carmacks-Kupferprojekt von Granite Creek Copper ist eines dieser Projekte. Es hat auch die Größe, die eine Liegenschaft für mittelgroße und größere Produzenten interessant macht. Gleichzeitig liegt es in einer äußerst rechtssicheren Region und die First-Nations- und Umwelt-Probleme, die das Pebble-Projekt schon seit Jahren ausbremsen, sind hier nicht zu erwarten.

Aktuell zeigen die Anleger, wie bei vielen anderen Kupferprojekten auch, nur wenig Interesse. Der Kursverlauf der letzten Wochen und Monate spricht an dieser Stelle eine eindeutige Sprache. Doch abgerechnet wird wie immer zu Schluss.

Weitsichtige Anleger, die einen antizyklischen Investmentstil pflegen, tun deshalb gut daran, auch das Carmacks-Projekt von Granite Creek Copper intensiv zu verfolgen. Auch der stark zurückgekommene Kurs bietet sich für den Einstieg mit einer ersten Position durchaus an.

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