GoGold entdeckt spektakuläre Silber-Gehalte bei Los Ricos South

Erkundung außerhalb der bekannten Ressource
Ziel der laufenden Bohrungen sei es gewesen, bislang unerforschte Teile der Los-Ricos-Ader zu erkunden, insbesondere südlich und unterhalb der bisher bekannten Ressourcen. Die Bohrziele seien laut CEO Brad Langille durch eine neue geophysikalische Untersuchung mittels induzierter Polarisation (IP) sowie durch die Auswertung historischer Minendaten definiert worden. Dabei hätten sich mehrere Bohrungen als besonders aufschlussreich erwiesen: So habe Bohrloch LRGG-24-318 bestätigt, dass sich die Silber-Gold-Vererzung deutlich tiefer als bisher angenommen fortsetze, während Bohrloch LRGG-24-324 eine abgescherte Fortsetzung der Hauptader im südlichen Bereich identifiziert habe. Zudem könne Bohrloch LRGG-24-337 im Gebiet Cerro Colorado laut Unternehmensleitung sogar auf ein bislang unbekanntes Erzsystem hinweisen, das mit weiteren Bohrungen überprüft werden solle.
Einige der besten Ergebnisse im Überblick
GoGold meldete mehrere Bohrabschnitte mit außergewöhnlich hohen Silber- und Goldgehalten. In der Eagle-Zone wurde ein über 21 Meter langer Abschnitt mit durchschnittlich über 3.000 Gramm Silberäquivalent pro Tonne entdeckt, darunter ein besonders hochgradiger Bereich mit über 41.000 g/t. Auch in anderen Zonen wie Abra und Cerro Colorado wurden starke Ergebnisse erzielt – mit Spitzenwerten von bis zu 1.034 g/t beziehungsweise 849 g/t Silberäquivalent über kürzere Intervalle. Alle genannten Funde liegen außerhalb der bestehenden Ressourcenzonen und könnten laut Management auf bislang unentdeckte Erztrends hinweisen.

Neuer Strukturkorridor über sieben Kilometer identifiziert
Die aktuellen Bohrungen basieren auf einer neuen geophysikalischen Untersuchung, bei der ein möglicher Strukturkorridor mit einer Länge von rund sieben Kilometern festgestellt worden sei. Dieser ziehe sich vom Zielgebiet Eagle im Norden bis nach Cerro Colorado im Süden. Laut Unternehmensangaben deute eine auffällige Veränderung in der elektrischen Leitfähigkeit des Gesteins auf eine geologische Grenze hin, entlang der sich die Los-Ricos-Ader ausbreite. Diese Struktur solle nun schrittweise weiter erkundet werden. Zwischen dem bisherigen südlichsten Bohrpunkt und dem Zielgebiet Los Llamas gebe es noch einen etwa 500 Meter langen Abschnitt, der bislang nicht getestet worden sei. Das Management halte diesen Bereich für besonders vielversprechend.

Auswirkungen auf die Ressourcenplanung möglich
Die veröffentlichten Bohrdaten seien bisher nicht in die Machbarkeitsstudie vom Januar 2025 eingeflossen. Diese sehe eine unterirdische Mine mit einer täglichen Fördermenge von 2.000 Tonnen und einer Laufzeit von zwölf Jahren vor. Die bislang nachgewiesene Reserve betrage 91 Millionen Unzen Silberäquivalent. Der wirtschaftliche Wert des Projekts (Net Present Value, NPV) werde mit rund 355 Millionen US-Dollar angegeben, basierend auf einem angenommenen Silberpreis von 26,80 US-Dollar je Unze.
Laut Management könnten die neuen Funde künftig in die offizielle Ressourcenschätzung aufgenommen werden, vorausgesetzt, weitere Bohrungen bestätigen die Ausdehnung der neu entdeckten Zonen.
Weitere Erkundungen geplant
Besonders der Fund im südlichen Bereich von Cerro Colorado weise laut CEO Brad Langille auf einen möglichen neuen Erzgang hin. Um dies zu überprüfen, seien bereits zusätzliche Bohrungen geplant. Das Unternehmen beabsichtige, das Projektgebiet schrittweise zu erweitern und das Potenzial südlich der bestehenden Ressource systematisch zu untersuchen. Ein weiterführendes Bohrprogramm sei laut Unternehmensleitung bereits in Vorbereitung.

