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Sitz
Australien
Branche
Graphen-Hersteller
Website
firstgraphene.net

Weltweiter Exklusivvertrag: FGR vermarktet künftig Graphenpaste für Solarzellen

First Graphene hat den exklusiven Zugang zur globalen Vermarktung einer neuartigen, graphenbasierten Kohlenstoffpaste erhalten. Die conductive Paste wird bereits erfolgreich in Perowskit-Solarzellen von Halocell eingesetzt und soll künftig weltweit zur Anwendung kommen. Laut Unternehmen ermögliche das Produkt erhebliche Effizienzsteigerungen bei gleichzeitig reduzierten Produktionskosten.

Exklusivlizenz für PureGRAPH®-basierte Spezialpaste

Das Unternehmen teilte mit, es habe mit Halocell eine auf zwölf Monate angelegte Vereinbarung geschlossen. Diese sichere First Graphene die weltweiten Rechte zur Entwicklung, Herstellung und Vermarktung einer Kohlenstoffpaste, die das hauseigene Graphenprodukt PureGRAPH® enthalte.

Halocell erhalte im Rahmen des Abkommens eine Lizenzvergütung in Höhe von zehn Prozent auf die weltweiten Produktverkäufe. Zudem wolle Halocell die Graphenpaste weiterhin zur Herstellung seiner marktfähigen Perowskit-Solarzellen einsetzen. Diese neue Vereinbarung erweitere die bestehende Zusammenarbeit der beiden Unternehmen, die bereits durch ein gemeinsames Forschungsprojekt und eine Entwicklungspartnerschaft seit 2022 bestehe.

Graphenpaste und beschichtete Perowskit-Solarzelle für industrielle Anwendungen

Graphen steigert Effizienz und senkt Kosten

Laut Unternehmensangaben habe der Einsatz von PureGRAPH® in der Kohlenstoffpaste die Effizienz der Halocell-Solarzellen auf über 30 % gesteigert - im Vergleich zur bisherigen Technologie sei dies eine Verdopplung der Leistungsfähigkeit. Gleichzeitig seien die Produktionskosten durch die Anwendung von Roll-to-Roll-Technologie deutlich gesenkt worden. Graphen ersetze dabei teure Materialien wie Gold als leitfähige Komponente und ermögliche dennoch eine gleichbleibend hohe elektrische Leistung sowie eine erhöhte mechanische Stabilität. Halocell verkaufe die damit hergestellten Indoor-Solarzellen bereits weltweit für den Einsatz in elektronischen Kleingeräten.

Schichtaufbau einer Perowskit-Solarzelle mit modifiziertem Graphen-Leitfilm

Einsatzfelder über Photovoltaik hinaus

Die Kohlenstoffpaste soll nicht nur im Bereich Photovoltaik zur Anwendung kommen. Das Unternehmen erklärte, dass das Material auch für weitere industrielle Zwecke geeignet sei - darunter Heizelemente, Sensoren, keramische Beschichtungen sowie elektrochemische Anwendungen. Die Produktion erster Materialchargen sei im Werk in Henderson innerhalb der kommenden Wochen vorgesehen.

Laut Unternehmensangaben arbeite Halocell zudem mit V-Tol Aerospace und dem Batterieentwickler Li-S an einem integrierten Energiesystem für Drohnen. Die graphenbasierte Paste solle dabei zur Stabilisierung und Leistungssteigerung der Solareinheiten dienen.

Management sieht hohes Marktpotenzial

Das Management erklärte, man sehe in der Vereinbarung einen Meilenstein für die Kommerzialisierung von Graphen-Anwendungen im Energiebereich. Laut CEO Michael Bell ermögliche das Abkommen die Erschließung neuer Märkte auf Grundlage eines bereits entwickelten Produkts. Zudem helfe es Halocell, steigenden Produktionszielen gerecht zu werden und die Nachfrage nach leistungsstarken Solarzellen zu bedienen. Nach Einschätzung des Unternehmens werde sich der Markt für Kohlenstoffpasten bis zum Jahr 2032 auf rund 2,8 Milliarden US-Dollar mehr als verdoppeln.

Markteinführung auf globaler Ebene

Nach Angaben des Unternehmens sei geplant, die Rechte zur weltweiten Vermarktung des Produkts aktiv zu nutzen. PureGRAPH® sei prädestiniert für den breiten industriellen Einsatz in wachstumsstarken Zukunftsmärkten. Das Management betonte, dass man durch strategische Partnerschaften wie mit Halocell zeige, wie sich aus Forschung marktfähige Produkte entwickeln ließen. Ziel bleibe, die Kommerzialisierung von PureGRAPH®-basierten Lösungen weiter voranzutreiben und die Position im globalen Technologiemarkt zu stärken.

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